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Eduard 8189
Inhalt:
•
6 dunkelgraue Spritzgussrahmen mit 137 Teilen
•
1 Rahmen mit 11 Klarsichtteilen
•
1 Fotoätzteilplatine mit 47 Teilen
•
1 Bogen Abdeckmasken
•
2 Decalbögen
•
16-seitige Bau- und Bemalungsanleitung im Format A4
•
Fazit:
Schöne
Oberflächengestaltung,
sehr
gute
Detaillierung,
fünf
Markierungsoptionen,
farbig
bedruckte
Fotoätzteile
und
Abdeckmasken
–
was
will
man
mehr?
Und das zu einem sehr fairen Preis. Eduards Dora ist im Fachhandel schon ab € 17,99 zu haben. Eine klare Kaufempfehlung vom Kitchecker-Team.
Happy Modelling,
Stefan Fraundorfer,
November 2018
Eduards
ProfiPacks
beinhalten
immer
die
wichtigsten
Zutaten
für
einen
schnellen
Bau.
So
findet
man
darin
fein
säuberlich
verpackte
Spritzguss-
rahmen,
einen
Rahmen
mit
den
Klarsichtteilen,
eine
farbig
bedruckte
Fotoätzteilplatine,
einen
Bogen
mit
flexiblen
und
exakt
vorgestanzten
Abdeckmasken
für
die
Cockpitverglasung
und
die
Räder,
sowie
die
nötigen
Decalbögen.
So
ist
es
auch
bei
der
D-9.
Natürlich
liegen
dem
Kit
auch
neue
Rumpfhälften
bei,
um
das
vergrößerte
Seitenleitwerk
umsetzen
zu
können.
Es
kann
aber
auch
die
Standardform
gewählt
werden.
Der
Decalbogen
erlaubt
die
Darstellung
von
drei
D-9
mit
vergrößertem
und
zwei
mit
„normalem“ Leitwerk.
Alle
Teile
verfügen
über
traumhafte
Oberflächen
und
scharfkantige
Details.
Nietenreihen,
Wartungsklappen
und
Blechstöße
sind
extrem
fein
ausgeführt.
Alles
in
allem
sind
die
Spritzrahmen
sehr
sauber.
Ein
paar
Gussgrate
haben
sich
vor
allem
an
den
Rumpf-
und
Tragflächenteilen
eingeschlichen,
können
aber
leicht
entfernt
werden.
Auch
kleine
Teile
sind
noch
ausreichend
de-
tailliert.
Der
Bau
beginnt
wie
üblich
mit
dem
Cockpit,
das
mit
den
bereits
fix
und
fertig
bedruckten
PE-Teilen
für
Gurte,
Seitenpaneele
und
Instrumententafel
sehr
realistisch
dargestellt
werden
kann.
Optional
könnten
für
die
Instrumentenanzeigen
auch
Decals
verwendet
werden,
was
meiner
Meinung
nach
aber
nur
zweite
Wahl
währe.
Im
zweiten
Schritt
werden
der
Waffen-
schacht
im
Rumpf
und
der
hintere
Teil
des
Motorraums
mit
dem
Turbolader
gebaut,
die
bei
geöffneter
Klappe
ein
echter
Blickfang
werden.
Der
Motor
selbst
liegt
der
Box
aber
nicht
bei.
Auch
die
Waffen
in
den
Flügelwurzeln
können
gezeigt
werden.
Quer-
und
Seitenruder
liegen
extra
bei
und
können
somit
ganz
leicht
in
variabler
Stellung
angebracht
werden.
Die
Höhenruder
sind
an
das
Leitwerk
angegossen.
Als
Außenlast
kann
entweder
eine
Bombe
oder
ein
Zusatztank
angebracht
werden.
Es
liegen
Teile
für
offene
oder
geschlossene Lüfterklappen bei.
Die
Klarsichtteile
sind
praktisch
perfekt
und
selbstverständlich
kann
die
Kanzel
in
offener
oder
geschlossener
Stellung
angebaut
werden.
Als
weiteres
obligatorisches
Zubehör
verfügt
der
Kit
über
einen
Bogen
Abdeckmasken
aus
gelbem
Kabuki-Material.
Dieser
beinhaltet
Elemente
für
die Glasteile und die Hauptfahrwerksräder.
Maßstab:
1/48
Produktlinie:
ProfiPack Edition
Eduard Produktseite:
8189
Download:
Manual
Preis:
UVP € 29,95
Unten: Der Schachtelinhalt im Überblick
Vorwort:
Um
die
Dora,
also
die
Focke-Wulf
Fw
190D,
von
Eduard
in
1:48
war
es
in
letzter
Zeit
ziemlich
ruhig.
Klar,
standen
doch
viele
Varianten
der
A-Serie
im
Fokus
der
tschechischen
Modellschmiede.
Im
Oktober
2018
war
es
aber
wieder
soweit
und
ein
neuer
ProfiPack
der
erstmals
2010
aufgelegten
D-9
mit
Fotoätzteilen,
Abdeckmasken
und
fünf
Markierungsmöglichkeiten
wurde
auf
den
Markt
gebracht.
Der
Schwerpunkt
liegt
dabei
auf
den
Modellen
mit
vergrößertem
Seitenleitwerk.
Vorbild:
Hier
nur
ein
paar
Worte
zur
„Dora
Neun“,
die
mit
diesem
Kit
gebaut
werden
kann:
Unter
den
Jagdfliegern
der
Luftwaffe
ging
das
Gerücht
um,
dass
der
neue
Typ
mit
seinem
ursprünglich
für
Bomber
entwickelten
Motor
nur
eine
schwerfällige
Zwischenlösung
sei,
die
die
Zeit
bis
zur
Verfügbarkeit
einer
endgültigen
Fw
190 mit Reihenmotor überbrücken sollte. An der Front konnte die „Dora“ dank ihrer außergewöhnlichen Qualitäten jedoch überzeugen.
