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Modelle & Dioramen
mpc 1/72 Ein Beitrag von Hans Kolb Kennen    Sie    Mondbasis    Alpha    1    (Originaltitel:    Space:    1999) noch?   Ja   genau,   die   britische   Science-Fiction-Fernsehserie   aus den   1970er   Jahren,   die   vom   Ehepaar   Gerry   und   Sylvia Anderson erdacht wurde? Für   alle   Modellbauer   unter   uns   die   damals   noch   zu   jung   waren um    diese    spektakuläre    Serie    zu    sehen,    hier    ein    paar    infor- mationen aus Wikipedia: Die   Handlung   setzt   im   Jahr   1999   ein,   aus   Sicht   der   Produktion 25   Jahre   in   der   Zukunft.   Die   Mondbasis   Alpha   ist   eine   mit   über 300     Menschen     bemannte     Forschungseinrichtung     auf     dem Erdmond.   Über   der   Mondoberfläche   trainieren   Astronauten   mit Adler-Raumschiffen   den   ersten   bemannten   Flug   zum   Planeten Meta,    wo    es    vage    Anzeichen    für    die    Existenz    intelligenten Lebens    gibt.    Während    auf    Alpha    die    Vorbereitungen    für    die interstellare    Langzeitexpedition    in    vollem    Gang    sind,    grassiert unter   den   Besatzungsmitgliedern   eine   seltsame   Krankheit,   die das    Gehirn    zerstört    und    die    Opfer    in    Raserei    verfallen    lässt. Obwohl    auch    Piloten    der    Meta-Fähre    betroffen    sind,    wird    die Epidemie vertuscht, um die Meta-Expedition nicht zu gefährden.
Modell - Journal
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Modell: Hans Kolb Fotos. Hans Kolb und Thomas Schneider
John   Koenig,   der   als   neuer   Commander   der   Mondbasis   die   Landung   auf   Meta   vorbereiten   soll,   wird   misstrauisch   und   beginnt,   die   Vorfälle   genauer   zu untersuchen.   Entgegen   dem   Drängen   des   Befehlshabers   auf   der   Erde,   Commissioner   Simmons,   verschiebt   Koenig   den   Start,   bis   genauere   Informationen über   die   Krankheit   vorliegen.   Bei   Nachforschungen   entdecken   der   Wissenschaftler   Victor   Bergman   (Barry   Morse)   und   die   Stationsärztin   Dr.   Helena   Russell (Barbara   Bain)   magnetische   Strahlungen,   die   offenbar   von   den   Atommülldeponien   auf   dem   Mond   ausgehen,   wo   die   nuklearen   Abfälle   der   Erde   entsorgt werden.   Diese   scheinen   sowohl   die   Epidemie   verursacht   zu   haben   als   auch   die   Erwärmung   des   Mülllagers   1,   das   kurz   darauf   Feuer   fängt.   Koenig   ergreift sofort   Maßnahmen,   die   übrigen   konzentriert   gelagerten   strahlenden   Abfälle   auf   einen   größeren   Bereich   der   Mondoberfläche   zu   verteilen,   um   eine   Explosion des   größeren   Lagers   2   zu   verhindern.   Die   Magneteffekte   sind   aber   bereits   so   stark   geworden,   dass   sie   die   vorgesehenen   Transportraumschiffe   zum Absturz bringen.   Am   13.   September   1999   entzündet   sich   das   Mülllager   2.   Die   freigesetzte   Energie   ist   so   gewaltig,   dass   sie   den   Mond   aus   dem   Orbit   der   Erde schleudert.   Die   Besatzung   der   Basis   ist   durch   diese   Turbulenzen   zunächst   handlungsunfähig   und   kann   erst   wieder   reagieren,   als   der   Mond   sich   bereits   zu weit   von   der   Erde   entfernt   hat,   um   die   Basis   noch   evakuieren   zu   können.   Er   treibt   unaufhaltsam   und   unlenkbar   weiter   ins   All   hinaus.   Dort   ereignen   sich   in unkalkulierbaren Abständen sogenannte Space Warps (Raum-Zeit-Sprünge), durch die der Mond Lichtjahre in Sekunden überwindet. So   treiben   die   in   Raum   und   Zeit   heimatlos   gewordenen   Menschen   von Alpha   einer   ungewissen   Zukunft   entgegen. Auf   ihrer   kosmischen   Irrfahrt   begegnen   sie verschiedensten   Kulturen   und   Lebensformen,   die   nicht   immer   freundlich   gesinnt   sind.   In   der   Folge   Schottische   Geschichten   etwa   kommt   es   zu   Kontakten zwischen der Mondbasis und einer Erde, die der Alpha-Besatzung aufgrund des großen zeitlichen Abstandes fremd geworden ist.
Natürlich    hat    die    Fernsehserie    damals    auch    auf    mich    eine    gewisse Faszination   ausgestrahlt,   vielleicht   auch   etwas   mehr,   denn   das   Thema   hat mich   auch   im   Modellbau   nicht   losgelassen.   Also   nutzte   ich   die   Gelegenheit holte   mir   kurzum   den   mpc   Bausatz   des   Eagle   Transporters   in   der   Deluxe Edition. Er   ließ   sich   unproblematisch   zusammenbauen,   das   Grundgerüst   ist   aus Spritzguß,   der   Container   und   der   Zusatzantrieb   aus   den   Zusatzteilen   dieser Sonderedition. Diese sind aus gut gegossenem Resin hergestellt. Etwas    spaßbremsend    waren    allerdings    die    vielen    an    allen    Gitterteilen befindlichen   Gußgrate. Aber   auch   das   ließ   sich   bewerkstelligen,   mit   Skalpell und Feilen wurden diese entfernt. Der   Zuammenbau   ging   schnell   vonstatten,   es   sind   ja   nicht   so   viele   Teile, zwei Abende und das Modell war zusammen. Die Lackierung und das Washing erfolgte mit Vallejo-Farben. Änderungen habe ich keine vorgenommen, das Modell ist orginal aus der
Schachtel.   Insgesamt   dauerte   die   Fertigstellung   des   Modells   mit   dem   Display   ca.   eine   Woche.   Das   Display,   auf   einem   Bilderrahmen,   ist   aus   2   cm   Styrodur, mit   dem   heißen   Draht   in   Form   gebracht,   ebenso   der   Felsen.   Danach   wurde   alles   mit   Fliesenkleber   überzogen,   mit   Steinen   aus   der   Bastelabteilung   vom Baumarkt bestreut und farblich behandelt. Viel Spaß mit den Bildern, Hans Kolb