© Thomas Schneider originalundmodell.de 2014 V1.12
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kitchecker
Modell, Bilder und Text: Dirk Eickholt
Der
Schleudersitz
von
Quickboost
ist
eine
gelungene
Alternative
zum
Bausatzsitz.
Ohne
viel
wegschleifen
zu
müssen,
passt
er
sogar
ins
Cockpit.
Ich
musste
nur
ein
wenig
den
Bereich
hinter
dem
Sitz
anpassen.
Das
Bauteil,
welches
rückseitig
an
den
Bausatzsitz
geklebt
wird,
sollte
auch
an
den
Quickboostsitz
angepasst
werden.
Dies
konnte
ich
nur
bewerkstelligen
indem
ich
dieses
Teil
zweiteilte,
schmaler
schliff
und
die Rückwand des Cockpits passgenau öffnete.
Von
hieran
ging
es
wieder
recht
flott
weiter.
Der
vordere
Fahrwerkschacht
besteht
aus
zwei
Hälften
mit
eine
prominenten
Spalt
mittig.
Hat
man
nicht
die
PE
Teile
von
Eduard
(ein
Messingband,
welches
den
Spalt
verdeckt),
sollte
dieser
Spalt
zugespachtelt
werden.
Beim
Hauptfahrwerksschacht
kam
auch
Eduard
mit
seinen
PE-Teilen
zur
Anwendung.
Hier
könnten
noch
nachträglich
Leitungen
und
Kabel
verlegt
werden,
um
genauer
ans
Original
zu
kommen.
KH
konzentrierte
sich
nur
auf
die wesentlichen auffälligsten Details.
Bei
den
Lufteinläufen
hatte
ich
mich
zu
entscheiden.
Eduard
ist
der
Meinung
ein
FOD
Gitter
schräg
in
den
Lufteinläufe
einzubauen.
Etwas
was
KH
nicht
vorsieht.
Und
etwas, was ich bei keinem Foto der Su-35S gesehen habe. Nun bin ich kein
Ein
kurzer
Blick
auf
den
Schleudersitz
reichte
aus
um
auch
hier
einen
aus
Resin
von
Quickboost
zu
besorgen.
Thomas
war
so
freundlich
mir
noch
den
Eduard
BigEd
Satz
zum
Bausatz
dazuzulegen.
Von
der
Farbgebung
entschied
ich
für
die
russische
Variante
und
zwar
für
die
rote
"04"
die
auch
in
Syrien
kurzzeitig
im
Einsatz
war.
Hierzu
benötigte
ich
aber
neue
Naßschiebebilder
und
bediente
mich
bei
Begemot.
Die benutzten Farben sind hauptsächlich von Mr. Paint.
Nachdem
alle
Extras
beisammen
waren,
konnte
der
Spaß
beginnen.
Wie
üblich
startete
ich
mit
dem
Cockpit.
Die
Seitenkonsolen
wurden
mit
dem
Pinsel
bearbeitet.
Das
Instrumentenbrett
mit
seinen
Bildschirmen
ist
vom
BigEd
Interior
Set.
Sowie
auch
das
HUD.
Bei
der
Farbe
entschied
ich
mich
für
ein
gedecktes
Grün/Grau/Blau.
Von
AKAN
gibt
es
eine
Cockpitfarbe
die
angeblich
passen
soll.
Für
meinen
Geschmack aber zu knallig. Mit etwas Weiß wurde sie abgetönt.
Erst
jetzt
nach
Abschluss
des
weatherings
und
kleiner
Ausbesserungsarbeiten,
wurde
die
Oberfläche
mit
einer
Schicht
Revell
Klar-Matt
(mit
Tamiyaverdünner) überzogen. Abschließend mit einem Nylonstrumpf nachpoliert.
Die
nächsten
Schritte
vollzogen
sich
relativ
flott.
Bomben
und
Raketen
orientieren
sich
am
Referenzfoto.
Die
Khibiny
Electronic
Warfare
Pods
von
"Advanced
Modeling" an den Flügelspitzen sind sehr schön detailliert. Leider hat KH sie nicht dem Bausatz beigefügt (anders wie bei GWH).
Der
Zusammenbau
des
Fahrwerks
ging
ebenso
zügig.
Gerade
das
vordere
Fahrwerk
finde
ich
sehr
schön
von
KH
gestaltet.
Ergänzt
habe
ich
es
mit
ein
paar
Kabeln aus Bleidraht.
Der
IRST
Sensor
rechts
vor
der
Cockpitscheibe
wurde
in
einem
keinen
Nebenschritt
scratch
gebaut.
Ansonsten
wäre
hier
nämlich
nichts
zu
sehen,
wenn
man
die Abdeckung anbringt. Ein kleines Detail, welches aus PE Restbeständen hinzugefügt wurde.
Das
Cockpitdach
innenseitig
erhielt
die
PE
Teile
von
Eduard,
die
meiner
Ansicht
nach
dem
ganzen
Cockpit
ein
lebhaftes
Aussehen
geben.
Das
Verkleben
der
kleinen PE Verschlusshaken wurde ganz zum Schluss mit Hilfe einer Lupenbrille vorgenommen.
