©   kitchecker.com 2018

Eduard  11119

Inhalt: 9 graue Spritzgussrahmen mit 373 Teilen 2 Rahmen mit 24 Klarsichtteilen 2 Fotoätzteilplatinen mit 94 Teilen 2 Bögen Abdeckmasken 3 Decalbögen 1 Poster 36-seitige Bau- und Bemalungsanleitung im Format A4
Vorschaubild klicken zum Vergrößern
Mit   insgesamt   491   Teilen   (von   denen   allerdings   einige   in   die   Restekiste wandern)   und   13   Markierungsmöglichkeiten   bietet   diese   Limited   Edition   von Eduard   langanhaltenden   Bastelspaß.   Jeweils   eine   komplette   Focke-Wulf   Fw 190A-8/R2   und   eine   Messerschmitt   Bf   109G   (5   x   G-6,   2   x   G-14)   können   mit diesem   Bausatz   realisiert   werden. Als   Gimmick   liegt   auch   noch   ein   Poster   im Format    41    x    30    cm    bei.    Es    zeigt    eine    Fw    190    Sturmbock    der    8. Staffel/Jagdgeschwader    4    im    Luftkampf    mit    zwei    P-51    Mustang.    Diese Maschine kann mit den beiliegenden Decals auch gebaut werden. Fw 190A-8/R2: Die   Spritzgussteile   stammen   aus   modernen   Stahlformen.   Alle   Teile   verfügen über   traumhafte   Oberflächen   mit   feinsten,   scharfkantigen   Details.   Nieten- reihen,   Wartungsklappen,   Blechstöße   und   z.B.   die   Verschlüsse   der   Motor- verkleidung   sind   extrem   fein   ausgeführt. Alles   in   allem   sind   die   Spritzrahmen sehr   sauber   hergestellt.   Grate   und   Fischhäute   sind   an   den   Bauteilen   nicht erkennbar.   Sogar   die   meist   als   obligatorisch   zu   betrachtenden   Formtrenn- linien erkennt man nur bei genauestem hinsehen. Eine    willkommene    Option    ist    das    Vorhandensein    der    unterschiedlichen, mehrfach   vorhandenen   Konsolen   und   der   Instrumentenbretter   im   Cockpit. Der   Bausatz   beinhaltet   die   üblichen   Teile   mit   den   Instrumenten   und   Gerät- schaften,   aber   auch   glatte   Bauteile   zum   Bekleben   mit   den   Fotoätzteilen. Dies   ist   grundsätzlich   eine   hervorragende   Idee,   da   das   durchaus   zeitauf- wändige   Abfeilen   der   Oberflächen   als   Vorbereitung   für   die   Ätzteile   entfällt. Das   Gurtzeug   für   den   Pilotensitz   ist   natürlich   ebenfalls   vorhanden.   Über   die Qualität   der   farbig   bedruckten   PE-Teile   muss   ich   nicht   mehr   viel   sagen,   sie sind von hoher Güte. Trockenpassungen   der   Hauptkomponenten   bestätigen   eine   hervorragende Passgenauigkeit!    Im    Gegensatz    zu    anderen    Neuentwicklungen,    z.B.    der 1/48er   Bf   109   von   Eduard   sind   hier   Passstifte   an   den   Rumpf-   und   Trag- flächenteilen    vorhanden,    was    den    Zusammenbau    erleichtern    wird.    Der komplette   Motor   ist   nicht   vorhanden,   sondern   es   liegt   nur   der   erste   Zylinder- kreis   bei,   was   aber   bei   geschlossener   Motorabdeckung   vollkommen   aus- reichend    ist.    Auch    der    Waffenschacht    bleibt    leer.    Quer-,    Seiten-    und Höhenruder   liegen   separat   bei   und   können   so   recht   einfach   in   ausgelenkter Stellung   angebracht   werden.   Als   Außenlast   kann   ein   Zusatztank   angebracht werden. Die   Klarsichtteile   beinhalten   natürlich   beide   typischen   190er   Hauben,   inkl. der   geöffneten   und   geschlossenen   Variante,   die   eine   unterschiedliche   Breite aufweisen.   Als   weiteres   obligatorisches   Zubehör   verfügt   der   Kit   über   einen Bogen    Abdeckmasken     aus     gelbem     Kabuki-Material.     Dieser     beinhaltet Elemente für die Glasteile und Hauptfahrwerksräder.
