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Academy 12315
Maßstab:
1/48
Produktseite:
12315
Bezugsquelle:
Fachhandel
Preis:
€ 55,70
USMC F-4B/N
VMFA-531 "Grey Ghosts"
Review-Checkbox
Gesamteindruck
Maßstab: 1/48
Teile gesamt: 517
Markierungsoptionen: 3
USMC F-4B/N VMFA-531 "Grey Ghosts"
Academy 12315
Zielgruppe:
Anfänger
erfahrener Modellbauer
Profi
Verwendung:
Gimmick
Korrektur
Erweiterung / Detaillierung
Diorama-Zubehör
Spritzguss, Kleinserie (short run)
Spritzguss, Metallform
Spritzguss, Formen-/Technologie-Mix
Verfügbarkeit:
Limited Edition
Serie
Technologie:
Resin, klassischer Musterbau
Resin, 3D-Druck-Technologie
Wasserschiebebilder
Fotoätzteile, metallfarben
Fotoätzteile, bedruckt
Ausstattung:
Resinteile
Masken
Metallteile
Vacu-Teile
Acetatfilm
Vinyl-Teile / -Räder
Begleitbroschüre
Poster / Kunstdruck
Bauanleitung, farbig
Bauanleitung, s/w
Lackieranleitung, farbig
Lackieranleitung, s/w
Sammlerartikel / Zugabe
Aufkleber / Abziehbilder
Auslegung:
Basisbausatz
Bausatz mit Zubehör/Aufwertung
Multimediabausatz
Dual- / Mehrfachbausatz
Bauanleitung
sachlich, zweckmäßig
High End
komfortabel
Download-Option
Konzept
Produktidee:
Wiederauflage
Variante
Formentausch
Neuheit
Umsetzung:
Spritzguss:
Decals:
Resin:
Qualität
Klarsichtteile:
Historie:
Die
McDonnell
F-4
Phantom
II
(später
als
McDonnell
Douglas
F-4
Phantom
II
bezeichnet,
wobei
die
II
oft
weggelassen
wird)
ist
ein
zweisitziges
allwetterfähiges
zweistrahliges
überschallfähiges
Kampfflugzeug,
ursprünglich
von
der
McDonnell
Aircraft
Corporation
entworfen.
Die
F-4
wurde
zuerst
von
der
US
Navy
(USN)
1960
in
Dienst
gestellt,
später
aber
auch
von
der
Air
Force
(USAF)
und
den
US
Marines
(USMC)
geflogen,
bei
denen
sie
sich
in
den
1960er-
Jahren als vorherrschendes Flugzeugmuster etablierte.
Ursprünglich
als
reiner
Luftüberlegenheitsjäger
geplant,
wurde
sie
im
Laufe
ihrer
Dienstzeit
auch
für
andere
Rollen
adaptiert,
so
als
Jagdbomber
oder
Aufklärungsflugzeug.
Auch
die
SEAD-Aufgaben
(Wild
Weasel)
wurden
von
F-4
geflogen.
Die
Einführung
des
Flugzeuges
in
den
Luftwaffen
von
insgesamt
elf
anderen
Staaten,
unter
anderem
Deutschland,
führten
zu
einer
Vielzahl
unterschiedlicher
Varianten
und
Aufrüstungen
für
verschiedene
Rollen.
Die
F-4
kam
in
vielen
Konflikten
zum
Einsatz,
beispielsweise
auf
US-amerikanischer
Seite
im
Vietnamkrieg
und
dem
Zweiten
Golfkrieg
oder
auf
israelischer
im
Nahostkonflikt.
Obwohl
das
Flugzeug
seit
mehr
als
50
Jahren
im
Dienst
ist
und
von
den
größten
Nutzerstaaten
(wie
der
USAF
und
der
RAF,
Bundeswehr
2013)
außer
Dienst
gestellt wurde, verbleibt sie in einigen Staaten immer noch im aktiven Dienst.
F-4B
(ursprünglich
F4H-1):
Abfangjäger
mit
J79-8-
Triebwerk.
Die
Staffel
VF-74
„Be-devilers“
erhielt
die
Phantom
II
am
8.
Juli
1961
und
wurde
ab
August
1962
erstmals
auf
der
USS
Forrestal
eingesetzt.