Abschließend
muss
ich
sagen,
dass
Kitty
Hawk
wieder
einen
Bausatz
herausgebracht
hat,
wo
sich
Freud
und
Leid
die
Waage
halten.
Das
die
Fehler
(wie
Triebwerk)
im
Folgebausatz
(Chinesische
Version)
korrigiert
wurden
ist
erfreulich.
Die
Decals
waren
größtenteils
unbrauchbar,
da
falsch
bedruckt.
Die
Detaillierung
der
Oberfläche
teilweise
sehr
gut.
So
auch
die
Passung
der
Teile.
Einige
Ungereimtheiten
in
der
Bauanleitung
waren
halb
so
schlimm.
Ein
Bausatz der für Anfänger leider weniger geeignet ist, aber eine gute Grundlage für ein schönes Modell bietet.
Happy Modelling
Dirk Eickholt
Spezialist
was
die
Flankerreihe
angeht,
aber
diejenigen
Bekannte
die
ich
gefragt
hatte,
waren
alle
der
Meinung,
dass
diese
Gitter
zumindest
bei
der
Su-35M
nicht vorhanden sind und eventuell bei der S nachgerüstet wurden. Ich habe mich entschieden diese FOD Gitter nicht einzubauen.
Was
hingegen
bei
den
Schubdüsen
keiner
großen
Überlegungen
bedurfte.
Die
aus
dem
Bausatz
wurden
nicht
verwendet.
Nach
Durchsicht
mehrerer
Fotos
wurde
mir
schnell
klar,
dass
dieser
Bereich
bei
der
Su-35
sehr
"bunt"
ausfallen
kann.
Von
grau
bis
blau,
von
gelb
über
rot
bis
orange
und
braun.
Dies
nachzubilden
war
eine
besondere
Herausforderung.
Ich
habe
mit
einer
schwarzen
Grundierung
angefangen.
Darüber
Alclad
polished
Aluminium
und
ein
paar
dünne
Schichten
Alclad
Candy
Blau.
Abschließend
Tamiya
Smoke.
Der
gesamte
weitere
Verlauf
der
"Bemalung"
wurde
mit
Hilfe
des
Tamiya
Weathering
Sets
D
(TWS D) vollzogen. Ein Set, welches von vielen Modellbauern unterschätzt wird.
Mit
Hilfe
von
Pastellstiften
wurde
weitere
Details
aufgetragen.
Deckel
im
Triebwerksbereich
wurden
mit
Mr.
Metal
Color
Eisen
bemalt
und
ggf.
nachpoliert
bzw.
mit dem TWS D aufgehübscht.
Nach
Abschluss
der
Arbeiten
am
Triebwerk
bzw.
Schubdüsen
befasste
ich
mit
dem
Höhenleitwerk,
welches
in
diesem
Fall
auch
mit
obiger
Vorgehensweise
bemalt wurde. Im Ergebnis zufriedenstellend, aber durchaus optimierbar. Bekannte nutzten hier farbige Tinte oder nur Tamiya Blau, Rot, Orange Klar.
Hiernach
folgte
der
Zusammenbau
der
Tragflächen
ohne
nennenswerte
Probleme.
Die
Passung
zum
Rumpf
war
fast
sehr
gut.
Was
mich
auch
an
den
Tragflächen
faszinierte,
waren
die
Nieten.
Sehr
fein
dargestellt.
Dies
trifft
auf
die
Nieten
und
andere
Details
im
hinteren
Bereich
des
Rumpfes
leider
nicht
zu.
Sie sind sehr schwach dargestellt.
Das
Höhen-
und
Seitenleitwerk
wurde
jetzt
noch
nicht
angebracht.
Zum
einen
wollte
ich
mir
bei
der
Bemalung
der
Triebwerke
nicht
unnötig
Handlungsspielraum
für
die
Airbrush
nehmen
und
zum
anderen
kann
das
Höhenleitwerk
aufgrund
der
Befestigung
auch
zum
Schluss
angebracht
werden.
Hierzu
müssen
an
die
Aufnahmepunkte
für
den
Steg
des
Höhenleitwerkes
ein
wenig
geöffnet
bzw.
der
innen
liegende
Zapfen
entfernt
werden.
Die
Passung
des Seitenleitwerkes bedurfte einiger Schleifarbeiten, da sie im unteren Bereich überstanden.
Die
Anbringung
des
Schwanzes
wollte
ich
jetzt
vornehmen
(nachdem
die
Klappe
für
den
Bremsschirm
geschlossen
wurde)
und
hatte
schon
den
Klebstoff
aufgetragen.
Durch
einen
glücklichen
Zufall
bescherte
mir
aber
der
abschließende
Blick
auf
mein
Referenzfoto
eine
Überraschung.
Die
Behälter
für
die
Täuschungskörper
befindet
sich
bei
der
M-Version
auf
der
Oberseite.
Bei
der
S-Version
aber
auf
der
Unterseite.
KHs
russische
Su-35
war
aber
die
M-Version
(in
dem
Folgebausatz
mit
der
chinesischen
Version
ist
der
Schwanz
für
die
S-Version
richtig
als
Resinteil
beigelegt).
