© kitchecker.com 2019
Eduard 11124
Inhalt:
•
10 dunkelgraue Spritzgussrahmen mit 176 Teilen
•
2 farbig bedruckte Ätzteilbögen mit 32 Teilen
•
2 Ätzteilbögen in Naturmetall mit 72 Teilen
•
1 Bogen mit Abdeckmasken
•
2 Decalbögen
•
20-seitige Bau- und Bemalungsanleitung im Format A4
Fazit:
Ein
sehr
ansprechender
Bausatz,
der
durch
neun
verschiedene
Markierungsmöglichkeiten
besticht.
Teilweise
farbig
bedruckte
Fotoätzteile
sowie
Abdeckmasken
runden
den
Kit
ab.
Und
es
können
ZWEI
Modelle
gebaut
werden.
Ein
absolutes
„must
have“
für
Fans
der
k.
u.
k.
Luftfahrtruppen
des
Ersten
Weltkriegs.
Für
Anfänger
wird
der
Bau
aufgrund
der
komplexen
Doppeldeckerbauweise
aber
zur
Herausforderung,
daher
empfehle
ich
diese
Limited
Edition
dem erfahrenen Modellbauer. Das Preis-/Leistungsverhältnis finde ich absolut in Ordnung.
Happy Modelling,
Stefan Fraundorfer,
Januar 2019
Vorschaubild klicken zum Vergrößern
Diese
Limited
Edition
ist
als
Dual
Combo
Bausatz
ausgelegt.
Es
können
eine
Albatros
D.III
Oeffag
153
UND
eine
253
gebaut
werden.
Alle
Spritzgussteile
machen
trotz
des
hohen
Alters
der
Formen
noch
immer
einen
guten
Eindruck.
Qualität
im
Formenbau
zahlt
sich
eben
aus.
Besonders
die
Oberflächendetails,
die
Gravuren
und
vor
allem
die
Nähte
der
Stoffbespannung
sind,
wie
man
es
von
Eduard
gewohnt
ist,
sehr
schön
widergegeben.
Auch
sehr
kleine
filigrane
Teile
weisen
eine
überzeugende
Detaillierung
auf.
Nur
ganz
vereinzelt
ist
etwas
Gussgrat
zu
erkennen,
der
aber
leicht
entfernt
werden
kann.
Fischhaut
ist
keine
zu
sehen
und
die
wenigen
Auswurfpins
werden
nach
dem
Zusammenbau
nicht
mehr
sichtbar
sein.
Im
ersten
Abschnitt
wird
der
Motor
zusammengebaut,
der
mit
einigen
Ätzteilen
sehr
überzeugend
detailliert
wird.
Gut
so,
denn
am
fertigen
Modell
wird
dieser
Bereich
recht
gut
sichtbar
sein.
Auch
im
Cockpit
werden
viele
Fotoätzteile
verwendet,
die
meisten
davon
sind
bereits
farbig
bedruckt,
was
die
Arbeit
erheblich
vereinfacht
und
beschleunigt.
Anzumerken
ist,
dass
dem
Kit
kein
Klarsichtteil
für
das
Windschutzschild
beiliegt.
Hier
muss
sich
der
Modellbauer
entweder
mit
einer
transparenten
Folie
behelfen,
oder
er
findet
was
Passendes
in
der
Restekiste.
Bei
praktisch
allen,
auch
noch
so
kleinen
Teilen, ist angegeben wie sie bemalt werden sollten.
Seiten-,
Höhen-
und
Querruder
liegen
separat
bei
und
können
so
relativ
einfach
in
ausgelenkter
Stellung
angebaut
werden.
Der
Bauplan
ist
sehr
exakt
und
verständlich
gezeichnet.
Man
muss
nur
aufpassen,
für
welche
Version
man
sich
entschieden
hat,
um
die
richtigen
Teile
zu
verwenden.
Auch
die
Positionen
der
Verspannungsdrähte
sind
im
Plan
genau
eingezeichnet.
Die
beiliegenden
Abdeckmasken
erleichtern
die
Lackierung
der
Räder
erheblich.
Einfach
abziehen,
an
der
richtigen
Stelle
aufkleben
und
schon kann mit der Airbrush gespritzt werden.
Maßstab:
1/48
Produktlinie:
Limited Edition
Eduard Produktseite:
11124
Download:
Manual
Preis:
ca. € 34,90
Unten: Der Schachtelinhalt im Überblick
Vorwort:
„Viribus
Unitis“
bedeutet
„mit
vereinten
Kräften“
und
ist
ein
Wahlspruch
Kaiser
Franz
Josephs
I.
Damit
wurde
der
Zusammenhalt
der
Österreichisch-
Ungarischen
Monarchie
beschworen.
Sehr
passend
verwendet
Eduard
dieses
Leitmotiv
als
Bezeichnung
seiner
neuen
Limited
Edition
–
mehr
darüber
weiter
unten.
Der
tschechische
Hersteller
bringt
die
Albatros
D.III
im
beliebten
Maßstab
1/48
erneut
auf
den
Markt.
Laut
den
Informationen
auf
scalemates
ist
es
bereits
die
13.
Auflage.
Erstmals
erblickte
der
Bausatz
1998
das
Licht
der
Modellbauwelt
und
wurde
seither
in
wechselnden
Ausprägungen
und
mit
unterschiedlichen
Decalvarianten
angeboten.
Vorbild:
Die
Oeffag
153
war
ein
modifizierter
Lizenzbau
der
Albatros
D.III
und
wurde
von
der
Oesterreichischen
Flugzeugfabrik
AG
(Oeffag)
in
Wiener
Neustadt
für
die
k.
u.
k.
Luftfahrtruppen
des
Kaiserreichs
Österreich-
Ungarn
gefertigt.
