©   kitchecker.com 2018

Academy 12315

Maßstab: 1/48 Produktseite: 12315 Bezugsquelle: Fachhandel Preis: € 55,70
Reviews
Review-Checkbox
Gesamteindruck
sehr empfehlenswert ! I I
Maßstab:   1/48      Teile gesamt:   517      Markierungsoptionen:    3

USMC F-4B/N VMFA-531 "Grey Ghosts"

Academy 12315

Zielgruppe:
Anfänger
erfahrener Modellbauer
Profi
Verwendung:
Gimmick
Korrektur
Erweiterung / Detaillierung
Diorama-Zubehör
Spritzguss, Kleinserie (short run)
Spritzguss, Metallform
Spritzguss, Formen-/Technologie-Mix
Verfügbarkeit:
Limited Edition
Serie
Technologie:
Resin, klassischer Musterbau
Resin, 3D-Druck-Technologie
Wasserschiebebilder
Fotoätzteile, metallfarben
Fotoätzteile, bedruckt
Ausstattung:
Resinteile
Masken
Metallteile
Vacu-Teile
Acetatfilm
Vinyl-Teile / -Räder
Begleitbroschüre
Poster / Kunstdruck
Bauanleitung, farbig
Bauanleitung, s/w
Lackieranleitung, farbig
Lackieranleitung, s/w
Sammlerartikel / Zugabe
Aufkleber / Abziehbilder
Auslegung:
Basisbausatz
Bausatz mit Zubehör/Aufwertung
Multimediabausatz
Dual- / Mehrfachbausatz
Bauanleitung
sachlich, zweckmäßig
High End
komfortabel
Download-Option
Konzept
Produktidee:
Wiederauflage
Variante
Formentausch
Neuheit
Umsetzung:
Spritzguss:
Decals:
Resin:
Qualität
Klarsichtteile:
Historie: Die    McDonnell    F-4    Phantom    II    (später    als    McDonnell    Douglas    F-4    Phantom    II    bezeichnet,    wobei    die    II    oft    weggelassen    wird)    ist    ein    zweisitziges allwetterfähiges   zweistrahliges   überschallfähiges   Kampfflugzeug,   ursprünglich   von   der   McDonnell Aircraft   Corporation   entworfen.   Die   F-4   wurde   zuerst   von   der US   Navy   (USN)   1960   in   Dienst   gestellt,   später   aber   auch   von   der Air   Force   (USAF)   und   den   US   Marines   (USMC)   geflogen,   bei   denen   sie   sich   in   den   1960er- Jahren als vorherrschendes Flugzeugmuster etablierte. Ursprünglich   als   reiner   Luftüberlegenheitsjäger   geplant,   wurde   sie   im   Laufe   ihrer   Dienstzeit   auch   für   andere   Rollen   adaptiert,   so   als   Jagdbomber   oder Aufklärungsflugzeug. Auch   die   SEAD-Aufgaben   (Wild   Weasel)   wurden   von   F-4   geflogen.   Die   Einführung   des   Flugzeuges   in   den   Luftwaffen   von   insgesamt   elf anderen   Staaten,   unter   anderem   Deutschland,   führten   zu   einer   Vielzahl   unterschiedlicher   Varianten   und Aufrüstungen   für   verschiedene   Rollen.   Die   F-4   kam   in vielen   Konflikten   zum   Einsatz,   beispielsweise   auf   US-amerikanischer   Seite   im   Vietnamkrieg   und   dem   Zweiten   Golfkrieg   oder   auf   israelischer   im   Nahostkonflikt. Obwohl   das   Flugzeug   seit   mehr   als   50   Jahren   im   Dienst   ist   und   von   den   größten   Nutzerstaaten   (wie   der   USAF   und   der   RAF,   Bundeswehr   2013)   außer   Dienst gestellt wurde, verbleibt sie in einigen Staaten immer noch im aktiven Dienst. F-4B     (ursprünglich     F4H-1):     Abfangjäger     mit     J79-8- Triebwerk.    Die    Staffel    VF-74    „Be-devilers“    erhielt    die Phantom   II   am   8.   Juli   1961   und   wurde   ab   August   1962 erstmals   auf   der   USS   Forrestal   eingesetzt.   VMFA-314 „Black   Knights“   war   die   erste   Staffel   der   Marines,   die   ab Juni   1962   die   F-4B   erhielt.   Für   die   Luftbetankung   erhielt die   F-4B   die   notwendige   Sonde   für   das   von   Navy   und Marines   verwendete   „Sonde-   und   Trichter-System“.   