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Eduard  11124

Inhalt: 10 dunkelgraue Spritzgussrahmen mit 176 Teilen 2 farbig bedruckte Ätzteilbögen mit 32 Teilen 2 Ätzteilbögen in Naturmetall mit 72 Teilen 1 Bogen mit Abdeckmasken 2 Decalbögen 20-seitige Bau- und Bemalungsanleitung im Format A4
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Diese   Limited   Edition   ist   als   Dual   Combo   Bausatz   ausgelegt.   Es   können   eine Albatros   D.III   Oeffag   153   UND   eine   253   gebaut   werden.   Alle   Spritzgussteile machen    trotz    des    hohen    Alters    der    Formen    noch    immer    einen    guten Eindruck.    Qualität    im    Formenbau    zahlt    sich    eben    aus.    Besonders    die Oberflächendetails,      die      Gravuren      und      vor      allem      die      Nähte      der Stoffbespannung   sind,   wie   man   es   von   Eduard   gewohnt   ist,   sehr   schön widergegeben.   Auch   sehr   kleine   filigrane   Teile   weisen   eine   überzeugende Detaillierung   auf.   Nur   ganz   vereinzelt   ist   etwas   Gussgrat   zu   erkennen,   der aber    leicht    entfernt    werden    kann.    Fischhaut    ist    keine    zu    sehen    und    die wenigen   Auswurfpins   werden   nach   dem   Zusammenbau   nicht   mehr   sichtbar sein. Im    ersten    Abschnitt    wird    der    Motor    zusammengebaut,    der    mit    einigen Ätzteilen   sehr   überzeugend   detailliert   wird.   Gut   so,   denn   am   fertigen   Modell wird   dieser   Bereich   recht   gut   sichtbar   sein.   Auch   im   Cockpit   werden   viele Fotoätzteile   verwendet,   die   meisten   davon   sind   bereits   farbig   bedruckt,   was die Arbeit   erheblich   vereinfacht   und   beschleunigt. Anzumerken   ist,   dass   dem Kit   kein   Klarsichtteil   für   das   Windschutzschild   beiliegt.   Hier   muss   sich   der Modellbauer   entweder   mit   einer   transparenten   Folie   behelfen,   oder   er   findet was   Passendes   in   der   Restekiste.   Bei   praktisch   allen,   auch   noch   so   kleinen Teilen, ist angegeben wie sie bemalt werden sollten. Seiten-,   Höhen-   und   Querruder   liegen   separat   bei   und   können   so   relativ einfach   in   ausgelenkter   Stellung   angebaut   werden.   Der   Bauplan   ist   sehr exakt   und   verständlich   gezeichnet.   Man   muss   nur   aufpassen,   für   welche Version   man   sich   entschieden   hat,   um   die   richtigen   Teile   zu   verwenden. Auch     die     Positionen     der     Verspannungsdrähte     sind     im     Plan     genau eingezeichnet.   Die   beiliegenden   Abdeckmasken   erleichtern   die   Lackierung der   Räder   erheblich.   Einfach   abziehen,   an   der   richtigen   Stelle   aufkleben   und schon kann mit der Airbrush gespritzt werden.
Maßstab: 1/48 Produktlinie: Limited Edition Eduard Produktseite: 11124 Download: Manual Preis: ca. € 34,90
Unten: Der Schachtelinhalt im Überblick
Vorwort: „Viribus   Unitis“   bedeutet   „mit   vereinten   Kräften“   und   ist   ein   Wahlspruch   Kaiser   Franz   Josephs   I.   Damit   wurde   der   Zusammenhalt   der   Österreichisch- Ungarischen   Monarchie   beschworen.   Sehr   passend   verwendet   Eduard   dieses   Leitmotiv   als   Bezeichnung   seiner   neuen   Limited   Edition   –   mehr   darüber   weiter unten.   Der   tschechische   Hersteller   bringt   die Albatros   D.III   im   beliebten Maßstab    1/48    erneut    auf    den    Markt.    Laut    den    Informationen    auf scalemates    ist    es    bereits    die    13.    Auflage.    Erstmals    erblickte    der Bausatz    1998    das    Licht    der    Modellbauwelt    und    wurde    seither    in wechselnden   Ausprägungen   und   mit   unterschiedlichen   Decalvarianten angeboten. Vorbild: Die   Oeffag   153   war   ein   modifizierter   Lizenzbau   der   Albatros   D.III   und wurde   von   der   Oesterreichischen   Flugzeugfabrik AG   (Oeffag)   in   Wiener Neustadt   für   die   k.   u.   k.   Luftfahrtruppen   des   Kaiserreichs   Österreich- Ungarn   gefertigt.   Die   Modifikationen   betrafen   hauptsächlich   den   Motor (anstatt   des   Mercedes   D.III   wurde   ein   stärkerer   6-Zylinder-Reihenmotor Austro-Daimler    mit    200    PS    eingebaut),    die    Tragflächen    und    die Bewaffnung. Gerade   die   Verbesserungen   an   den   Tragflächen   trugen   dazu   bei,   dass die    österreichischen    Oeffag    153    wesentlich    sicherer    waren,    als    die deutschen   Albatros    D.III.    Flügelbrüche    kamen    viel    seltener    vor,    die Maschine war bei den Piloten sehr beliebt. Die    Höchstgeschwindigkeit    der    Oeffag    153    betrug    188    km/h,    die Dienstgipfelhöhe    5.500    m    und    die    Flugdauer    lag    bei    maximal    drei Stunden.   Bewaffnet   war   der   Jagdeinsitzer   mit   zwei   8-mm-MG   System   Schwarzlose.   Von   der   Oeffag   153   wurden   281   Stück   gebaut,   von   der   modifizierten   253 wurden 330 Exemplare gefertigt.
Vielen Dank an die Firma Eduard für die Bereitstellung dieses Besprechungsmusters.
Reviews
Oben: Die Nähte der Stoffbespannung wurden von Eduard überzeugend umgesetzt. Der Motor wird noch mit mehreren PE-Teilen aufgewertet.
Review-Checkbox
Gesamteindruck
sehr empfehlenswert ! I I
Maßstab:   1/48      Teile gesamt:   280      Markierungsoptionen:    9