Produktlinie: Limited Edition Eduard Produktseite: 11119 Download: Manual Preis: UVP € 67,45
Unten: Der Schachtelinhalt im Überblick
Vorwort: Eduard aus dem tschechischen Obrnice lässt sich speziell bei den Limited Editions immer wieder was Neues einfallen. Bei der aktuellen Ausgabe kom- biniert die Firma ihre hauseigene Focke-Wulf Fw 190A-8/R2 mit der eben- falls   aus   eigener   Produktion   stammenden   Messerschmitt   Bf   109G-6/G-14   zum   Thema   „Reichsverteidigung“.   Bei   den   Markierungsoptionen   kann   man   bei diesem   Doppelbausatz   aus   dem   Vollen   schöpfen:   Der   Modellbauer   kann   sich   eine   Focke-Wulf   aus   sechs   Vorschlägen   bzw.   eine   Messerschmitt   aus   sieben Möglichkeiten aussuchen. Vorbild: Die   Geschichte   der   Bombenangriffe   auf   Deutschland   und   die   im   Rahmen   der   Reichsverteidigung   eingeleiteten   Abwehrmaßnahmen   zu   erörtern,   würde   für diesen   Bericht   viel   zu   umfangreich   sein.   Jedenfalls   trugen   in   der   Tagjagd   die   beiden   Flugzeugtypen   Messerschmitt   Bf   109   und   Focke-Wulf   Fw   190   die Hauptlast der Bomberabwehr. Die   Fw   190A-8/R2,   die   mit   diesem   Kit   gebaut   werden   kann,   wurde   mit   einer   GM-1-Stickoxid-Einspritzanlage   ausgerüstet,   die   für   eine   höhere   Motorleistung sorgte,   um   das   Gewicht   der   verschiedenen   Rüstsätze   auszugleichen.   Angetrieben   wurde   sie   von   einem   14-Zylinder-Sternmotor   BMW   801D-2   mit   1.567   kW (2.130   PS),   der   ihr   zu   einer   Höchstgeschwindigkeit   von   654   km/h   verhalf.   Der   Einsatzradius   betrug   mit   internem Treibstoff   800   km.   Die   Zusatzbezeichnung   R2 bezieht   sich   auf   die   Bewaffnung   bzw.   den   verwendeten   Rüstsatz.   Die   Fw   190A-8/R2   war   zusätzlich   zur   Standardbewaffnung   (zwei   13-mm-MG   131   über   dem Motor,   zwei   20-mm-MG   151/20E)   mit   zwei   internen   30-mm   Maschinenkanonen   MK   108   in   den   Außenflügeln   ausgerüstet.   Mit   diesem   schwer   bewaffneten Jagdflugzeug hatte die deutsche Luftwaffe ein Mittel in der Hand, um gegen die alliierten Bomberströme erfolgreich operieren zu können. Im    Herbst    1941    befand    sich    die    F-Serie    der    Bf    109    bereits    seit    einem    halben    Jahr    im    Einsatz.   Trotz    der    guten    Ergebnisse,    die    mit    der    ständigen Weiterentwicklung   erzielt   wurden,   war   man   sich   bei   Messerschmitt   im   Hinblick   auf   die   rasanten   technischen   Veränderungen,   die   der   Luftkrieg   mit   sich brachte,    der    Notwendigkeit    weiterer    Verbesserungen    stets    bewusst.    Die    durchschnittlich    geflogenen    Geschwindigkeiten    und    Höhen    vergrößerten    sich insbesondere   in   den   Luftkämpfen   mit   den   westlichen Alliierten   zusehends.   Die   Forderung   nach   einer   druckbelüfteten   Höhenjägervariante   gehörte   darum   von Anfang   an   zum   Forderungskatalog   der   G-Serie.   Nach   der   G-6   war   die   G-14   die   zweithäufigste   Variante   der   Bf   109.   Leistungsmäßig   konnte   sie   gegen   Ende des   Krieges,   als   sie   in   sehr   hohen   Stückzahlen   von   den   Produktionsbändern   lief,   nicht   mehr   in   vollem   Maße   mit   den   neuesten   Jagdflugzeugen   der   Alliierten mithalten.  (Quelle: Wikipedia)
Vielen Dank an die Firma Eduard für die Bereitstellung dieses Besprechungsmusters.
