© Thomas Schneider  originalundmodell.de  2014    V1.12
©   kitchecker.com 2018
Diese Seite beinhaltet folgende Themen: Aktuelle Luftfahrzeuge Museumsexponate Kurioses für den Modellbauer Im Detail (walk arround)
Modelle & Dioramen
Revell, 1/48 Ein Beitrag von Christian Stieringer Diesen   Bausatz   erwarb   Ich   vor   ca.   12   Jahren   in   einem Spielwahren     Geschäft     in     meiner     Nähe.     Als     ich     die Schachtel    im    Regal    erblickte    musste    ich    sie    mir    sofort kaufen   und   es   wurde   daraufhin      ein   Plan   geschmiedet,   den     Bausatz   gleich   in   den   Nächsten Tagen   zu   beginnen,   wie   ihr ja    bereits    gelesen    habt    hat    es    ein    klein    wenig    länger gedauert. Ein klein wenig zur Geschichte der B-1 B Lancer:   Die   B-1B   ist   einer   der   größten,   schnellsten   Langstrecken- bomber   der   USAF   und   bildet   das   Rückgrat   des   Strategic Air   Command.   Der   Schwenkflügelbomber      ist   in   der   Lage ,34t    Waffenzuladung    Intern    sowie    26t        extern    bei    einer Reichweite von 12.000 km in größter Höhe zu transpor-
Modell - Journal
kitchecker
tieren.   Ihre   Feuertaufe   hat   die   B-1b   mit   Einsätzen   beim      Krieg      gegen   den   Irak,   Operation   Dessert   Shield,   mit   Erfolg   hinter   sich   gebracht.   Als   geplanter Nachfolger   der   B-52   absolvierte   die   B-1A   bereits   1977   ihren   Erstflug.   Das   Programm   wurde   1977   von   Präsident   Carter   gestoppt   und   erst   1981   die Fortführung    des    Programms    und    die    Serienfertigung    der    B-    1b    angeordnet.    Auch    die    Waffenzuladung    wurde    enorm    gesteigert,    in    drei    internen Waffenschächten    können    sowohl        Lenkwaffen    oder    Konventionelle    Bomben    an    einem    rotierenden   Aufhängungssystem    mitgeführt    werden.    Die    vier Triebwerke erzeugen je einen Schub von 13.608 kp mit Nachbrenner. Die Höchstgeschwindigkeit in 15.000 km Höhe beträgt Mach 1,25.  Quelle: Revell.
Zum Bau: Bevor   Ich   mit   dem   Bau   beginnen   konnte,   bedurfte   es   einer   sorgfältigen   Planung,   denn   bei   so   einen   großen   Projekt   kann   man   schnell   den   Überblick verlieren. Begonnen   habe   ich   nicht   wie   üblich   mit   dem   Cockpit   sondern   mit   dem   vorderen   Fahrwerksschacht   und   mit   der   Einstiegsleiter;   da   wurden   schon   die   ersten     Ätzteile   und   ein   paar   Leitungen   für   das   Fahrwerk   verlegt.   Danach   ging   es   mit   den   Schleudersitzen   weiter.   Ich   detaillierte   die   vier   Sitze   mit   Gurten   und Bedienhebel   für   den   Schleudersitz-Mechanismus.   Die   Cockpit-Instrumente   wurden   in   Sandwitch-Bauweise   gefertigt,   in   ca.   drei   Schichten.   Erste   Lage   auf Papier gedruckte Instrumente und Farbbildschirme, dann ein dünner Atzetat Film darauf, das Plastikteil und natürlich die Mikro Bemalung der Instrumente. Man   hat   auch   die   Möglichkeit   das   Radar   geöffnet   zu   zeigen,   das   aus   der   Schachtel   schon   ordentlich   detailliert   ist. Auf   diese   Option   verzichtete   ich   aber   um Platz für mehr Gegengewicht zu bekommen, von dem man reichlich braucht um einen korrekten Stand zu gewähren. Somit   war   der   erste   Bauabschnitt   abgeschlossen.   Weiter   ging   es   mit   dem   Hauptfahrwerk   das   mit   einigen   Photo   Ätzteilen   und   ein   paar   Leitungen   verfeinert wurde,   danach   mit   schwarzer   Farbe   grundiert   um   Details   besser   hervor   zu   heben.   Danach   widmete   ich   mich   den   drei   Waffenschächten   und   dem Hauptfahrwerkschacht.   Diese   wurden   auch   schwarz   grundiert   um   die   super   Details,   die   Revell   hier   darstellt,   besser   zur   Geltung   zu   bringen.   Es   wurden   nur ein    paar    Teile    des    Eduard    Sets    verbaut    die    aber    nicht    unbedingt    nötig    sind.    Die    einzelnen    Bauteile    wurden    zusätzlich    noch    mit    selbstgefertigten Klebelaschen versehen um eine größere Auflagefläche zu bekommen. Schließlich ruht ja ein beträchtliches Gewicht später auf diesen Teilen. Auch   die   Triebwerke   wurden   mit   Eduard-Teilen   verfeinert   und   mit   Metallfarben   von   AK   lackiert,   von   denen   ich   sehr   positiv   überrascht   wurde.   Einiges   an Geduld   wurde   mir   noch   von   den   beiden   Triebwerksgondeln   abverlangt,   die   passten   nicht   so   wirklich.   Der   Einsatz   der   Spachtelmasse   war   unvermeidbar,   die im Verlauf des weiteren Zusammenbaus mein ständiger Begleiter wurde. Besondere   Aufmerksamkeit   verlangte   auch   das   verkleben   der   Rumpfmittelstücke.   Bedingt   durch   ihre   Größe   schon   nicht   einfach,   kamen   noch   die   beiden nicht   gerade   kleinen   Tragflächen   dazu.   Aber   die   Hürde   wurde   mit   Bravur   gemeistert   und   ich   konnte   mich   getrost   dem   Heck   zuwenden;   der   einfachste Bauabschnitt des ganzen Bausatzes. Nach   einer   Pause   ging   es   weiter   mit   der   Hochzeit   der   einzelnen   Baustufen   die   sich   aber   nur   widerwillig   zusammen   fügen   ließen   und   die   noch   einiges   an Spachtel- und Schleifarbeiten erforderten um ein Ansprechendes Ergebnis zu erzielen.
Nach   dem   die   Oberflächen   alle   nachgraviert wahren   begann   Ich   mit   dem   Vorschattieren. Das   verlangte   schon   einiges   an   Geduld   ab, denn    das    Flugzeug    ist    nicht    gerade    klein. Weil   wir   gerade   bei   der   Größe   sind,   beim Lackieren   sprengte   es   fast   die   Kapazitäten meines    zur    Verfügung    stehenden    Platzes. Aber    nicht    nur    beim    lackieren    auch    die weitere     Handhabung     bei     den     nächsten Arbeitsschritten    war    nicht    gerade    einfach. Aber   nichts   desto   Trotz   denke   ich,   dass   sich das   Ergebnis   eines   halben   Jahres   Bauzeit sehen   lassen   kann,   und   der   zweite   Platz   auf der   IPMS   Tirol   -übrigens   eine   Tolle   Messe-     sprechen für sich. So   nun   Wünsche   Ich   euch   viel   Spaß   beim betrachten der einzelnen Fotos. Happy Modelling, Christian Stieringer
Baustufen: