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Brengun BRS72005, 1/72 Ein Beitrag von Arne Goethe Vorbild: Flugzeugträger    sind    aus    Brandschutztechnischer    Sicht eine    einzige    Katatstrophe,    ein    dauerhaft    unzumutbarer Zustand:   Unmittelbar   neben   vollbetankten   und   mit   scharfer Munition   und Abwurfwaffen   beladenen   Flugzeugen   starten und    landen    unter    extremen    Bedingungen    ebensolche Flugzeuge. Was   durch   entsprechende   Vorkehrungen,   Übungen   und Ausbildung    nicht    vermieden    werden    kann,    muss    durch entsprechende    Löschtechnik    bekämpft    werden.    Neben stationären   Feuerlöscheinrichtungen   sind   auf      Flugzeug- trägern    dazu    auch    entsprechende,    spezielle    Löschfahr- zeuge im Einsatz.
Die A/S32P-25 ist der direkte Nachfolger der A/S32-P16 Feuerwehr und ist seit den 90er Jahren im Einsatz. Das Fahrzeug wurde völlig neu entwickelt, äußerliche Hauptunterschiede zur P-16 sind der gesamte Aufbau, der zweite Sitzplatz sowie die Schlauchhaspel.
Zusammenbau: Der   Bausatz   von   Brengun   besteht   vor   allem   aus   sauber   abgeformten   Resinteilen, einer   kleinen   Ätzteilplatine   und   einem   Decalbogen.   Form   und   Maß   des   Fahrzeuges sind   recht   gut   getroffen,   wenn   die   Hauptmaße   auch   nicht   auf   den   Millimeter   genau getroffen   sind.   Die   gesamte   Detaillierung   hat   Brengun   sehr   gut   und   Vorbildgetreu umgesetzt.   Insgesamt   ist   dies   das   bisher   am   besten   getroffene   Deckfahrzeug   in 1/72.
Oben: Der Brengun Resin-Kit im Rohbau. Links:    Der    A/S32P-25    bei    einer    Feuerlöschübung    an    Bord    des “Multipurpose Amphibious Assault Ship USS Bataan (LHD 5)”
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Einige Ätzteile habe ich durch Draht ersetzt, ebenso die Zurrösen. Die   Fahrerfigur   und   die   Radkeile   stammen   von   Fujimi.   Die   aufgelegten Ketten   und   Schlauchrollen   sind   Eigenbauten.   Die   Decals   sind   sauber   auf     gutem   Trägerfilm   gedruckt,   welcher   sich   mit   etwas   Weichmacher   jedem Detail   anpasst.   Hier   sind   lediglich   die   viel   zu   schmalen   Reflektorstreifen zu kritisieren, welche ich durch solche von F4M ersetzt habe. Beim   Vergleich   mit   Vorbildfotos   ist   in   Hinsicht   auf   die   Decals   aber   auch zu   beachten,   das   es   hier   einige   Variationen   gibt,   was   Größe, Ausführung und Positionierung der einzelnen Elemente betrifft. Insgesamt ein toller Bausatz der mir viel Spaß gemacht hat! Arne Goethe