Kurt
Tank,
der
Chefkonstrukteur
von
Focke-Wulf
wollte
durch
den
Einbau
eines
neuen
Motors
die
mangelhaften
Höhen-
leistungen
der
Fw
190
verbessern,
um
sie
so
alliierten
Jägern
wie
der
P-51
Mustang
ebenbürtig
zu
machen.
Er
hätte
zwar
den
Daimler-Benz
DB
603
bevorzugt,
musste
aber
auf
offiziellen
Druck
den
schneller
verfügbaren
Junkers
Jumo
213
verwenden.
Die
Entwicklung
der
„Dora“
dauerte
von
April
1942
bis
Mai
1944.
Eigentlich
wurde
die
Maschine
als
Höhenjäger
entworfen,
operierte
aber
sehr
oft
in
niedrigen
Höhen.
So
musste
sie
Jagdschutz
für
startende
und
landende
Me
262
fliegen,
die
in
dieser
Phase
sehr
gefährdet
waren.
Am
1.
Januar
1945
nahmen
D-9
auch
in
größerer
Zahl
am
Unternehmen
„Bodenplatte“
teil,
dem
letzten
großen
Angriff
auf
alliierte
Flugplätze in Frankreich, Belgien und den Niederlanden.
Angetrieben
wurde
die
D-9
von
einem
2.242
PS
starken,
flüssigkeitsgekühlten
12-Zylinder-Reihenmotor
Junkers
Jumo
213A-1.
Die
Höchstgeschwindigkeit
lag
in
6.600
m
bei
686
km/h,
575
km/h
auf
Meeresniveau.
Die
Bewaffnung
bestand
aus
zwei
20-mm-MG-151-Bordkanonen
mit
je
250
Schuss
und
zwei
13-mm-
MG-131 mit 475 Schuss. Außerdem konnte sie eine 500-kg-Bombe mitführen.
Vielen Dank an die Firma Eduard für die Bereitstellung dieses Besprechungsmusters.
Oben: Die Klarsichtteile sind hochtransparent und schlierenfrei gespritzt
Die
beiden
Decalbögen,
von
denen
einer
die
Stencils
–
also
die
allgemeinen
Beschriftungen
und
Wartungshinweise
–
enthält,
wurden
sauber
und
versatzfrei
von
Eduard
gedruckt.
Zwei
Fehler
sind
mir
allerdings
aufgefallen:
Auf
den
Decals
für
den
Zusatztank
steht
„Belehnung
RM
10,-“
anstatt
„Belohnung“
und
beim
Wort
„Kraftstoffbehalter“
fehlen
die
Umlautpunkte
auf
dem a.
Review-Checkbox
Gesamteindruck
Maßstab: 1/48 Teile gesamt: ca. 195 Markierungsoptionen: 5
Fw 190D-9 late
Eduard 8189
Zielgruppe:
Anfänger
erfahrener Modellbauer
Profi
Verwendung:
Gimmick
Korrektur
Erweiterung / Detaillierung
Diorama-Zubehör
Spritzguss, Kleinserie (short run)
Spritzguss, Metallform
Spritzguss, Formen-/Technologie-Mix
Verfügbarkeit:
Limited Edition
Serie
Technologie:
Resin, klassischer Musterbau
Resin, 3D-Druck-Technologie
Wasserschiebebilder
Fotoätzteile (Messing)
Fotoätzteile, bedruckt
Ausstattung:
Resinteile
Masken
Metallteile
Vacu-Teile
Acetatfilm
Vinyl-Teile / -Räder
Begleitbroschüre
Poster / Kunstdruck
Bauanleitung, farbig
Bauanleitung, s/w
Lackieranleitung, farbig
Lackieranleitung, s/w
Figuren
Aufkleber / Abziehbilder
Auslegung:
Basisbausatz
Bausatz mit Zubehör/Aufwertung
Multimediabausatz
Dual- / Mehrfachbausatz
Bauanleitung
sachlich, zweckmäßig
High End
komfortabel
Download-Option
Konzept
Produktidee:
Wiederauflage
Varianten-Wiederauflage
Formentausch
Neu, Erstauflage
Umsetzung:
Spritzguss:
Decals:
Resin:
Qualität
Klarsichtteile:
Alle
fünf
Markierungsoptionen
sind
jeweils
als
farbige
4-Seiten-
Risszeichnung
in
ordentlicher
Größe
abgebildet.
Da
bleiben
keine
Fragen offen. Eine weitere Seite zeigt die Anbringung der Stencils.
Alle
Farbangaben
beziehen
sich
auf
das
Angebot
von
Gunze
Aqueous
bzw.
Mr.
Color
und
–
neu
bei
Eduard
–
auf
die
Palette
von
Mission
Models.
Der Bausatz:
Vorschaubild klicken zum Vergrößern
Bauanleitung:
Oben: Das neue Bauteil mit dem vergrößerten Seitenleitwerk.
Markierungsoptionen:
•
Werk-Nr. 500647, 7./JG 26, Hustedt, Deutschland, Februar – April 1945
•
Werk-Nr. 500645, III./JG 2, Altenstadt, Deutschland, Mai 1945
•
Werk-Nr. 500648, 9./KG(J) 27, Österreich, 1. April 1945
•
Werk-Nr. 500666, II./JG 301, Erfurt, Deutschland, Mai 1945
•
Werk-Nr. 213097, 10. oder 13./JG 51, Flensburg, Deutschland, Mai 1945
Bauanleitung in Auszügen.