Reviews
Bf 109G-6 und G-14: Wie   schon   bei   der   Focke-Wulf   beschrieben,   gilt   auch   für   die   Messerschmitt: Die   Oberflächengestaltung   ist   großartig.   Das   wunderbar   detaillierte   Cockpit, bettelt   geradezu   danach,   geöffnet   dargestellt   zu   werden.   Bei   praktisch   jedem auch   noch   so   kleinen   Teil   ist   angegeben,   wie   es   zu   bemalen   ist.   Die   PE-Teile für   das   Instrumentenbrett   und   die   Sitzgurte   sind   bereits   sehr   schön   fix   und fertig   farbig   bedruckt.   Durch   den   schichtweisen   Aufbau   des   Armaturenbretts wird   sich   ein   gewisser   3D-Effekt   einstellen.   Ein   besonderes   Highlight   ist   die Benzinleitung    aus    einem    Klarsichtteil.    Man    muss    beim    Abtrennen    vom Rahmen   zwar   höllisch   aufpassen,   dass   sie   nicht   bricht,   aber   ist   sie   einmal ordentlich bemalt und angebaut, wird sie sich im Cockpit sehr gut machen. Im   Gegensatz   zur   „Emil“   von   Eduard   in   1/48   findet   sich   bei   der   „Gustav“   auf den   Spritzgussrahmen   weder   Motor   noch   Waffenschacht.   Positiv   zu   ver- merken   ist   auch,   dass   das   Seiten-,   die   Höhen-   und   Querruder,   die   Lande- klappen   sowie   die   Vorflügel   in   ausgelenkter   bzw.   ausgefahrener   Stellung   an- gebaut   werden   können.   Das   wird   ein   sehr   realistisches   Aussehen   ermög- lichen.   Von   ausgezeichneter   Qualität   ist   auch   das   Fahrwerk   –   auf   den   Reifen kann man sogar die Beschriftung lesen. Die Radkästen sind gut detailliert. Etwas   problematisch   sehe   ich   das   bereits   an   der   linken   Tragfläche   ange- gossene    Pitotrohr.    Eine    kleine    Unachtsamkeit    genügt    und    es    wird    ab- brechen. Die   Klarsichtteile   sind   von   sehr   guter   Qualität   –   glasklar   und   schlierenfrei. Selbstverständlich   kann   die   Cockpithaube   geöffnet   angebracht   werden.   An Außenlasten   kann   ein   Zusatztank   angebaut   werden,   dabei   kann   man   aus zwei   verschiedenen   Versionen   wählen.   Je   nach   Variante   stehen   auch   zwei Kanonenbehälter   zur   Verfügung,   die   an   den   Unterflügeln   angebracht   werden können.
