© kitchecker.com 2017
Eduard 82132
Inhalt:
•
2 dunkelgraue Spritzgussrahmen mit 112 Teilen
•
1 Rahmen mit 11 Klarsichtteilen
•
2 Fotoätzteilplatinen mit 74 Teilen
•
1 Bogen mit Abdeckmasken
•
1 Decalbogen
•
20-seitige Bau- und Bemalungsanleitung im Format A5
Fazit:
Für
Fans
der
„fliegenden
Kisten“
aus
dem
1.
Weltkrieg
ist
dieser
Bausatz
ein
echtes
„must
have“.
Die
Qualität
der
Spritzguss-
und
Fotoätzteile
ist
einfach
top.
Für
Einsteiger
in
das
Modellbauhobby
kann
ich
den
Bausatz
allerdings
nicht
empfehlen,
da
bleibt
wegen
der
filigranen
PE-Teile
und
der
etwas
komplexen
Verspannung der Bastelspaß wahrscheinlich auf der Strecke. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist bei Eduards SE.5a absolut in Ordnung.
Happy Modelling,
Stefan Fraundorfer
November 2017
Vorschaubild klicken zum Vergrößern
Bausatz:
"Was
lange
währt,
wird
endlich
gut",
wäre
ohne
Zweifel
das
passende
Motto
für
diesen
Bausatz,
wenn
man
ihm
eines
zuordnen
müsste.
Bereits
vor
einigen
Jahren
tauchten
die
ersten
CAD-Bilder
einer
Eduard-
SE.5a
im
Internet
auf.
Und
angesichts
des
Gerüchts,
die
tschechische
Firma
wolle
in
jedem
Jahr
des
WWI-Jubiläums
2014-2018
einen
neuen
zum
Thema
passenden
Bausatz
auf
den
Markt
bringen,
war
die
Vorfreude
groß.
Dabei
gab
es
doch
bereits
die
Se.5a
im
beliebten
Sammlermaßstab.
Die
ukrainische
Firma
Roden
brachte
den
Typ
bereits
einige
Jahre
früher
in
allen
drei
Maßstäben
-
1/72,
1/48
und
1/32
-
auf
den
Markt
und
dies
in
beiden
Motorausführungen.
Aber
die
Roden-Bausätze
hatten
durchaus
ihre
Mängel,
die
Passgenauigkeit
ließ
zu
wünschen
übrig
und
das
eine
oder
andere
Detail
hatte man sich klarer und schärfer erhofft.
Mit
zweijähriger
Verspätung
veröffentlichte
Anfang
2017
Eduard
seine
SE.5a.
Die
Tschechen
legten
ein
weiteres
Mal
einen
Bausatz
der
Superlative
auf.
Auf
zwei
dunkelgraue
Spritzlinge
verteilt
finden
sich
erstklassig
gegossene
Bauteile
für
beide
SE.5a
Ausführungen,
altes
und
verbessertes
Fahrgestell
sowie
HS
8B
und
Vipermotor
inklusive
beider
Kühlervarianten
und
Zwei-
bzw. der später verwendete Vierblattpropeller.
Ergänzt
wird
der
Bausatz
durch
einen
11-teiligen
Spritzling
mit
Klarsicht-
teilen,
auf
dem
sich
unter
anderem
verschiedene
Windschutzscheiben
und
die
Wartungsfenster
über
den
Steuerrollen
in
den
Flügeln
finden.
Diese
stellen
schließlich
beim
Bau
britischer
Doppeldecker
eine
besondere
Herausforderung
dar,
denn
die
Umlenkrollen
der
Steuerseile
waren
in
vielen
Fällen
mit
klarem
Material,
dass
in
die
Leinwand
eingeklebt
worden
war,
sichtbar
gemacht.
