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Zum Bausatz: Wieder    ein    erstklassiger    Bausatz    (Nr.14133)    aus    dem    Hause TAMIYA,    Jahrgang    2018.   Alle    Teile    sind    hervorragend    gestaltet, durchdacht    und    verarbeitet.    Wie    üblich    alles    sauber    und    über- sichtlich in separaten Folien eingeschweißt. Die      umfangreiche      Bauanleitung      beinhaltet      eine      detaillierte Beschreibung   des   Originals,   sowie   eine   hervorragend   gegliederte
TAMIYA, 1/12 Ein Beitrag von Franz Schubert Zum Vorbild: Ein   völlig   neu   konstruierter   Motorradtyp   wurde   von   YAMAHA      Ende 1997   auf   dem   Weltmarkt   vorgestellt.   Seit   dem   ist   die   „R1“,   wie   sie von   allen   Superbike-Freunden   genannt   wird,   ein   fester   Bestandteil     in    der    Superbike-Szene.    Das    Motorrad    ist    sowohl    als    normales Straßenfahrzeug   als   auch   als   Tuningobjekt   für   viele   Hobby-Renn- fahrer   sehr   beliebt.   In   professionellen   Superbike-Klassen   wird   der Typ   ebenso   von   vielen   Teams,   teils   werkseitig   unterstützt,   einge- setzt.
Modell, Bilder und Text: Franz Schubert
Montageanleitung   verschiedener   Baugruppen.   Meiner   Meinung   nach   kann   das   Modell   bereits   von   weniger   geübten   Bastlern   gebaut   werden.   Wer   will   kann     es   auch   noch   mit   extra   zu   kaufenden   Zurüstteilen   aufwerten.   Meines   Wissens   gibt   es   folgende   Teile:      Eine   Frontgabel   aus   Metall,   Gabelset   12684   von TAMIYA   und   ein   umfangreiches   Foto-Ätzteilpaket   von   Top   Studio   (Detail-UP-Set).   Wer   sein   Modell   mit   einer   Karbon-Optik,   so   wie   auf   dem   Karton   gezeigt, ausstatten möchte, muss sich den entsprechenden Decalsatz noch zusätzlich besorgen, dies ist doch etwas befremdlich für TAMIYA.
Einige Worte zum Bau: Mein   Modell   wollte   ich   komplett   fertig   montiert   -also   „fahrbereit“-   bauen.   Da   solche   Originale   komplett   mit   Verkleidungen   umschlossen   sind   lege   ich persönlich   weniger   Wert   auf   Details,   welche   man   hinterher   nicht   mehr   sieht.   Grundlegende      Baugruppen   wie   Rahmen,   Motor   usw.   lackiere   ich   dennoch,   da man   aus   der   Nähe   durch   irgend   eine   Ritze   hinter   die   Verkleidung   schauen   kann.   Sichtbare   Bereiche   versuche   ich   sehr   wohl,   soweit   als   möglich, detailgetreu   zu   bauen.   Ebenso   wollte   ich   kein   Vorbild   sozusagen   „von   der   Stange“   nachempfinden.   Daher   habe   ich   mir   meine   eigene   Superbike-Maschine im Miniformat entsprechend  ähnlicher Vorbilder aufgebaut.  Die Lackierung mit den entsprechenden Decals und die Startnummer ist daher rein fiktiv. 
Umgebaut wurden im Wesentlichen folgende Bereiche: Die   Verkleidung   wurde   unten   mit   Teilen   aus   der   Restekiste geschlossen. Die profillosen Reifen stammen ebenso aus der Teilekiste. Der Auspuff-Endtopf   wurde   komplett   aus   Plastikplatten   und Spachtelmasse neu gestaltet. Die    Tauchrohre    an    der    Frontgabel    sind    mit    Metall-Folie überzogen. Ein    paar    Bautenzüge,    Bremsleitungen    und    Kabel    etc.,      stammen aus der „Drahtsammlung“. Lackiert   habe   ich   das   Modell   mit   Revell-Glanzfarben   und   Chrom- Lack von ZEROMETAL. Franz Schubert, Mai 2019