Review-Checkbox
Gesamteindruck
sehr empfehlenswert ! I I
Maßstab:   1/48      Teile gesamt:   491      Markierungsoptionen:    13

Reichsverteidigung

Eduard 11119

Zielgruppe:
Anfänger
erfahrener Modellbauer
Profi
Verwendung:
Gimmick
Korrektur
Erweiterung / Detaillierung
Diorama-Zubehör
Spritzguss, Kleinserie (short run)
Spritzguss, Metallform
Spritzguss, Formen-/Technologie-Mix
Verfügbarkeit:
Limited Edition
Serie
Technologie:
Resin, klassischer Musterbau
Resin, 3D-Druck-Technologie
Wasserschiebebilder
Fotoätzteile, metallfarben
Fotoätzteile, bedruckt
Ausstattung:
Resinteile
Masken
Metallteile
Vacu-Teile
Acetatfilm
Vinyl-Teile / -Räder
Begleitbroschüre
Poster / Kunstdruck
Bauanleitung, farbig
Bauanleitung, s/w
Lackieranleitung, farbig
Lackieranleitung, s/w
Sammlerartikel / Zugabe
Aufkleber / Abziehbilder
Auslegung:
Basisbausatz
Bausatz mit Zubehör/Aufwertung
Multimediabausatz
Dual- / Mehrfachbausatz
Bauanleitung
sachlich, zweckmäßig
High End
komfortabel
Download-Option
Konzept
Produktidee:
Wiederauflage
Varianten-Wiederauflage
Formentausch
Neu, Erstauflage
Umsetzung:
Spritzguss:
Decals:
Resin:
Qualität
Klarsichtteile:
Der Bausatz:
Eines   der   Highlights   dieses   Bausatzes   ist   der   vom   ital.   Spezialisten   Cartograf gedruckte   Decalbogen.   Der   Bogen   ermöglicht   die   Markierung   von   13   ver- schiedenen Modellen. Sechs Fw 190A-8/R2, fünf Bf 109G-6 und zwei G-14.
Die   Farbangaben   in   der   Bemalungsanleitung   beziehen   sich   auf   die Palette    von    Gunze    und    Mission    Models.   Alle    13    Markierungs- möglichkeiten   sind   in   ordentlicher   Größe   als   farbige   Vier-Seiten- Risszeichnungen in der Bemalungsanleitung genau dargestellt. Die   Anbringung   der   Stencils,   also   der   allgemeinen   Wartungshin- weise und Beschriftungen, wird auf zwei weiteren Seiten erklärt. Die kplt. Anleitung kann hier  betrachtet / heruntergeladen werden.
Bauanleitung:
Markierungsoptionen: Bf 109G-14, 13./JG 53, Bad Wörishofen, Germany, 1945 Bf 109G-14/U4, W. Nr. 512429, I./ JG 77, Euskirchen, Germany, 1945 Bf 109G-6, flown by Uffz. Klaus Lambio, 9./ JG 300, Jüterbog – Waldlager, Germany, June 1944 Bf 109G-6/R6, 9./ JG 54, Ludwigslust, Germany, January/ February 1944 Bf 109G-6/R6, 2./ JG 27, Trenčín, Slovak Republic, early 1944 Bf 109G-6/R6, flown by Hptm. Anton Hackl, CO of III./ JG 11, Oldenburg, Germany, January 1944 Bf 109G-6/R6, W. Nr. 20272, flown by Oblt. Heinrich Klöpper, CO of 7./ JG 1, Leeuwarden, the Netherlands, November 1943 Fw 190A-8/R2, W. Nr. 682181, flown by Fw. Hubert Engst, Löbnitz, 6.(Sturm)/ JG 300, Löbnitz, Germany, early 1945 Fw 190A-8/R2, W. Nr. 682204, flown by Oblt. Klaus Bretschneider, 5. (Sturm)/ JG 300, Löbnitz, Germany, December 1944 Fw 190A-8/R2, flown by Uffz. Erich Keller, 5.(Sturm)/ JG 4, Babenhausen, Germany, December 1944 Fw 190A-8/R2, W. Nr. 682958, flown by Uffz. Paul Lixfeld, 6.(Sturm)/ JG 300, Löbnitz, Germany, December 1944 Fw 190A-8/R2, W. Nr. 681420, flown by Lt. Alfred Lausch, 8.(Sturm)/ JG 4, Welzow, Germany, September 1944
Bauanleitung in Auszügen.