Löste
Roden
dieses
modellbautechnische
Problem
durch
wenig
überzeugende
Decals,
liefert
Eduard
auch
hier
modernsten
Standard,
indem
die
Umlenkrollen
in
den
Flügeln
plastisch
dargestellt
sind
und
wie
beim Original mit Klarsichtmaterial abgedeckt werden.
Abgerundet
wird
der
Bausatz
durch
zwei
PE-Bögen,
Lackiermasken
für
die
Räder,
Windschutz-
und
besagte
Wartungsscheiben
sowie
einen
Decal-
bogen
für
fünf
Bemalungsvarianten.
Wie
bereits
angesprochen,
sind
die
Spritzgussteile
auf
höchstem
Niveau
und
fehler-
bzw.
gratfrei
gespritzt
und
weisen
feinste
Details
auf.
Alle
Steuerflächen
sind
separat
ausgeführt
und
alleine
die
beiden
Motorenvarianten
bestehen
aus
neun
Einzelteilen
-
zwei
Modelle
im
Modell,
die
definitiv
zu
schade
sind,
um
sie
uneinsehbar
in
den
geschlossenen
Rumpf
einzubauen.
Optionen,
die
eine
oder
andere
Motorabdeckung
wegzulassen,
bietet
der
Bausatz
ohne
zusätzlichen
Auf-
wand.
Eine
20-seitige
Bauanleitung
führt
in
24
übersichtlichen
und
vierfarbig
gedruckten Schritten durch den Zusammenbau. (Text: Andreas Borsos)
Die
Unterschiede
zum
ProfiPack
mit
der
Artikel-Nr.
82131
(SE.5a
Wolseley
Viper)
liegen
nur
in
zwei
auf
den
Hispano
Suiza
Motor
abgestimmten
Fotoätzteilplatinen und natürlich in anderen Markierungsoptionen.
Maßstab:
1/48
Produktlinie:
ProfiPack Edition
Eduard Produktseite:
82132
Download:
Manual
Preis:
UVP € 29,95
Unten: Der Schachtelinhalt im Überblick
Vorwort:
Im
Frühjahr
2017
brachte
Eduard
die
SE.5a
im
48er
Maßstab
erstmalig
auf
den
Markt.
Mit
diesem
ProfiPack
konnte
die
Maschine
mit
dem
Wolseley
Viper
Motor
gebaut
werden.
Kurz
darauf
folgte
die
Royal
Class
Edition
R0015,
die
13
Markierungsoptionen
bot.
Es
ist
nur
logisch,
dass
die
tschechische
Modellschmiede
die
SE.5a
jetzt
auch
mit
dem
Hispano
Suiza
Motor
anbietet.
Das
ist
aber
auch
keine
wirkliche
Kunst,
denn
die
Spritzgussrahmen
sind
völlig
identisch.
Eduards
Formenbauer
haben
aus
ökonomischen
Gründen
von
vornherein
darauf
geachtet,
mit
den
gleichen
Rahmen
beide
Varianten
des
britischen Jägers aus dem Ersten Weltkrieg bauen zu können.
Vorbild:
Die
SE.5
war
einer
der
klassischen
Jäger
des
Ersten
Weltkriegs.
Von
H.P.
Folland
in
der
Royal
Aircraft
Factory
in
Farnborough
entworfen,
überwand
sie
einige
Kinderkrankheiten
und
errang
in
den
Händen
der
besten
britischen
Piloten
große
Erfolge.
Sie
besaß
nicht
die
Wendigkeit
einer
Sopwith
Camel,
konnte
jedoch viel schneller fliegen als diese.
Mit
den
Motoren
für
die
verbesserte
SE.5a
gab
es
große
Schwierigkeiten,
da
ihre
Produktion
zu
langsam
und
fehlerhaft
verlief.
Als
diese
Mängel
beseitigt
waren,
bewährte
sie
sich
an
der
Front
hervorragend
als
schnelle
und
stabile
Waffenplattform.
