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Modelle & Dioramen
Aus   Kunstharz   bestehen   die   Baugruppen   für   die   Fahrwerksbucht,   die   Auspuffstutzen,   die   Räder,   der   untere   Heckbereich   mit   Fanghaken   sowie   die   20mm Hispanos. Daneben sind eine ganze Reihe kleinerer Teile für die Ausstattung von Cockpit und Fahrwerk auf den Kunstharz-Gussästen zu finden. Bei   einem   der   Hispanos   fand   ich   allerdings   einen   leichten   Verzug   aus   der   Geraden   vor,   den   ich   leider   trotz   Behandlung   in   heißem   Wasserdampf   nicht   gänzlich beheben konnte. Um   aus   den   beiliegenden   Plastik-Rumpfhälften   eine   „Sea“-Hurricane   zu   machen,   muss   beherzt   gesägt   werden:   der   gesamte   Bereich   um   den   Fanghaken   muss weg um Platz für das Resin-Bauteil zu machen. Natürlich bedingt das nebst dem Einsatz von Säge auch jenen von Spachtelmasse und Schleifpapier. Das   Kunstharz-Teil   zur   Gestaltung   der   Fahrwerksbucht   ist   leider   zu   hoch   bemessen,   um   ohne   Probleme   zwischen   den   beiden   Flächenhälften   Platz   zu   finden. Hier   war   intensives   Sägen   und   Schleifen   angesagt,   bis   eine   angemessene   Passung   erreicht   war. Allerdings   habe   ich   es   nicht   vermeiden   können,   das   Dach   des Bauteils an einigen Stellen weg zu sägen. Der Rest der Kunstharz Teile ist ohne Probleme zu verarbeiten gewesen
Modell - Journal
kitchecker
Wie immer stehe ich für Anregungen und Fragen offen: ro.sachsenhofer@gmx.at Roland Sachsenhofer
Alles   in   allem   sorgt   die   Sea   Hurricane   von   Fly   für   eine   ganze   Menge   an Modellbauspaß.   Als   echter   Multi-Media   short   run   Bausatz   fordert   der   Bau in   mancherlei   Weise,   sorgt   aber   so   auch   für   eine   angemessenes   Hochge- fühl, hat man dieses eindrucksvolle Modell einmal in der Vitrine!
Modell, Bilder und Text: Roland Sachsenhofer
Baustufen:
Fly, 1/32 Ein Beitrag von Roland Sachsenhofer Auch   nach   Britanniens   “finest   hour”   war   der   Einsatz   in vorderster   Linie   für   die   Hurricane   nicht   vorbei.   Der   vor   dem Krieg     verschleppte     Ausbau     der     Fleet     Air     Arm     auf zeitgemäßes   Niveau   verhalf   dem   Muster   zu   einem   zweiten Leben-    und    den    Piloten    der    Marineflieger    zum    zweifel- haften   Vergnügen   in   einem   mehr   und   mehr   veraltendem Entwurf ihre Einsätze fliegen zu müssen. Neben   Swordfish,   Albacore   und   Sea   Gladiator   mag   die Hurricane    eine    gute    Figur    abgegeben    haben,    trotzdem wird    so    mancher    Einsatzpilot    den    Tag    herbei    gesehnt haben,   an   dem   seine   Einheit   auf   Seafire,   Corsair   oder Hellcat umgerüstet werden würde. Andererseits   erwies   sich   der   Typ   als   ideal   für   den   Einsatz auf kleineren Geleitträgern und erarbeitete sich bald eine
hervorragende   Reputation   in   diesem   rauen   Umfeld. Ausgerüstet   mit   dem   verlässlichen   Merlin   XX   Triebwerk   und   bewaffnet   mit   vier   20mm   Hispano   wurde   die Sea Hurricane II bis ins Jahr 1944 von Geleitträgern aus für den Schutz von Konvois erfolgreich eingesetzt. Meine   Maschine   zeigt   eine   solche   „späte“   Mk.IIc   ,   wie   sie   auf   dem   Träger   HMS   Nairana   im   Sommer   1944   von   der   835.Sqdr.   der   FAA   eingesetzt   wurde. Einsatzgebiet war der Nordatlantik. Fly   liefert   einen   hervorragend   ausgestatten   Bausatz   in   bester   „short-run“   Manier.   Das   bedeutet   nicht   nur,   dass   keine   Passstifte   zu   finden   sind,   sondern   auch eine    gewisse    Robustheit    der    Plastikteile.    Die    Oberflächen    sind    von    einer    sehr    lebhaften    Struktur    mit    detailliert    wiedergegebenen    Nietenreihen    und Blechstößen.   Diese   sind   nicht   alle   vertieft   ausgebildet-   was   mir   sehr   gut   gefällt,   denn   dies   kommt   der   vielgestaltigen   und   wahrlich   nicht   immer   glatten Oberfläche der realen Maschinen bestens nahe. Fly   packt   auch   einige   sehr   brauchbare   Ätzteile-   auch   diese   eher   von   kräftiger   Statur-   in   den   Bausatz.   Neben   Teilen   für   das   Cockpit   und   die   Fahrwerksbucht finden sich echte Highlights wie das auf Abstand vor dem Ölkühlereinlass gesetzte Schutzblech. Dieses macht sich meiner Meinung nach besonders gut.