Viribus Unitis

Eduard 11124

Zielgruppe:
Anfänger
erfahrener Modellbauer
Profi
Verwendung:
Gimmick
Korrektur
Erweiterung / Detaillierung
Diorama-Zubehör
Spritzguss, Kleinserie (short run)
Spritzguss, Metallform
Spritzguss, Formen-/Technologie-Mix
Verfügbarkeit:
Limited Edition
Serie
Technologie:
Resin, klassischer Musterbau
Resin, 3D-Druck-Technologie
Wasserschiebebilder
Fotoätzteile, metallfarben
Fotoätzteile, bedruckt
Ausstattung:
Resinteile
Masken
Metallteile
Vacu-Teile
Acetatfilm
Vinyl-Teile / -Räder
Begleitbroschüre
Poster / Kunstdruck
Bauanleitung, farbig
Bauanleitung, s/w
Lackieranleitung, farbig
Lackieranleitung, s/w
Sammlerartikel / Zugabe
Aufkleber / Abziehbilder
Auslegung:
Basisbausatz
Bausatz mit Zubehör/Aufwertung
Multimediabausatz
Dual- / Mehrfachbausatz
Bauanleitung
sachlich, zweckmäßig
High End
komfortabel
Download-Option
Konzept
Produktidee:
Wiederauflage
Varianten-Wiederauflage
Formentausch
Neu, Erstauflage
Umsetzung:
Spritzguss:
Decals:
Resin:
Qualität
Klarsichtteile:
Unten: gebautes Modell, Quelle: Eduard
Herausragende Oberflächendetaillierung made by Eduard.
Der Bausatz:
Wie   bei   den   limitierten   Ausgaben   von   Eduard   üblich,   bietet auch   „Viribus   Unitis“   eine   große   Anzahl   an   Markierungs- optionen.    Man    kann    aus    insgesamt    neun    Möglichkeiten wählen (fünf Oeffag 153 und vier 253). Die   Farbangaben   in   der   Bemalungsanleitung   beziehen   sich auf   die   Palette   von   Gunze Aqueous-   bzw.   Mr.   Color   und   auf das Angebot von Mission Models. Alle     realisierbaren     Modelle     sind     als     farbige     4-Seiten- Risszeichnungen in ordentlicher Größe abgebildet. Eine   Seite   widmet   sich   der   Anbringung   der   Stencils.   In   der Anleitung   finden   sich   zu   den   einzelnen   Markierungsoptionen auch   kurze   Infos   zu   den   darstellbaren   Maschinen   und   deren Piloten. Die    vollständige    Bauanleitung    kann    hier     heruntergeladen werden.
Bauanleitung:
Markierungsoptionen: 153.11, Oberleutnant Frank Linke-Crawford, Flik (Fliegerkompanie) 41J, Aiello del Friuli, Italien, November 1917 153.80, Offizierstellvertreter Julius Arigi, Flik 55J, Pergine Valsugana, Italien, Dezember 1917 153.125, Hauptmann Lázsló Háry, Flik 42J, Pianzano, Italien, Frühjahr 1918 153.167, Flik 2D, San Pietro in Campo, Italien, Mai 1918 153.206, Hauptmann Godwin Brumowski, CO der Flik 41J, Portobuffole, Italien, Juni 1918 253.09, Hauptmann Friedrich Navratil, CO der Flik 3J, Romagnano, Italien, Juli/August 1918 253.12, Oberleutnant Ludwig Hautzmayer, CO der Flik 61J, Ghirano, Italien, Sommer 1918 253.24, Hauptmann Benno Fiala von Fernbrugg, CO der Flik 51J, Ghirano, Italien, September 1918 253.117, Oberleutnant Stefan Stec, Flik 3J, Romagnano, Italien, Sommer 1918
Farbig bedruckte Fotoätzteile sorgen für Detaillierung im Cockpit.
Die beiden Decalbögen wurden sauber gedruckt und lassen sich erfahrungsgemäß gut verarbeiten.
© Stefan Fraundorfer, Flugwerft Schleißheim
Bauanleitung in Auszügen