Die
Modifikationen
betrafen
hauptsächlich
den
Motor
(anstatt
des
Mercedes
D.III
wurde
ein
stärkerer
6-Zylinder-Reihenmotor
Austro-Daimler
mit
200
PS
eingebaut),
die
Tragflächen
und
die
Bewaffnung.
Gerade
die
Verbesserungen
an
den
Tragflächen
trugen
dazu
bei,
dass
die
österreichischen
Oeffag
153
wesentlich
sicherer
waren,
als
die
deutschen
Albatros
D.III.
Flügelbrüche
kamen
viel
seltener
vor,
die
Maschine war bei den Piloten sehr beliebt.
Die
Höchstgeschwindigkeit
der
Oeffag
153
betrug
188
km/h,
die
Dienstgipfelhöhe
5.500
m
und
die
Flugdauer
lag
bei
maximal
drei
Stunden.
Bewaffnet
war
der
Jagdeinsitzer
mit
zwei
8-mm-MG
System
Schwarzlose.
Von
der
Oeffag
153
wurden
281
Stück
gebaut,
von
der
modifizierten
253
wurden 330 Exemplare gefertigt.
Vielen Dank an die Firma Eduard für die Bereitstellung dieses Besprechungsmusters.
Oben: Die Nähte der Stoffbespannung wurden von Eduard überzeugend
umgesetzt. Der Motor wird noch mit mehreren PE-Teilen aufgewertet.
Review-Checkbox
Gesamteindruck
Maßstab: 1/48 Teile gesamt: 280 Markierungsoptionen: 9
Viribus Unitis
Eduard 11124
Zielgruppe:
Anfänger
erfahrener Modellbauer
Profi
Verwendung:
Gimmick
Korrektur
Erweiterung / Detaillierung
Diorama-Zubehör
Spritzguss, Kleinserie (short run)
Spritzguss, Metallform
Spritzguss, Formen-/Technologie-Mix
Verfügbarkeit:
Limited Edition
Serie
Technologie:
Resin, klassischer Musterbau
Resin, 3D-Druck-Technologie
Wasserschiebebilder
Fotoätzteile, metallfarben
Fotoätzteile, bedruckt
Ausstattung:
Resinteile
Masken
Metallteile
Vacu-Teile
Acetatfilm
Vinyl-Teile / -Räder
Begleitbroschüre
Poster / Kunstdruck
Bauanleitung, farbig
Bauanleitung, s/w
Lackieranleitung, farbig
Lackieranleitung, s/w
Sammlerartikel / Zugabe
Aufkleber / Abziehbilder
Auslegung:
Basisbausatz
Bausatz mit Zubehör/Aufwertung
Multimediabausatz
Dual- / Mehrfachbausatz
Bauanleitung
sachlich, zweckmäßig
High End
komfortabel
Download-Option
Konzept
Produktidee:
Wiederauflage
Varianten-Wiederauflage
Formentausch
Neu, Erstauflage
Umsetzung:
Spritzguss:
Decals:
Resin:
Qualität
Klarsichtteile:
Unten: gebautes Modell, Quelle: Eduard
Herausragende Oberflächendetaillierung made by Eduard.
Der Bausatz:
Wie
bei
den
limitierten
Ausgaben
von
Eduard
üblich,
bietet
auch
„Viribus
Unitis“
eine
große
Anzahl
an
Markierungs-
optionen.
Man
kann
aus
insgesamt
neun
Möglichkeiten
wählen (fünf Oeffag 153 und vier 253).
Die
Farbangaben
in
der
Bemalungsanleitung
beziehen
sich
auf
die
Palette
von
Gunze
Aqueous-
bzw.
Mr.
Color
und
auf
das Angebot von Mission Models.
Alle
realisierbaren
Modelle
sind
als
farbige
4-Seiten-
Risszeichnungen in ordentlicher Größe abgebildet.
Eine
Seite
widmet
sich
der
Anbringung
der
Stencils.
In
der
Anleitung
finden
sich
zu
den
einzelnen
Markierungsoptionen
auch
kurze
Infos
zu
den
darstellbaren
Maschinen
und
deren
Piloten.
Die
vollständige
Bauanleitung
kann
hier
heruntergeladen
werden.
Bauanleitung:
Markierungsoptionen:
•
153.11, Oberleutnant Frank Linke-Crawford, Flik (Fliegerkompanie) 41J, Aiello del
Friuli, Italien, November 1917
•
153.80, Offizierstellvertreter Julius Arigi, Flik 55J, Pergine Valsugana, Italien,
Dezember 1917
•
153.125, Hauptmann Lázsló Háry, Flik 42J, Pianzano, Italien, Frühjahr 1918
•
153.167, Flik 2D, San Pietro in Campo, Italien, Mai 1918
•
153.206, Hauptmann Godwin Brumowski, CO der Flik 41J, Portobuffole, Italien, Juni
1918
•
253.09, Hauptmann Friedrich Navratil, CO der Flik 3J, Romagnano, Italien,
Juli/August 1918
•
253.12, Oberleutnant Ludwig Hautzmayer, CO der Flik 61J, Ghirano, Italien, Sommer
1918
•
253.24, Hauptmann Benno Fiala von Fernbrugg, CO der Flik 51J, Ghirano, Italien,
September 1918
•
253.117, Oberleutnant Stefan Stec, Flik 3J, Romagnano, Italien, Sommer 1918
Farbig bedruckte Fotoätzteile sorgen für Detaillierung im Cockpit.
Die beiden Decalbögen wurden sauber gedruckt und lassen sich erfahrungsgemäß gut verarbeiten.
© Stefan Fraundorfer, Flugwerft Schleißheim
Bauanleitung in Auszügen