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Literatur Modell - Journal
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Autor: Rodrigo Hernandez Cabos Verlag: Accion Press Artikel-Nr.: LOW-03-EN Herausgeber: Rodrigo Hernandez Cabos Erschienen: 2017 ISBN: 978-84-95464-93-4 Sprache: Englisch Format: • 160 Seiten im A4-Format • Softcover – gebunden • Durchgehend in Farbe illustriert Preis: € 29,50 Erhältlich bei: www.euromodelismo.com
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Zielgruppe:
Modellbauer
Sammler
Militärenthusiast
Kategorie:
Zeitgeschehen
Typendokumentation
Modellbau-Anleitung
Unterhaltung
Produktidee:
Umsetzung:
Fotoqualität:
Verfügbarkeit:
Limitierte Auflage
Serie
Poster / Plakat
Modellbausatz
Modellbau-Zubehör
Ausstattung:
CD / DVD

Landscapes of War - The Greatest Guide

Seiten: 160 Fotos: 500+
Beigaben:
Einleitung: Accion   Press   hat   sich   bereits   in   der   Vergangenheit   mit   Publikationen   für   Fans des   Flugzeug-Modellbau   unter   dem   Titel   „Airplanes   in   Scale“   einen   Namen machen   können.   Nun   sind   wieder   die   Fahrzeug   bzw.   Dioramen   Modellbauer an   der   Reihe.   Der   Spanische   Verlag   geht   also   mit   seiner   erfolgreichen   Serie, die   den   Titel   „Landscapes   of   war“   zu   Deutsch   „Kriegslandschaften“   trägt, bereits    in    die    dritte    Runde.    Mit    dieser    Ausgabe    lassen    uns    auch    zwei bekannte   Deutsche   Modellbauer   an   ihrem   Können   teilhaben.   Die   Rede   ist von   Robert   Döpp,   der   uns   schon   mit   vielen   Modellen   und   besonders   mit selbst   modellierten   Figuren   hat   staunen   lassen.   Volker   Bembennek   ist   der der    Zweite    in    der    Runde,    der    es    versteht    mit    seinen    außerordentlichen Dioramen   und   Fahrzeugen   zu   begeistern.   Man   sieht,   die   Lineup   verspricht bereits etwas Großes für dieses Buch. Das Buch: Zweckdienliche     Bücher     über     ein     bestimmtes     Thema     werden     immer interessanter     und     immer     mehr     von     den     vielen     Modellbaubegeisterten gefordert.   Es   gibt   doch   kaum   etwas   schöneres,   als   in   einem   Buch   über   das Hobby   zu   blättern,   die   vielen   schönen   Fotos   zu   bestaunen   und   dabei   genau in   Erfahrung   zu   bringen,   was   die   Vision   des   Modellbauers   war   und   wie   er diese   am   Ende   in   sein   Werk   interpretiert   und   umgesetzt   hat.   Ein   richtiger Bonus    dabei    ist,    dass    man    obendrein    noch    was    lernt.    Ich    staune    selbst immer,   welche   Materialien   teilweise   zweckentfremdet   werden,   um   ihren   Platz an   einem   Modell   einzunehmen.   Diese   Möglichkeiten   sind   natürlich   bei   dem Thema     Dioramenbau     fast     unlimitiert.     Ganz     zu     schweigen     von     den Innovationen    wie    selbst    hergestellte    Werkzeuge,    oder    Elemente    an    den Dioramen.    Auch     bei     der     Bemalung     oder    Alterung     werden     Techniken angewandt,   die   ich   bislang   nicht   kannte.   So   wird   zum   Beispiel   im   ersten Beitrag    von    Frederik    Astier    eine    Methode    angesprochen,    wie    man    den Eindruck von gealterten, spröden, rissigen Holzlatten erzielt. Eine   der   Hauptaussagen   des   Buches   ist,   dass   die   Planung   des   eigenen Dioramen-Vorhabens    unbedingt    gut    durchgeplant    und    nicht    einfach    drauf losgebaut   werden   sollte.   Im   ersten   Beitrag   zeigt   uns   das   wiederum   Frederik sehr     vorbildlich.     Er     beginnt     mit     ein     paar     Zeichnungen     aus     der Vogelperspektive   und   ein   paar   Ansichtszeichnungen.   