VMFA-314
„Black
Knights“
war
die
erste
Staffel
der
Marines,
die
ab
Juni
1962
die
F-4B
erhielt.
Für
die
Luftbetankung
erhielt
die
F-4B
die
notwendige
Sonde
für
das
von
Navy
und
Marines
verwendete
„Sonde-
und
Trichter-System“.
649
Flugzeuge wurden gebaut.
Die
F-4N
war
eine
kampfwertgesteigerte
F-4B,
die
erstmals
am
4.
Juni
1970
flog.
Um
1970
musste
die
Lebensdauer
der
F-4B
verlängert
werden.
Dafür
wurden
228
Maschinen
im
Rahmen
des
Projekts
Bee
Line
strukturell
verstärkt
und
komplett
neu
verkabelt.
Wie
bei
der
F-4J
wurden
an
den
Klappen
Maßnahmen
zur
Senkung
der
Landegeschwindigkeit
durchgeführt.
Ferner
erhielten
die
Maschinen
Sanders
AN/ALQ-126
oder
-126B
ECM.
Dadurch
entstanden
die
für
die
F-
4N
charakteristischen
langen
ECM-Ausbuchtungen
auf
den
Lufteinläufen.
Die
Helme
der
Piloten
erhielten
VTAS
(Visual
Target
Acquisition
System)
und
SEAM
(Sidewinder
Expanded
Acquisition
Mode).
Ebenfalls
wurde
ein
neuer
Computer
APX-76
oder
APX-80
IFF
und
ein
AN/ASW-25-Datenlink
eingebaut.
Obwohl
die J79-GE-8-Triebwerke der F-4B erhalten blieben, wurden Maßnahmen zur geringeren Rauchentwicklung der Triebwerke ergriffen.
Quelle: Wikipedia
Fazit:
Wie
bereits
seine
Vorgänger,
ist
dieser
sehr
empfehlenswerte
Bausatz
ebenfalls
am
oberen
Ende
der
Modellbau-Messlatte
anzusiedeln.
Die
paar
Kleinigkeiten
des
Kits
sind
für
90%
der
Bastler
getrost
zu
vernachlässigen.
Der
Rest
wird
hier
sicher
gerne
tätig
werden,
denn
ein
bisschen
Arbeit,
Recherche
und Nachdenken gehört ebenso zu unserem Hobby wie Kleber und Airbrush!.
Happy Modelling,
Thomas Schneider,
Oktober 2018
Vorschaubild klicken zum Vergrößern
Möchte
man
eine
frühe
Phantom
II
in
1/48
bauen,
so
gibt
es
zwischenzeitlich
mehrere
sehr
gute
Optionen.
Sei
es
im
oberen
Preissegment
die
Bausätze
des
japanischen
Herstellers
Zoukei-Mura,
die
aufgemotzten,
inzwischen
nur
noch
schwer
zu
bekommenden
Limited
Editions
von
Eduard,
welche
den
vorliegenden
Academy-Bausatz
als
Basis
verwenden,
oder
-eben
ohne
bausatzeigene
Zurüstteile-
eine
der
verschiedenen
Varianten
von
Academy
selbst.
Mit
dem
gelungenen
Design
der
Spritzrahmen
hat
Academy
im
Jahr
2012
einen
wegweisenden
und
damals
außergewöhnlichen
Bausatz
entwickelt.
Mit
verschiedenen
Varianten
und
vor
allem
farbenfrohen
und
attraktiven
Decalbögen
hat
das
koreanische
Unternehmen
inzwischen
9
Bausätze
herausgebracht,
die
hier
vorliegende
F-4B/N
„Grey
Ghosts“
ist
einer
der
beiden aktuellen Kits aus der Serie.
Zum
Modell
an
sich
wurde
bekanntlich
bereits
sehr
viel
geschrieben.
Hier
somit nochmals die wichtigsten Eckpunkte Academy´s Phnatom II:
Bei
erster
Betrachtung
stellt
man
akkurat
gegossene
Teile
mit
feinen
versenkten
Gravuren
und
Nietenreihen
fest.
Der
Detailreichtum
ist
sehr
gut
und
hat
damals
zum
Release
für
Furore
gesorgt.
Auch
was
die
Qualität
des
Spritzgusses
betrifft,
kann
sich
Academy
wirklich
sehen
lassen.