So
errang
Major
„Mick“
Mannock
50
seiner
73
Luftsiege
mit
einer SE.5a. Auch Albert Ball wechselte 1917 von der Nieuport auf die SE.5a mit der er 34 seiner 44 Luftsiege erzielen konnte.
Vielen Dank an die Firma Eduard für die Bereitstellung dieses Besprechungsmusters.
Oben: Die Klarsichtteile sind schlierenfrei und sauber gespritzt.
Markierungsoptionen:
•
D3511, Maj. R. S. Dallas, No. 40 Squadron, Bruay Airfield, France, May 1918
•
C9539, Capt. H. G. Forrest, No. 2 Squadron, Australian Flying Corps, Savy -
Berlette, France, March 1918
•
C5303, Lt. L. N. Franklin, No. 56 Squadron, Baizieux, France, March 1918
•
F5910, Lt. W. G. Claxton, No. 41 Squadron, Lealvillers, France, February 1918
•
D5969, Lt. C. H. R. Lagesse, No. 29 Squadron, St. Omer, France, June 1918
Review-Checkbox
Gesamteindruck
Maßstab: 1/48 Teile gesamt: 197 Markierungsoptionen: 5
SE.5a Hispano Suiza
Eduard 82132
Zielgruppe:
Anfänger
erfahrener Modellbauer
Profi
Verwendung:
Gimmick
Korrektur
Erweiterung / Detaillierung
Diorama-Zubehör
Spritzguss, Kleinserie (short run)
Spritzguss, Stahlform
Spritzguss, Formen-/Technologie-Mix
Verfügbarkeit:
Limited Edition
Serie
Technologie:
Resin, klassischer Musterbau
Resin, 3D-Druck-Technologie
Wasserschiebebilder
Fotoätzteile, Messing
Fotoätzteile, bedruckt
Ausstattung:
Resinteile
Masken
Metallteile
Vacu-Teile
Acetatfilm
Vinyl-Teile / -Räder
Begleitbroschüre
Poster / Kunstdruck
Bauanleitung, farbig
Bauanleitung, s/w
Lackieranleitung, farbig
Lackieranleitung, s/w
Sammlerartikel / Zugabe
Aufkleber / Abziehbilder
Auslegung:
Basisbausatz
Bausatz mit Zubehör/Aufwertung
Multimediabausatz
Dual- / Mehrfachbausatz
Bauanleitung
sachlich, zweckmäßig
High End
komfortabel
Download-Option
Konzept
Produktidee:
Wiederauflage
Variante
Formentausch
neue Form
Umsetzung:
Spritzguss:
Decals:
Resin:
Qualität
Klarsichtteile:
Oben: Spritzgusstechnik in Vollendung! Eduards Oberflächendetaillierung
kann man nur mit perfekt bezeichnen.
Unten: Beide sehr gut detaillierte Motorvarianten liegen dem Bausatz bei.
Rechts:
Der
Decalbogen
stammt
ebenfalls
von
Eduard.
Perfekt,
aber
sehr
dünn, sollte mit etwas Vorsicht eine leichte Verarbeitung garantiert sein.
Unten: gebaute Modelle, Quelle: Eduard
Originalfoto: Stefan Fraundorfer
Der Bausatz:
Bauanleitung:
Die
Bauanleitung
ist
vorbildlich
im
A4-Format
umgesetzt
und
führt
auf
verständlichen
Bauschritten
zum
fertigen
Modell.
Die
Farbangaben
auf
Seite
2
beziehen
sich auf die Palette von Gunze. Die vollständige Bauanleitung kann
hier
heruntergeladen werden.
Oben: Eduard-typisch werden speziell zu bearbeitende Bereiche
farbig hervorgehoben.
Der Verspannungsplan sollte keine Fragen unbeantwortet
lassen.
Unten: Alle fünf Markierungsmöglichkeiten sind als farbige Vier-
Seiten-Risszeichnungen in der Bemalungsanleitung genau
dargestellt.