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Eduard 82122
Inhalt:
•
6 graue Spritzgussrahmen
•
1 Spritzgussrahmen Klarsichtteile
•
1 farbig bedruckter Ätzteilebogen
•
1 Bogen Abdeckmasken
•
1 Decalbogen
•
20-seitige Bau- und Bemalungsanleitung im Format A4
Fazit:
Eduard
macht
bitte
weiter
so.
Die
meisten
Modellbauer
erahnen
nicht,
was
an
Recherchearbeit
dahinter
steckt,
immer
wieder
neue
Versionen
und
interessante
Markierungen
eines
Flugzeugtyps
als
Bausatz
auf
den
Markt
zu
bringen.
Und
das
Ganze
in
einer
Qualität,
die
ihresgleichen
sucht
und
schwer
findet.
Das
Gesamtpaket
bei
Eduard
ist
einfach
genial.
Speziell
die
ProfiPack`s
faszinieren
und
begeistern
mich
immer
wieder
aufs
neue!
So
auch
hier
bei
dieser neu aufgelegten Variante der Tempest, die ich wirklich nur jedem empfehlen kann. Bauspaß und anschließend ein tolles Modell ist hier garantiert.
Happy Modelling,
Florian Jung,
Mai 2019
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Fangen
wir
mal
an
mit
dem,
was
gleich
geblieben
ist.
Das
Meiste
wurde
ja
bereits in einer der letzten Kitchecker Ausgaben zur Series 1 geschrieben.
Die
Details
sind
so
dermaßen
gut,
dass
sich
sogar
der
1:32ger
Special
Hobby
Kit
warm
anziehen
muss.
Von
dem
war/bin
ich
extrem
begeistert
gewesen
und
nun
erstaunt,
dass
man
noch
einen
drauf
legen
kann.
Und
das
auch
noch
in
einem
kleineren
Maßstab!
Das
ist
wirklich
umwerfend!
Was
natürlich
auch
gleich
ist,
ist
der
Inhalt
des
Profi
Pack`s.
Das
heisst
wieder
einmal,
man
profitiert
von
Abdeckmasken
um
sich
das
Gefummel
mit
dem
Klebeband
zu
ersparen,
spart
sich
die
Detailbemalung
der
Instrumente,
weil
es
farbig
bedruckte
Ätzteile
gibt
und
einige
Bereiche
wiederum
mit
Ätzteilen,
zusätzliche
Detaillierung
erhalten.
Wobei
ein
paar
der
Ätzteile
im
Kit
gar
nicht
als
Plastikteil
vorhanden
sind.
So
z.B.
das
große
Lufteinlassgitter
samt
Streben,
das
sich
im
„Maul“
der
Tempest
befindet.
Und
das,
ist
leider
für
mich
auch
der
große
Pferdefuß
an
dem
Kit.
Denn
man
muss!
das
Gitter
einbauen
bevor
die
beiden
Rumpfhälften
zusammengefügt
werden.
Denn
dadurch
entsteht
vorne
ein
Spalt.
Also
nicht
wegen
dem
Gitter.
Sondern
wegen
der
beiden
zusammengefügten
Rumpfhälften.
Was
dann
wirklich
wichtig
ist,
denn
der
muss
weg!
Das
Schleifen
in
diesem
Bereich
ist
schwierige
Fummelei, weil das Gitter einfach im Weg ist!
Ok,
für
das
Design
der
Luftzuführung
bei
der
Tempest,
kann
Eduard
nichts.
Aber
man
hätte
vielleicht
eine
andere
Aufteilung
machen
können.
Die
Blechaufteilung
am
Original
hätte
es
hergegeben.
Man
hätte
den
unteren
Teil
weglassen
können
und
dafür
ein
einziges
Teil
entwerfen
können,
dass
dann
von
unten
eingesetzt
wird.
Damit
hätte
man
diese
schwierige
Stelle
umschiffen
können.
Naja,
vielleicht
kann
man
ja
die
beiden
Teile
an
der
Panelline
mit
dem
Skalpell
vorsichtig
abtrennen,
zusammenkleben,
verschleifen und als ein Teil wieder ankleben. Nur so eine Idee…
Aber
genug
geschimpft.
