© Thomas Schneider originalundmodell.de 2014 V1.12
© kitchecker.com 2019
ICM, 1/35
Ein Beitrag von Thomas Unger
Vor
ein
paar
Wochen
wurde
ich
gefragt,
ob
ich
den
neuen
ICM
T-34/85
bauen
möchte
um
den
Bausatz
nicht
nur
vorzustellen
(hier
geht
es
zur
Bausatzvorstellung),
sondern
auch
als
Modell
zu
präsentieren.
Natürlich
nahm
ich
das
Angebot an und hier ist nun der Baubericht dazu.
Der
Bau
an
sich
erfolgt
ohne
große
Schwierigkeiten,
auf-
grund
der
relativ
überschaubaren
Teileanzahl
kommt
man
schnell
zum
gewünschten
Ergebnis.
Hervorzuheben
ist
die
gute
Passgenauigkeit,
das
einteilig
gespritzte
Rohr
und
die
schöne
Gußstruktur
des
Turms.
Wer
möchte
kann
selbst-
verständlich
im
Zubehörhandel
ein
passendes
Alurohr
erwerben,
um
eine
Aufwertung
des
Panzers
zu
erreichen.
Ich persönlich habe zuerst einmal darauf verzichtet.
Wesentlich mehr Sinn macht aus meiner Sicht der Aus-
kitchecker
tausch
der
beiliegenden
Vinylketten,
hierzu
gibt
es
auch
eine
breite
Palette
angefangen
bei
Einzelkettengliedern
aus
Spritzguß
bis
hin
zu
den
bekannten
Metallketten.
Letztendlich
ist
es
eine
Frage
des
Preises
und
der
persönlichen
Vorlieben.
Ich
habe
mich
für
einen
Satz
Ketten
aus
dem
Hause
Miniart
entschieden, da ich gerne mal sehen wollte, wie sich diese bauen lassen.
Ansonsten
gibt
es
keine
bösen
Überraschungen
bzgl.
der
Passgenauigkeit
oder sonstiger Unzulänglichkeiten.
Die
Bemalung
des
Panzers
erfolgte
in
diesem
Fall
mit
Vallejo
Model
Air
71.017
„Russian
Green“.
Die
Ketten
habe
ich
wie
immer
aus
einer
Mischung
von
Revell
Aqua
Color
Nr.
09
„Anthrazit“
und
Tamiya
XF-64
„Red
Brown“
behandelt, das gibt meiner Meinung nach einen schönen Farbton.
Die
Alterung
erfolgte
dieses
Mal
mit
diversen
Ölfarben,
eine
Mischung
aus
Pigmenten
und
Feuerzeugbenzin
war
die
Basis
für
die
Verstaubung
des
Panzers
und
wurde
einfach
mit
einem
Pinsel
aufgetragen.
Den
metallischen
Look
der
Kanten
und
der
Ketten
erzeugte
ich
durch
einfaches
verwischen
von Grafit mit einem Mikrofaserpinsel aus dem Kosmetikbereich.
Happy Modelling,
Thomas Unger
Die
einzelnen
Kettenglieder
müssen
aus
dem
Gussast
herausgetrennt
und
versäubert
werden.
Durch
einfaches
Zusammenklicken
soll
dann
die
Kette
entstehen.
Allerdings
sind
die
Zapfen
dermaßen
filigran,
dass
sich
nur
wenige
Teile
wirklich
zusammensetzen
lassen.
Hier
empfehle
ich
etwas
Kleber
zum
Fixieren.
Ansonsten
habe
ich
einzelne
Segmente
von
je
10
Kettengliedern
erstellt,
und
diese
ebenfalls
mit
Kleber
fixiert
und
nach
kurzem
anziehen
des
Klebers,
also
so
lange
die
Ketten
noch
flexibel
waren,
an
das
Laufwerk
angepasst
und
trocknen
lassen.
Nachdem
ich
mir
angewöhnt
habe
das
Spannrad
immer
erst
nach
dem Anbringen der Ketten zu justieren und anzukleben, kann ich somit die Kettenspannung regulieren.
Die
Andeutung
einer
Inneneinrichtung
mit
zwei
Sitzen
und
zwei
Schalthebeln
finde
ich
etwas
dürftig,
somit
habe
ich
alle
Klappen
geschlossen
dargestellt.
Wie schon im Review treffend beschrieben, steht bei diesem Bausatz eher der Bauspaß und nicht die ultimative Detaillierung im Vordergrund.