Nun
wollte
ich
meinen
Plan
die
Rote
"04"
zu
bauen
nicht
ändern.
Daher
wurde
von
den
Behältern
auf
der
Oberseite
ein
Silikonabdruck
genommen,
dieser
mit
Prothesenkunststoff
ausgegossen,
die
oberen Behälter entfernt und die neuen auf die Unterseite verklebt. Ein Zeitaufwand von ca. 3 Stunden, der aus meiner M eine S machte.
Nachdem
der
Triebwerksbereich
abgeklebt
wurde
(die
Schubdüsen
wurden
erst
nach
Abschluss
der
kompletten
Bemalung
und
Anbringung
der
Naßschiebebilder angebracht), befasste ich mich mit dem vorderen Bereich.
KH
bietet
nur
an
den
Tankstutzen
ausgefahren
darzustellen.
Dies
wollte
ich
nicht
und
wählte
die
eingefahrene
Position.
Hierzu
muss
der
Tankstutzen
gekürzt
werden,
so
dass
nur
ein
wenig
mehr
vom
vorderen
Teil
überbleibt.
Die
Klappe
passte
gut
und
damit
der
Stutzen
auch
unter
der
Klappe
verklebt
werden
konnte, wurde dieser am Ende schmäler geschliffen.
Die
Cockpitverglasung
wurde
mit
der
Maskierfolie
von
Eduard
aus
dem
BigEd
Set
abgedeckt
(vorher
den
Grad
im
Guss
verschliffen
und
poliert)
und
die
Windschutzscheibe
angebracht.
Die
Passung
hier
war
nicht
gut
und
es
bedurfte
die
Hilfe
von
Spachtelmasse
und
Schleifpapier.
Die
Verglasung
für
den
IRST
Sensor wurde am Ende des Baues angebracht (der Grund hierfür ist weiter unten beschrieben).
Antennen
und
anderen
Kleinteile
wurden
ebenso
am
Schluss
angebracht.
Nun
erfolgte
die
Grundierung
in
Schwarz
mit
dem
Wolkeneffekt
mithilfe
von
Weiß
(black basing and mottling). Hierzu nahm ich die Farben von Mr. Paint, die meiner Ansicht nach hierfür als Grundierung völlig ausreichten.
Das
Modell
wurde
anschließenden
komplett
mit
Mr.
Paint
MRP-197
Light
Blue-Grey
bemalt.
Ein
sehr
passender
Farbton.
Das
Muster
auf
der
Oberseite
wurde
freihändig
mit
der
Airbrush
aufgetragen.
Hellgrau
und
Dunkelblau
wurden
mit
Mr.
Paint
Farben
selbst
angemischt.
Das
Dunkelblau
orientiert
sich
dabei
an
meinen
Referenzfotos
der
Roten
"04",
als
sie
in
Syrien
stationiert
war.
Meiner
Ansicht
nach
ein
eher
gedecktes
dunkelblau.
Auch
die
Seitenleitwerke
wurden
in
diesem Arbeitsschritt fertig gestellt und anschließend angebracht. Aufgrund der Vorarbeit ein leichtes Unterfangen.
Die Naßschiebebilder von KH für die Rumpfoberseite waren unbrauchbar (falsch bedruckt). Diese wurden mit der Airbrush bemalt.
Der
gesamte
Rumpf
wurde
vor
dem
Anbringen
der
Begemot
Decals
mit
5000er
Schleifpads
geglättet.
Eine
Schicht
Klarlack
war
nicht
notwendig.
Die
Decals
von
Begemot
ließen
sich
sehr
gut
verarbeiten
und
mit
Hilfe
von
Mr.
Mark
Softer
legten
sie
sich
auch
gut
in
die
Details.
Auch
für
den
folgenden
Panelwash
mit
stark verdünnter Ölfarbe (dunkelgrau) wurde auf eine Schicht Klarlack verzichtet.
Insgesamt erhielt die Flanker nur ein dezentes weathering. Dies geschah auf Grundlage der vorliegenden Referenzfotos.
Kitty Hawk 1/48
Ein Beitrag von Dirk Eickholt
Was
macht
für
mich
einen
guten
Bausatz
aus?
Wenn
der Zusammenbau Spaß macht!
Ich
hatte
vor
knapp
3
Jahren
die
T-28
Trojan
von
Kitty
Hawk
(KH)
gebaut
und
war
größtenteils
ob
der
Details
und
der
Paßgenauigkeit
sehr
angetan.
Jetzt
wusste
ich
aber,
dass
die
Su-35
von
KH
so
ihre
Schwächen
hatte
und
war
diesbezüglich
eigentlich
eher
abgeschreckt.
Nun,
denn.
Bevor
dieses
Projekt
starten
konnte,
besorgte
ich
mir
neue
Schubdüsen,
da
die
aus
dem
Bausatz
murks
sind,
wenn
man
eine
abgestellte
Flanker
bauen
will.
Ich
bestellte
die
Resinschubdüsen
von
Amur
Reaver
RC4822.
Schön
detailliert und passen auch gut an die KH Su-35.