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Ein Beitrag von Christian Stieringer

Diese Seite beinhaltet folgende Themen: Aktuelle Luftfahrzeuge Museumsexponate Kurioses für den Modellbauer Im Detail (walk arround)
Modelle & Dioramen
Zu Beginn ein paar Worte zum Vorbild: Im April 1918 tauchten die ersten D.VII an der Westfront auf- Maschinen vom Jagdgeschwader 1 – und bewährten sich hervorragend. Zuerst hatten die alliierten Piloten keinen allzu großen Respekt vor dem neuen Flugzeug, da es , gerade im Vergleich zu den eleganten Linien der Albatros – Maschinen einen eher wenig ausgefeilten Eindruck hinterließ. Sehr bald stellten sich jedoch seine hervorragenden Kampffähigkeiten heraus,die im sehr schnell den Ruf eines gefürchteten Gegners verschafften. Die Steigleistung der D.VII war derart, dass auch in großen Höhen bei, langsamen Steigflug und bei extremen Manövern die Strömung an den Tragflächen erst relativ spät abriss. Besonders gefürchtet war die D.VII für ihre Fähigkeit, scheinbar ,,am Propeller zu hängen“ und den Gegner von unten unter Beschuss zu nehmen. Quelle Wikipedia.   
Modell - Journal
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Zum Bau: Diesen   Bausatz   Kaufte   ich   vor   zwei   Jahren   zufällig   auf der   Go   Mo   in   Wien,   gebraucht   von   einem   Händler.   Der Bausatz   begeisterte   mich   von   Anfang   an.   Nach   einer Durchsicht    des    hervorragende    Kits    von    Eduard    reifte sofort   ein   Plan   die   beiden   Fokker   zu   bauen.   Zugegeben es    gibt    ein    paar    knifflige    stellen    (Verstrebungen    des Fahrwerkes, Tragflächen, Rumpfverstrebung). Wie   so   oft   kamen   einige   andere   Projekte   dazwischen, aber   nun   wahr   endlich   die   Zeit   da   und   los   ging   es   mit dem Bau. Von   den   Vier   Markierungen   die   im   Bausatz   zur   Auswahl stehen   entschied   ich   für   zwei   Bunte   Mühlen.   Eine   Davon wahr   die   Maschine   von   Willi   Gabriel   ein   Pilot   der   Elite Einheit      Jasta   11   Deren   Späterer   Führer   Herman   Göring wahr.    Willi    Gabriel    wahr    ein    sehr    eigensinniger    Pilot. Beim   zurückfliegen   einer   Morgen   Patroullie      setzte   er sich   einfach   von   der   Staffel   ab   und   wurde   daraufhin   von einer   Französischen   Einheit   angegriffen.Er   schickte   drei davon zu Boden ohne selber Schaden zu nehmen.
Die   zweite   Maschine   wurde   von   einen   Unbekannten   Piloten,   der   in   der   berühmten   Jasta   2   Boelcke   diente,   geflogen.   Die   Fokker   wahr   mit   einer   breiten   Pik Ass Schleife   am   Rumpf   dekoriert;   in   der   Staffel   flogen   unter   anderem   auch   Frommherz,   Baumer,   Werner   Voss   und   Manfred   von   Richthofen.   Der   Pilot   erreichte insgesamt 36 Abschüsse 16 mit der dargestellten Maschine.  
Mit   der   beiliegenden   Photoätzplatine   wertet   man   das   Cockpit   und   die   beiden Mg´s   enorm   auf.   Auch   die   Innenseiten   der   Cockpitwände   kann   man   mit   in Decal-Form   beiliegenden   Lozenge   Tarnung   darstellen.   Die   Bemalung   des Cockpits    erfolgte    mit    diversen    Brauntönen,    Dunkelgrün,    Alu,    Silber    und Holzfarbe   für   den   Cockpitboden   den   ich   zusätzlich   noch   mit   den   Holzoptik- Decals der Firma Uschi van der Rosten detaillierte. Die   beiden   wunderschönen   Motoren   die   eigentlich   ja   schon   das   berühmte Modell   im   Modell   sind   wertete   ich   noch   mit   allen   Ventilfedern   auf   (insgesamt 18   Stück),   dargestellt   wurden   sie   mit   einen   feinen   Kupferdraht   den   ich   um einen   gezogenen   Gussast   wickelte,   wieder   abzog   und   in   passender   Länge zuschnitt. Von   den   beiden   Mg´s   schnitt   ich   die   Kühlmäntel   ab   und   ergänzte   sie   mit einer   passend   zurechtgeschnittenen   Injektionsnadel   und   einen   Kühlmantel aus    einen    Photoätzteil    mit    Visier    und    Verschlüssen.    Danach    folgte    der Zusammenbau   der   Tragflächen-Fahrwerke   mit   Verstrebungen   und   diversen     Anbauteilen.    Später    lackierte    ich    die    beiden    Flugzeuge    und    die    dazu- gehörigen Teile mit den jeweiligen Farben der beiden Versionen. Nach   dem   Trocknen   der   Farben   folgte   der   kniffligste   Teil,   das   anbringen   der vielen   Lozenge-Decals   mit   den   dazugehörigen   Spannten   Schonern   insge- samt über 200 Stück. Dies   war   die   langwierigste   Arbeit,   die   sich   über   Tage   zog   und   bei   der   ich Mengen von Weichmacher Micro Soll und Micro Set verbrauchte. Zu   guter   Letzt   folgte   der   Zusammenbau   der   mir   noch   einiges   an   Geduld forderte,   wie   es   sich   bald   herausstellen   würde.   Denn   eine   Innenstrebe   der Tragfläche   sprang   mir   von   der   Pinzette   und   verabschiedete   sich   im   Nirvana meines    Hobbykellers.    Nach    einer    kurzen    Pause    (kann    jeder    verstehen), fertigte   ich   eine   neue   Strebe   aus   passenden   Profilen   nach.   So   nun   nur   noch die   Spanndrähte   und   Steuerseile   anbringen,   Gebrauchsspuren   und   Alterung darstellen und fertig sind die beiden Fokker D.VII von Eduard.  Happy Modelling, Stieringer Christian Mai 2017