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Vielen Dank an die Firma Special Hobby für die Bereitstellung
dieses Besprechungsmusters.
Review-Checkbox
Gesamteindruck
Maßstab: 1/48 Teile gesamt: 117 Markierungsoptionen: 3
Supermarine Seafire Mk.III “Last Fights over the Pacific”
Special Hobby SH48052
Zielgruppe:
Anfänger
erfahrener Modellbauer
Profi
Verwendung:
Gimmick
Korrektur
Erweiterung / Detaillierung
Diorama-Zubehör
Spritzguss, Kleinserie (short run)
Spritzguss, Stahlform
Spritzguss, Formen-/Technologie-Mix
Verfügbarkeit:
Limited Edition
Serie
Technologie:
Resin, klassischer Musterbau
Resin, 3D-Druck-Technologie
Wasserschiebebilder
Fotoätzteile, metallfarben
Fotoätzteile, bedruckt
Ausstattung:
Resinteile
Masken
Metallteile
Vacu-Teile
Acetatfilm
Vinyl-Teile / -Räder
Begleitbroschüre
Poster / Kunstdruck
Bauanleitung, farbig
Bauanleitung, s/w
Lackieranleitung, farbig
Lackieranleitung, s/w
Sammlerartikel / Zugabe
Aufkleber / Abziehbilder
Auslegung:
Basisbausatz
Bausatz mit Zubehör/Aufwertung
Multimediabausatz
Dual- / Mehrfachbausatz
Bauanleitung
sachlich, zweckmäßig
High End
komfortabel
Download-Option
Konzept
Produktidee:
Wiederauflage
Varianten-Wiederauflage
Formentausch
Neue Form
Umsetzung:
Spritzguss:
Decals:
Resin:
Qualität
Klarsichtteile:
Fazit:
Special
Hobbys
Seafire
Mk.III
ist
ein
gelungener
Bausatz,
der
eine
schöne
Oberflächen-
gestaltung
aufweist
und
vor
allem
im
Cockpitbereich
mit
den
beiliegenden
Ätzteilen
ordentlich
detailliert
werden
kann.
In
den
Händen
erfahrener
Modellbauer
wird
sich
damit
eine überzeugende Nachbildung der legendären Seafire bauen lassen.
Happy Modelling,
Stefan Fraundorfer,
August 2017
Vorschaubild klicken zum Vergrößern
Bausatz:
Sehen
wir
uns
zu
Beginn
gleich
mal
die
Spritzgussrahmen
an.
Die
Oberflächen
von
Rumpf,
Tragflächen
und
Leitwerken
sehen
gut
aus,
manche
Bereiche
sind
aber
etwas
unscharf.
Schön
ausgeführte,
versenkte
Panellinien
stellen
die
Blechstöße
der
Originalmaschine
dar.
Viele
Wartungsklappen,
die
Motorabdeckung
und
die
Rumpf-Tragflächenver-
bindungen
sind
mit
fein
dargestellten
Nieten
bestückt.
Nietenreihen,
die
am
Original die gesamte Blechbeplankung befestigten, fehlen aber.
Einige
Gussgrate
müssen
entfernt
werden,
das
ist
aber
nicht
dramatisch.
Fischhaut,
Sinkstellen
oder
Formversatz
sind
nicht
vorhanden.
Auch
die
-
vor
allem
an
runden
Bauteilen
zu
sehenden
-
produktionsbedingten
Formtrennlinien
halten
sich
in
Grenzen
und
können
leicht
versäubert
werden.
Die
Detaillierung
der
Kleinteile
ist
recht
gut
gelungen.
Die
Stoffbespannung
der
Leitwerksruder
könnte
jedoch
etwas
überzeugender
dargestellt
sein.
Die
Höhenruder
sind
angegossen,
das
Seiten-
und
die
Querruder
können
ausgelenkt
angebaut
werden.
Der
Fanghaken
auf
der
Unterseite
der
Seafire kann ein- oder ausgefahren angebracht werden.
Die
Klarsichtteile
sind
nicht
ganz
makellos,
sie
verzerren
die
darunter-
liegenden
Bereiche
etwas.
Ein
Tauchbad
in
Future
kann
hier
sicher
nicht
schaden.
Die
Cockpitverglasung
ist
dreiteilig
ausgeführt
kann
dadurch
offen
oder
geschlossen
angebaut
werden.
Es
liegt
auch
ein
Spritzgussrahmen
mit
drei
Slippertanks
bei,
auf
die
in
der
Bauanleitung
aber
nicht
einge-
gangen wird – Material für die Restekiste.
Die
kleine
messingfarbene
Ätzteilplatine
stellt
unter
anderem
die
wichtigsten
Elemente
zur
besseren
Detaillierung
des
Cockpits
bereit:
Sitzgurte
und
Instrumentenbrett.
Die
Kombination
aus
PE-Teilen
und
Acetatfilm
wird
das
Instrumentenbrett
richtig
schön
dreidimensional
wirken
lassen.
Die
beiliegenden
selbstklebenden
Sticker
sind
übrigens
keine
Abdeckmasken,
sondern
werden
auf
das
Modell
geklebt,
um
erhabene
Bereiche darzustellen.
Der
sehr
exakt
und
übersichtlich
gezeichnete,
farbige
Bauplan
gibt
praktisch
bei
jedem
Teil
an,
wie
es
bemalt
werden
sollte
und
führt
in
11
Bauabschnitten zum Erfolg.
Unten: Der Schachtelinhalt im Überblick
Unten:
Die
Bauanleitung
in
Vollfarbe
ist
vorbildlich
gemacht
und
führt
auf
30
Bauschritten
zum
fertigen
Modell.
Der
gezielte
Einsatz
von
Farbe
erleichtert
den
Bau. Alle Farbangaben beziehen sich auf das Mr.Hobby-Farbsystem (Gunze).
Supermarine Seafire Mk.III
“Last Fights over the Pacific”
Special Hobby SH48052 - 1/48
Inhalt:
•
6 mittelgraue Spritzgussrahmen mit 105 Teilen
•
1 Rahmen mit 12 Klarsichtteilen
•
1 Fotoätzteilplatine mit über 20 Teilen (4,1 x 3,6 cm groß)
•
1 Acetatfolie
•
1 Bogen mit selbstklebenden Stickern (keine Maske)
•
1 Decalbogen *
•
8-seitige Bau- und 4-seitige Bemalungsanleitung in Farbe
im Format A5
Erhältlich bei
:
specialhobby.eu
Download:
Manual
Preis:
UVP € 23,70
Markierungsmöglichkeiten:
Die
Markierungsoptionen
unterscheiden
sich
nicht
gerade
radikal
voneinander.
Es
können
drei
Maschinen
der
britischen
Fleet Air Arm dargestellt werden, die gegen Ende des Zweiten Weltkriegs im Pazifikraum eingesetzt wurden.
Die
Bemalungsanleitung
zeigt
die
drei
Markierungsmöglichkeiten
jeweils
in
einem
detaillierten
farbigen
Vier-Seiten-Riss.
Die
Farbangaben
beziehen
sich
auf
die
Palette
von
Gunze-Sangyo.
Bei
jedem
darstellbaren
Modell
wird
auch
noch
kurz
auf die Geschichte der Originalmaschine eingegangen.
•
Seafire LF Mk.III, PR256, S-146, FAA 894 Squadron, HMS Indefatigable, April 1945
•
Seafire LF Mk.III, PR240, N-155, FAA 880 Squadron, HMS Implacable, Juni 1945
•
Seafire LF Mk.III, NN212, S-112, FAA 887 Squadron, HMS Indefatigable, August 1945
Vorwort:
Bei
der
aktuellen
Ausgabe
der
Seafire
Mk.III
vom
Dezember
2016
handelt
es
sich
um
eine
fast
unveränderte
Wiederauflage
aus
dem
Jahr
2009.
Special
Hobby
hat
die
Bauanleitung
jetzt
farbig
gestaltet,
wodurch
sie
übersichtlicher
wurde.
(*)
Der
Decalbogen
mit
den
Stencils
liegt
aber
merkwürdigerweise
nicht
mehr bei, wird aber in der Bauanleitung angeführt!
Vorbild:
Die
Seafire
war
eine
Marinejägerversion
der
Supermarine
Spitfire.
Sie
wurde
speziell
für
Operationen
auf
Flugzeugträgern
entworfen
und
war
erstmals
1942
im
Einsatz.
Wesentliche
Unterschiede
zur
Spitfire
waren
der
Fanghaken
und
Ergänzungen
zur
Verwendung
mit
einem
Katapult,
später
kamen
einklappbare
Tragflächen hinzu.
Die
Seafire
war
das
beste
britische
Marinejagdflugzeug
des
2.
Weltkriegs.
Nur
das
fragile
Fahrgestell
war
ein
Handicap
bei
der
Landung
auf
schwankenden
Flugzeugträgern. In der Luft hingegen konnte sie ihre Leistungen voll ausspielen.
Die
Seafire
wurde
nicht
nur
in
der
Jägerversion
eingesetzt.
Maschinen
dieses
Typs
waren
auf
Flugplätzen
im
Süden
Englands
bei
der
No.
3
Naval
Fighter
Wing
stationiert,
um
bei
der
Invasion
in
der
Normandie
das
Feuer
der
Schlachtschiffe
aus
der
Luft
zu
lenken.
Das
war
eine
gefährliche
Aufgabe.
Im
Tiefflug
waren die Piloten feindlichem Flakfeuer und den Angriffen der gegnerischen Jagdflugzeuge ausgesetzt.
Oben:
Der
Decalbogen
wurde
von
Aviprint
in
überzeugender
Qualität
gedruckt.
Es
ist
kein
Versatz
festzustellen
und
der
Überstand
des
Trägerfilms
ist minimal.
Oben links: Die Klarsichtteile sind hochtransparent abgespritzt.
Oben
rechts:
Bei
den
selbstklebenden
Elementen
handelt
es
sich
nicht
um
Abdeckmasken, sondern um konstruktive Elemente.
Oben links: Die Slippertanks wandern in die Restekiste.
*
*
Der Punkt Umsetzung kann nicht vollständig abgehandelt werden, da der Decalbogen mit den Stencils
offenbar bei den Bausätzen fehlt (siehe Bauanleitung Seite 8).
Abschließend konnte dies mit dem Hersteller noch nicht geklärt werden.