649 Flugzeuge wurden gebaut. Die    F-4N    war    eine    kampfwertgesteigerte    F-4B,    die erstmals    am    4.    Juni    1970    flog.    Um    1970    musste    die Lebensdauer   der   F-4B   verlängert   werden.   Dafür   wurden 228    Maschinen    im    Rahmen    des    Projekts    Bee    Line strukturell   verstärkt   und   komplett   neu   verkabelt.   Wie   bei der    F-4J    wurden    an    den    Klappen    Maßnahmen    zur Senkung   der   Landegeschwindigkeit   durchgeführt.   Ferner   erhielten   die   Maschinen   Sanders   AN/ALQ-126   oder   -126B   ECM.   Dadurch   entstanden   die   für   die   F- 4N   charakteristischen   langen   ECM-Ausbuchtungen   auf   den   Lufteinläufen.   Die   Helme   der   Piloten   erhielten   VTAS   (Visual Target Acquisition   System)   und   SEAM (Sidewinder   Expanded   Acquisition   Mode).   Ebenfalls   wurde   ein   neuer   Computer   APX-76   oder   APX-80   IFF   und   ein   AN/ASW-25-Datenlink   eingebaut.   Obwohl die J79-GE-8-Triebwerke der F-4B erhalten blieben, wurden Maßnahmen zur geringeren Rauchentwicklung der Triebwerke ergriffen. Quelle: Wikipedia  
Fazit: Wie    bereits    seine    Vorgänger,    ist    dieser    sehr    empfehlenswerte    Bausatz    ebenfalls    am    oberen    Ende    der    Modellbau-Messlatte    anzusiedeln.    Die    paar Kleinigkeiten   des   Kits   sind   für   90%   der   Bastler   getrost   zu   vernachlässigen.   Der   Rest   wird   hier   sicher   gerne   tätig   werden,   denn   ein   bisschen Arbeit,   Recherche und Nachdenken gehört ebenso zu unserem Hobby wie Kleber und Airbrush!. Happy Modelling, Thomas Schneider, Oktober 2018
Vorschaubild klicken zum Vergrößern
Möchte   man   eine   frühe   Phantom   II   in   1/48   bauen,   so   gibt   es   zwischenzeitlich mehrere   sehr   gute   Optionen.   Sei   es   im   oberen   Preissegment   die   Bausätze des   japanischen   Herstellers   Zoukei-Mura,   die   aufgemotzten,   inzwischen   nur noch   schwer   zu   bekommenden   Limited   Editions   von   Eduard,   welche   den vorliegenden    Academy-Bausatz    als    Basis    verwenden,    oder    -eben    ohne bausatzeigene   Zurüstteile-   eine   der   verschiedenen   Varianten   von   Academy selbst. Mit   dem   gelungenen   Design   der   Spritzrahmen   hat   Academy   im   Jahr   2012 einen   wegweisenden   und   damals   außergewöhnlichen   Bausatz   entwickelt.   Mit verschiedenen     Varianten     und     vor     allem     farbenfrohen     und     attraktiven Decalbögen    hat    das    koreanische    Unternehmen    inzwischen    9    Bausätze herausgebracht,    die    hier    vorliegende    F-4B/N    „Grey    Ghosts“    ist    einer    der beiden aktuellen Kits aus der Serie. Zum   Modell   an   sich   wurde   bekanntlich   bereits   sehr   viel   geschrieben.   Hier somit nochmals die wichtigsten Eckpunkte Academy´s Phnatom II: Bei    erster    Betrachtung    stellt    man    akkurat    gegossene    Teile    mit    feinen versenkten   Gravuren   und   Nietenreihen   fest.   Der   Detailreichtum   ist   sehr   gut und   hat   damals   zum   Release   für   Furore   gesorgt.   Auch   was   die   Qualität   des Spritzgusses   betrifft,   kann   sich   Academy   wirklich   sehen   lassen.   