Häutchen-
bildung oder Sinkstellen sind nicht zu erkennen.
Um
auch
der
Negativliste
gerecht
zu
werden
lässt
sich
feststellen:
Augenscheinlich
sind
den
Designern
aber
bei
den
Stabilisatoren
einige
(für
den
Enthusiasten
relevante)
Fehler
unterlaufen,
sowie
fehlen
die
Abluftöffnungen
hinten
an
den
Splitter
Plates.
Hier
wird
der
eine
oder
andere
Modellbauer
(bei
Bedarf)
handwerkliches
Geschick
aufbringen,
oder
anderenfalls auf den Zubehörmarkt zurückgreifen wollen.
Umgesetzt
wurden
die
Spritzrahmen
in
zeitgemäßer
„slide
mold“
Technologie.
Hier
werden
bewegliche
(Schiebe-)
Komponenten
in
die
Form
eingesetzt
um
ein
sauberes
entfernen
des
Spritzrahmens
zu
ermöglichen.
Das
alte
und
nervige
Academy
–
Dilemma,
mit
den
überall
sichtbaren
Auswerfermarken
(ich
erinnere
nur
an
die
F-15
oder
Su-27),
gehört
somit
der
Vergangenheit
an.
Die
notwendigen
Auswurfmarken
wurden
vom
Formenbau
so
platziert,
dass
sie
am
Spritzkanalansatz
des
Rahmens
liegen.
Formtrennlinien
sind
vernachlässigbar,
aber
z.B.
am
Heißbereich
hinter
den
Triebwerken oder wie üblich an den Fahrwerksbeinen erkennbar.
Das
Cockpit
ist
an
sich
schon
sehr
gut
detailliert.
Kleinste
Details
sind
vorhanden,
sogar
die
Polsterungen
der
Seitenkonsolen
sind
hervorragend
umgesetzt.
Auch
bei
den
(ausreichend
vorhandenen)
Außenlasten
sind
genügend
Details
wiedergegeben,
somit
kann
man
getrost
auf
den
Zubehörmarkt
verzichten.
Der
Bausatz
enthält
eine
Pilotenfigur
stehend,
sowie
auf
den
Außenlasten-Spritzlingen
noch
zusätzlich
zwei
sitzende
Figuren.
Sehr
erfreulich,
bei
diesen
sind
verschiedene
Arme
und
Köpfe
darstellbar.
Ansonsten
wird
der
Bausatz
durch
einen
scharf
gedruckten
und
sehr
hochwertigen Decalbogen aus dem Hause Cartograf abgerundet.
Auch
bei
diesem
Bausatz
besitzt
die
Verglasung
eine
feine
Formtrennlinie,
bedingt
durch
die
korrekte
Darstellung
des
Omega-Schnitts
der
Kanzel.
Ambitionierte
Modellbauer
werden
hier
sicher
zu
Schleifvlies
und
Klarlack
greifen.
Die Klarsichtteile sind schlierenfrei u. hochtransparent, aber mit Formtrennlinie.
Unten: Der Schachtelinhalt im Überblick
Der Bausatz:
Bauanleitung:
Übersichtlich,
klar
und
leicht
verständlich
wirft
die
Bauanleitung
keine
Fragen
auf.
Mit
einer
großzügigen
Farbtabelle,
die
insgesamt
6
Hersteller
anführt,
darunter
Revell,
Humbrol
und
Vallejo,
kommt
sie
dem
Modellbauer sehr entgegen.
Eine
farbig
gedruckte
Lackieranleitung
gibt
es
allerdings
nur
für
die
Markierungsoption
der
Maschine
des
VMFA-531 “Grey Ghosts”, nicht für die beiden Optionen “Black Knights” VMFA-314
Inhalt:
•
13 graue Spritzrahmen mit gesamt 498 Teilen
•
1 Spritzrahmen mit 16 Klarsichtteilen
•
3 einzelne Rumpfteile
•
1 Decalbogen (Cartograf)
•
1 farbige Bemalungsanleitung (für 1 Markierungsoption)
•
8-seitige s/w Bauanleitung
Rechts:
Der
umfangreiche,
sehr
sauber
gedruckte
Decalbogen
von
Cartograf
lässt die Markierung von 3 Maschinen zu. (Ausschnittvergrößerung unten).
Bauanleitung in Auszügen.