Er   geht   aber   dann   so weit,   dass   er   die   Gebäude,   die   er   in   seinem   Diorama   unterbringen   will,   aus Karton   ausschneidet   und   aufbaut.   Davor   platziert   er   sein   Modell   und   die Figuren,   um   die   bestmögliche   Positionierung   dieser   zu   ermitteln.   Ich   glaube besser   kann   man   es   nicht   mehr   machen.   So   weiß   man   zuvor   schon,   wie dynamisch man sein Diorama gestalten möchte. Eine   weitere   „Botschaft“   die   übermittelt   wird,   ist   die   Wichtigkeit   sich   an   Fotos aus   der   echten   Natur   zu   orientieren.   Egal   ob   es   dabei   um   Steinmauern, Backsteinziegel,   Bäume,   Sträucher   oder   anderem   geht.   Der   Punkt   ist,   die Natur   ist   das   was   wir   nachbauen   wollen,   also   sollten   wir   auch   diese   als Vorlage    nehmen.    Dies    wird    im    Buch    mit    einigen    Originalaufnahmen    von Mauern, Hausfassaden, etc. unterstützt. Sehr    interessant    ist    auch    die    Fertigung    einer    Steinmauer,    aus    echten Kieselsteinen.   Hier   wird   wirklich   ein   Stein   auf   den   anderen   gesetzt   und   mit Superkleber   verklebt.   Am   Ende   wird   aus   dieser   Mauer   eine   Form   in   Silikon abgegossen   und   mit   dieser   im   Anschluss   Resinkopien   erstellt.   Wer   nicht   so gerne   mit   Silikonformen   bzw.   Resinguss   arbeitet   sei   beruhigt,   es   wird   nämlich auch   gezeigt   wie   man   eine   Mauer   aus   Schaumstoffplatten   bzw.   aus   Putty erzeugt. Robert    Döpp    nutzt    in    seiner    unglaublich    detaillierten    1/9    Vignette    einer Zündapp   KS   750   selbst   gemachte   Formen   um   die   vielen   Backsteine,   die   auf dem     Brückenabschnitt     zu     sehen     sind,     herzustellen.     Sogar     an     den zurückgebliebenen    Mörtel    der    fehlenden    Ziegel    hat    er    gedacht.    Einfach großartig   anzusehen!   Die   Figur   die   neben   der   Zündapp   steht,   wurde   komplett von   ihm   selbst   modelliert.   Weiters   hat   er   eine   interessante   Methode   genutzt um   das   Efeu,   oder   die   Ranke   an   der   Mauer   zu   reproduzieren.   Ich   sag   nur   so viel, Photoshop macht es möglich. Volker     Bembennek     zeigt     eindrucksvoll,     wie     er     eine     Hausmauer     und Pflastersteine   aus   Styrodur   herstellt.   Auch   hier   gilt,   der   Erfolg   liegt   in   der Planung.    Maßstabsgetreue    Zeichnungen    überträgt    er    auf    das    Styrodur, welches   er   dann   mit   diversen   Werkzeugen   bearbeitet   um   die   gewünschte Struktur    zu    erhalten.    Das    ist    schon    fast    bildhauerische    Arbeit.    Sehr eindrucksvoll ist auch die Bemalung des Doppeltors und des Blechdaches. Javier    Redondo    stellt    in    seinem    Beitrag    unter    Beweis,    dass    man    eine Ziegelstruktur,    oder    aus    Steinen    gebautem    Haus    auch    mit    Plastiksheet herstellen   kann.   Die   Tiefenwirkung   ist   allerdings   dabei   nicht   so   effektiv   wie bei   den   anderen   Methoden.   Ein   gutes   kleines   Detail   am   Rande   sind   seine Wespennester    an    der    Dachrinne.    Außerdem    nutzt    er    für    die    Gestaltung seines    Efeus    gelaserte    Produkte    aus    Karton,    welche    sehr    schön    an Baumwurzeln    angebracht    wurden    und    sich    perfekt    in    die    Umgebung einfügen. Auf   den   letzten   Seiten   stellen   sich   dann   noch   die   vier   Modellbauer   mit   einer Mini-Biographie vor und zeigen einige ihrer Werke.
sehr empfehlenswert ! Gesamteindruck: I I

Dioramas – Rural environments

Vielen Dank an den Verlag Accion Press für die Bereitstellung dieses Besprechungsmusters.
Autor: Rodrigo Hernandez Cabos Sprache: Englisch

Rodrigo Hernandez Cabos

Dioramas – Rural environments