Häutchen- bildung oder Sinkstellen sind nicht zu erkennen. Um     auch     der     Negativliste     gerecht     zu     werden     lässt     sich     feststellen: Augenscheinlich   sind   den   Designern   aber   bei   den   Stabilisatoren   einige   (für den     Enthusiasten     relevante)     Fehler     unterlaufen,     sowie     fehlen     die Abluftöffnungen   hinten   an   den   Splitter   Plates.   Hier   wird   der   eine   oder   andere Modellbauer     (bei     Bedarf)     handwerkliches     Geschick     aufbringen,     oder anderenfalls auf den Zubehörmarkt zurückgreifen wollen. Umgesetzt     wurden     die     Spritzrahmen     in     zeitgemäßer     „slide     mold“ Technologie.   Hier   werden   bewegliche   (Schiebe-)   Komponenten   in   die   Form eingesetzt   um   ein   sauberes   entfernen   des   Spritzrahmens   zu   ermöglichen. Das    alte    und    nervige    Academy    –    Dilemma,    mit    den    überall    sichtbaren Auswerfermarken   (ich   erinnere   nur   an   die   F-15   oder   Su-27),   gehört   somit   der Vergangenheit   an.   Die   notwendigen Auswurfmarken   wurden   vom   Formenbau so     platziert,     dass     sie     am     Spritzkanalansatz     des     Rahmens     liegen. Formtrennlinien   sind   vernachlässigbar,   aber   z.B.   am   Heißbereich   hinter   den Triebwerken oder wie üblich an den Fahrwerksbeinen erkennbar. Das    Cockpit    ist    an    sich    schon    sehr    gut    detailliert.    Kleinste    Details    sind vorhanden,   sogar   die   Polsterungen   der   Seitenkonsolen   sind   hervorragend umgesetzt. Auch    bei    den    (ausreichend    vorhandenen)    Außenlasten    sind    genügend Details    wiedergegeben,    somit    kann    man    getrost    auf    den    Zubehörmarkt verzichten.   Der   Bausatz   enthält   eine   Pilotenfigur   stehend,   sowie   auf   den Außenlasten-Spritzlingen     noch     zusätzlich     zwei     sitzende     Figuren.     Sehr erfreulich,    bei    diesen    sind    verschiedene    Arme    und    Köpfe    darstellbar. Ansonsten    wird    der    Bausatz    durch    einen    scharf    gedruckten    und    sehr hochwertigen Decalbogen aus dem Hause Cartograf abgerundet. Auch   bei   diesem   Bausatz   besitzt   die   Verglasung   eine   feine   Formtrennlinie, bedingt    durch    die    korrekte    Darstellung    des    Omega-Schnitts    der    Kanzel. Ambitionierte   Modellbauer   werden   hier   sicher   zu   Schleifvlies   und   Klarlack greifen.
Die Klarsichtteile sind schlierenfrei u. hochtransparent, aber mit Formtrennlinie.
Unten: Der Schachtelinhalt im Überblick
Der Bausatz:
Bauanleitung:
Übersichtlich,   klar   und   leicht   verständlich   wirft   die   Bauanleitung   keine   Fragen   auf.   Mit   einer   großzügigen Farbtabelle,   die   insgesamt   6   Hersteller   anführt,   darunter   Revell,   Humbrol   und   Vallejo,   kommt   sie   dem Modellbauer sehr entgegen. Eine   farbig   gedruckte   Lackieranleitung   gibt   es   allerdings   nur   für   die   Markierungsoption   der   Maschine   des VMFA-531 “Grey Ghosts”, nicht für die beiden Optionen “Black Knights” VMFA-314
Inhalt: 13 graue Spritzrahmen mit gesamt 498 Teilen 1 Spritzrahmen mit 16 Klarsichtteilen 3 einzelne Rumpfteile 1 Decalbogen (Cartograf) 1 farbige Bemalungsanleitung (für 1 Markierungsoption) 8-seitige s/w Bauanleitung
Rechts:   Der   umfangreiche,   sehr   sauber   gedruckte   Decalbogen   von   Cartograf lässt die Markierung von 3 Maschinen zu. (Ausschnittvergrößerung unten).
Bauanleitung in Auszügen.