Mehr
gibt’s
auch
nicht
wirklich
zu
schimpfen.
Was
ist
denn
nun
neu,
bzw.
anders
als
bei
der
Series
1?
Hat
man
in
der
ersten
Ausgabe
nur
Markierungen
gefunden
um
Maschinen
während
des
zweiten
Weltkrieges
darzustellen,
findet
man
jetzt
auch
Markierungen
und
extra
Teile,
um
Maschinen
aus
der
Nachkriegszeit
zu
bauen.
Die
dabei,
zumindest
für
mich,
interessanteste
Variante
ist
die
mit
der
Bezeichnung
E.
Warum?
Also
zum
Einen
ist
es
eine
Naturmetall
Version,
die
man
bestimmt
mit
verschiedenen
Metalltönen
sehr
interessant
gestalten
kann.
Aber
das
alleine
ist
es
nicht.
Also
was
ist
es?
Was
genau
macht
den
Reiz
dieser
Variante
aus?
Man
kann
es
mit
einem
Wort
beschreiben:
Raketen!
Acht
Stück
um
genau
zu
sein.
Bei
der
Series
1
gab
es
noch
lange
Gesichter
als
man
schon
die
Raketen
an
den
Gußästen
sah,
aber
dann
letzten
Endes
keine
Markierungsvariante
dazu.
Doch
jetzt
ist
es
soweit.
Was
bei
jedem
Jetmodellbauer
nur
ein
müdes
Lächeln
hervorruft,
entzückt
den
Propellermaschinenbauer
ganz
besonders,
weil
selten.
Sehr
selten.
Es
handelt
sich
dabei
um
die
ungelenkten
Raketen
des
Typs
RP-3
(Rocket
Projectile
3
inch)
die
sich
bestimmt
optisch
sehr
sehr
gut
machen
werden.
Wer
jedoch
eine
der
optisch
ebenfalls
sehr
ansprechenden
tarnfarbenen
Tempests bauen möchte, muss auf dieses Feature leider verzichten.
Maßstab:
1/48
Produktlinie:
ProfiPack Edition
Eduard Produktseite:
82122
Download:
Manual
Preis:
ca. € 34,99
Unten: Der Schachtelinhalt im Überblick
Vorwort:
Eine
tschechische
Firma
ist
im
Tempest
Fieber!
Warum?
Wer
den
Inhalt
dieser
gut
bestückten
Schachtel
kennt,
weiß
genau
wovon
ich
spreche.
Nachdem
die
1:48ger
Tempest
letztes
Jahr
–
obwohl
es
schon
eine
sehr
gute
von
Eduard
gab
-
mit
modernster
Technik
neu
aufgelegt
wurde,
kommt
dieses
ausgefeilte
Wunderwerk
in
einer
weiteren
Variante
daher.
Dass
Eduard
von
seinen
besten
Formen
mehrere
verschiedene
Varianten
auf
den
Markt
wirft,
kann
man
bei
DER
Qualität
gut
nachvollziehen
und
nur
vollends
begrüßen.
Aber
was
ist
dieses
Mal
anders?
Was
unterscheidet
die
Series
2
von
der
ersten?
Finden
wir
es
heraus...
Vorbild:
Kurz noch etwas zur Geschichte des Flugzeugs selbst.
Die
Hawker
Tempest,
zu
Deutsch
Sturmwind,
ist
ein
britisches
Jagdflugzeug,
das
hauptsächlich
von
der
Royal
Air
Force
(RAF)
im
Zweiten
Weltkrieg
eingesetzt
wurde.
Die
Tempest,
ursprünglich
bekannt
als
Typhoon
II,
war
eine
verbesserte
Weiterentwicklung
der
Hawker-Typhoon,
die
den
unerwarteten
Leistungsabfall
der
Typhoon
in
großer
Höhe
beheben
sollte,
indem
die
Flügel
durch
ein
dünneres
Laminar-Flow-Design
ersetzt
wurden.
Nachdem
dann
doch
deutlich
vom
ursprünglichen
Design
der
Typhoon
abgewichen,
wurde
das
Flugzeug
in
Tempest
umbenannt.
