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Modell und Text: Christian Schmidt Fotos: Thomas Schneider
Bausatz: Academy, 1/72 Ein Beitrag von Christian Schmidt Zum Original: Die   Vought   F-8   Crusader   (Kreuzritter)   ist   ein   einstrahliges Kampfflugzeug   dessen   Wurzeln   bis   in   das   Jahr   1953   zurück gehen.    Damals    erhielt    Chance    Vought    den    Auftrag    zur Entwiclung     eines     überschallschnellen,     trägergestützten Kampfflugzeugs.     Der     Prototyp     flog     1955.     Wegen     der Primärbewaffnung    von    vier    20    mm    Kanonen    erhielt    die Maschine den Spitznamen „The Last of the Gunfighters“. Die   F-8   wurden   bei   der   U.   S.   Navy   und   dem   U.   S.   Marine Corps   vor   allem   als   Abfangjäger   eingesetzt.   Neben   diesen beiden   Nutzern   flog   die   Maschine   noch   in   Frankreich,   den Philippinen und bei der NASA. Das     besondere     in     der     Konstruktion     dieses     eleganten Flugzeugs   ist   der   hydraulisch   verstellbare   Einstellwinkel   der Tragflächen. Hierdurch werden höhere Anstellwinkel bei An-
Das Modell: Das   hier   gezeigte   Modell   stammt   von   Academy   und   ist   für   mich   einer   der   besten   1/72er   Bausätze,   den   es   derzeit   auf   dem   Markt   gibt.   Von   Haus   aus hervorragend   detailliert   und   mit   einem   tollen   Preis/Leistungsverhältnis   gibt   es   von   den   verschiedensten   Hersteller   noch   etliches   an   Zubehör   das   man   an   und   in der   Maschine   verbauen   kann.   Bei   mir   kamen   z.   B.   noch   Masken   und   Ätzteile   von   Eduard   sowie   Vorflügel,   Landeklappen,   offene   Luftbetankungssonde   und   die offene   rechte   Wartungsklappe   für   die   20mm   Kanonen   zum   Einsatz.   Diese   Teile   stammen   von   CMK   und   passen   hervorragend.   Ein   Cockpit   gibt’s   auch   noch von   CMK   aber   darauf   hab   ich   verzichtet,   es   kamen   nur   Ätzteile   und   ein   Resin-Schleudersitz   rein.   Wer   das   Cockpit   offen   lassen   möchte   soll   beim   ansetzen   und kleben der Haube sehr vorsichtig sein. Diese steht leicht unter Spannung und bei etwas zuviel Druck bricht sie leicht. Trotz   des   komplexen Aufbau`s   des   Modells   kam   es   beim   einpassen   der   Resinteile   zu   keinerlei   Problemen,   sauberes   aussägen   und   -feilen   der   Plastikbereiche an   den   Rumpfseiten   vorausgesetzt. Alles   passt   gut   an   seinen   Platz   und   die   Rumpfhälften   lassen   sich   problemlos   verkleben.   Wer   seine   Tragflächen   angelenkt bauen   möchte   muss   diese   ein   bisschen   anpassen.   Vor   allem   wenn   er   Ätzteile   verwendet.   Hier   gibt   es   ein   Teil   das   direkt   an   der   Front   der   Flächen,   im   Bereich des Rumpfrückens, angeklebt wird. Dann passen die Flächen von der Länge her nicht mehr und man muss ein wenig Material abnehmen. Als   Grundfarbe   kam   H-42   Blue   Gray   von   Hobby   Color   zum   Einsatz,   welches   den   Originalton   recht   gut   trifft.   Der   innere   Bereich   der   Luftbetankungssonde   und der   Wartungsklappe   ist   gemischt;   Grundfarbe   hier   ist   Interior   Green   von   Hobby   Color.      Nach   der   Lackierung   des   gesamten   Flugzeugs   und   den   Decals   wurden Bereiche   mit   abgedunkelter   und   aufgehellter   Grundfarbe   entsprechend   gealtert.   Die   Decals   stammen   aus   dem   Bausatz   und   sind   von   Cartograf   gedruckt.   Sie stellen   eine   Maschine   mit   Sonderlackierung   anlässlich   der   letzten   Einsatzfahrt   der   Crusader   dar.   Links   auf   dem   Leitwerk   sieht   man   das   Wappen   der Marinestaffel   12F,   rechts   das   des   Trägers   Foch.   Es   besteht   aber   auch   die   Möglichkeit   eine   normale   Einsatzmaschine   zu   bauen   sowie   zwei   F-8E(FN)   vor   der Modernisierung. Hier auch eine Maschine mit Sonderlackierung. Happy Modelling Christian Schmidt, Juni 2019
flügen   auf   den   Träger   möglich   ohne   die   Sicht   nach   vorne   zu   beeinflussen.Das   System   bewährte   sich,   hatte   aber   einen   hohen   Wartungsaufwand   und   wurde nur bei der F-8 verwendet. Die    F-8    stellte    einige    Rekorde    auf.    Wie    z.    B.    1957    als    die    Strecke    Los    Angeles    –    New    York    in    3:23    Std.    zurückgelegt    wurde    was    einer Duchschnittsgeschwindigkeit   von   Mach   1,1   entspricht.   Pilot   war   der   spätere   Astronaut   John   Glenn.   Außerdem   wurde   in   einer   Crusader   der   NASA   1972   das erste digitale Fly by Wire System erprobt. Die   französische   Marine   erhielt   42   F-8E(FN)   deren   verstellbare   Tragflächen   einen   höheren   Anstellwinkel   von   7   anstatt   5   Grad   hatten.   In   Frankreich   wurden die   Flugzeuge   mit   dem   ANQ-104   Radar   ausgerüstet   und   mit   den   Matra   R.530   Raketen   aus   französischer   Produktion   kompatibel   zu   sein.   Zwölf   Maschinen wurden   1992   -   95   modernisiert   und   danach   als   F-8P   bezeichnet.   Eine   dieser   Maschinen   zeigt   das   nachfolgende   Modell.   Die   letzte   französische   Crusader   flog 1999.