Die
Tempest
entwickelte
sich
zu
einem
der
mächtigsten Jäger des Zweiten Weltkriegs und war das schnellste einmotorige propellergetriebene Flugzeug des Krieges in niedriger Höhe.
Eine
bemerkenswerte
Leistung
der
Tempest
im
Jahr
1945
war
die
Erzielung
einer
Reihe
von
Abschüssen
gegen
die
neuen
deutschen
Jets,
darunter
die
Messerschmitt
Me
262.
Hubert
Lange,
ein
Me
262-Pilot,
sagte:
"Der
gefährlichste
Gegner
der
Messerschmitt
Me
262
war
die
Britische
Hawker
Tempest
-
extrem schnell in niedrigen Höhen, sehr wendig und schwer bewaffnet."
Vielen Dank an die Firma Eduard für die
Bereitstellung dieses Besprechungsmusters.
Oben: Die Klarsichtteile sind schlierenfrei und sauber gespritzt.
Herausragende Oberflächendetaillierung made by Eduard.
Der Bausatz:
Spieglein
Spieglein
an
der
Wand,
wer
macht
die
tollsten
Bauanleitungen
im
ganzen
Land?
Ganz
klar:
Eduard.
Revell
holt
zwar
auf
was
das
betrifft,
kann
aber
mit
dieser
Qualität
nicht
mithalten.
Das
hochwertige
Glanzpapier
und
die
wunderschönen
bunten
Markierungsvarianten
sind
einfach
immer
wieder
eine
Augenweide.
Bei
den
Farben
bezieht
man
sich
auf
zwei
Farbhersteller,
einmal
Mission
Models
und
der
bekannte
japanische
Hersteller
MR.
Hobby.
Nicht
wie
Eduard
noch
schreibt
Gunze.
Das
ist
so
nicht
mehr
richtig.
Diese,
meine
bevorzugten
Farben,
sind
sehr
unproblematisch
in
der
Anwendung
und
kann
ich
immer
wieder
nur
jedem empfehlen.
Bauanleitung:
Bauanleitung in Auszügen.
Review-Checkbox
Gesamteindruck
Maßstab: 1/48 Teile gesamt: ca. 166 Bemalungsoptionen: 6
Tempest Mk. V series 2
Eduard 82122
Zielgruppe:
Anfänger
erfahrener Modellbauer
Profi
Verwendung:
Gimmick
Korrektur
Erweiterung / Detaillierung
Diorama-Zubehör
Spritzguss, Kleinserie (short run)
Spritzguss, Metallform
Spritzguss, Formen-/Technologie-Mix
Verfügbarkeit:
Limited Edition
Serie
Technologie:
Resin, klassischer Musterbau
Resin, 3D-Druck-Technologie
Wasserschiebebilder
Fotoätzteile, Messing
Fotoätzteile, bedruckt
Ausstattung:
Resinteile
Masken
Metallteile
Vacu-Teile
Acetatfilm
Vinyl-Teile / -Räder
Begleitbroschüre
Poster / Kunstdruck
Bauanleitung, farbig
Bauanleitung, s/w
Lackieranleitung, farbig
Lackieranleitung, s/w
Sammlerartikel / Zugabe
Aufkleber / Abziehbilder
Auslegung:
Basisbausatz
Bausatz mit Zubehör/Aufwertung
Multimediabausatz
Dual- / Mehrfachbausatz
Bauanleitung
sachlich, zweckmäßig
High End
komfortabel
Download-Option
Konzept
Produktidee:
Wiederauflage
Variante
Formentausch
Neuheit
Spritzguss:
Decals:
Resin:
Qualität
Klarsichtteile:
Design-Merkmale
Ausstattung:*
Umsetzung:
Interior
Motor / Triebwerk
Türen / Klappen
* in Bezug auf die vorliegende Bausatzvariante (ProfiPack)
Die vollständige Bauanleitung kann
hier
heruntergeladen werden.
Oben:
Bei
den
Decals
handelt
es
sich
um
einen
Bogen
aus
dem
Hause
Cartograf.
Dieser
ermöglicht
einem
die
Darstellung
von
sechs
unterschiedlichen
Maschinen. Wer Cartograf kennt, weiß auch von der sehr guten Druckqualität dieser Decals.