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Vielen Dank an die Firma Special Hobby für die Bereitstellung
dieses Besprechungsmusters.
Special Hobby SH72388
Inhalt:
•
6 graue Spritzrahmen mit 81 zu verwendenden Teilen
•
1 Klarsichtteilerahmen mit 9 zu verwendenden Teilen
•
1 Decalbogen
•
12-seitige Bauanleitung
Review-Checkbox
Gesamteindruck
Maßstab: 1/72 Teile gesamt: 90 Markierungsoptionen: 4
Mirage F.1C/ C-200 'Armée de `l Air'
Special Hobby SH72388
Zielgruppe:
Anfänger
erfahrener Modellbauer
Profi
Verwendung:
Gimmick
Korrektur
Erweiterung / Detaillierung
Diorama-Zubehör
Spritzguss, Kleinserie (short run)
Spritzguss, Metallform
Spritzguss, Formen-/Technologie-Mix
Verfügbarkeit:
Limited Edition
Serie
Technologie:
Resin, klassischer Musterbau
Resin, 3D-Druck-Technologie
Wasserschiebebilder
Fotoätzteile, Messing
Fotoätzteile, bedruckt
Ausstattung:
Resinteile
Masken
Metallteile
Vacu-Teile
Acetatfilm
Vinyl-Teile / -Räder
Begleitbroschüre
Poster / Kunstdruck
Bauanleitung, farbig
Bauanleitung, s/w
Lackieranleitung, farbig
Lackieranleitung, s/w
Sammlerartikel / Zugabe
Aufkleber / Abziehbilder
Auslegung:
Basisbausatz
Bausatz mit Zubehör/Aufwertung
Multimediabausatz
Dual- / Mehrfachbausatz
Bauanleitung
sachlich, zweckmäßig
High End
komfortabel
Download-Option
Konzept
Produktidee:
Wiederauflage
Varianten-Wiederauflage
Formentausch
Neue Form
Umsetzung:
Spritzguss:
Decals:
Resin:
Qualität
Klarsichtteile:
Fazit:
Auch nach der sechsten Bausatzvariante hat Special Hobby´s kleine Mirage F.1 nichts an ihrer Attraktivität verloren. Schritt für Schritt legt der tschechische
Hersteller die fehlenden Versionen nach. Sehr abwechslungsreiche Camo-Optionen inklusive! Insgesamt betrachtet lässt dieser Kit -als Basis-Bausatz- so gut
wie keinen Spielraum für Kritik zu. Wer möchte kann sich mit dem hauseigenen Detail- oder Diorama-Zubehör regelrecht austoben an der F.1; auch der
externe Zubehörmarkt hat sich dieser Bausatzreihe intensiv angenommen und diverse Ätzteilsets etc. heraus gebracht.
Aufgrund der filigranen Kleinteile empfehle ich diesen Bausatz dem erfahrenen Modellbauer.
Happy Modelling,
Thomas Schneider,
Januar 2019
Maßstab:
1/72
Herstellerseite / Shop:
SH72388
Weitere Bezugsquelle:
Fachhandel
Download:
Manual
Preis:
ca. € 17,40
Bauanleitung:
Die
Bau-
und
Lackieranleitung
ist
-wie
immer
bei
Special
Hobby-
hochwertig
gedruckt.
Dankenswerterweise
im
gefälligen,
größeren
Format,
welches
die
Baustufen “augenschonend” abbildet. Auf Versionsunterschiede bei den Außenlasten weist Seite 5 genauestens hin.
Mirage F.1C/ C-200
'Armée de `l Air'
Vorbild:
Die
Mirage
F1
wurde
von
Dassault
in
Eigeninitiative
auf
Basis
der
Mirage
III
als
kleinere,
leichtere
und
einsitzige
Alternative
zu
der
1964
von
Frankreich
geforderten
Dassault
Mirage
F2
entwickelt.
Die
Maschine
absolvierte
ihren
Erstflug
am
23.
Dezember
1966;
dieser
Prototyp
stürzte
im
Mai
1967
ab,
woraufhin
die
Flugerprobung
erst
ab
März
1969
fortgesetzt
wurde.
Die
ersten
Serienexemplare
wurden
im
März
1973
an
die
französische
Luftwaffe
ausgeliefert,
wogegen
es
bei
der
schon
ein
halbes
Jahr
vor
der
F1 zum Erstflug gestarteten Mirage F2 beim Prototyp blieb.
Die
Maschinen
wurden
später
auch
nach
Jordanien,
Griechenland,
Kuwait,
Spanien,
Marokko
und
weitere
Staaten
exportiert.
So
wurden
als
erster
Export-erfolg
ab
1975
32
Mirage
F1AZ
und
16
F1CZ
nach
Südafrika
exportiert
und
dort
bis
November
1997
eingesetzt.
Die
meisten
Maschinen
(110) wurden vom Irak gekauft.
Insgesamt
wurden
730
Maschinen
gebaut,
davon
251
für
die
französische
Luftwaffe.
Stationierungsorte
waren
unter
anderem
Cambrai,
Colmar,
Creil,
Reims
und
Straßburg.
Die
Jägerversion
F1C
stand
bis
2003
noch
bei
der
Armee
de
l'Air
in
Dienst.
Zum
Einsatz
kamen
die
Maschinen
in
verschiedenen
militärischen
Konflikten,
so
unter
anderem
im
Iran-Irak-
Krieg,
im
Alto-Canepa-Grenzkrieg
zwischen
Ecuador
und
Peru,
im
südafrikanischen
Krieg
gegen
die
namibische
Unabhängigkeitsbewegung
(SWAPO) und im Tschadkonflikt.
Mirage
F.1C:
Erste
Serienversion
als
Jäger
mit
Cyrano-IV-Radar.
Ab
1977
mit
Tankausleger
als
F1C-200
bezeichnet.
Ab
1982
wurde
für
Aufklärungszwecke
die
F1CR
mit
modifiziertem
Cyrano-IVMR,
Kameras
und
Außenstationen
für Aufklärungsbehälter produziert.
Quelle: Wikipedia
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Bausatzvariante
Nr.
6
des
2016
erstmalig
erschienenen
Kits
aus
dem
Hause
Special
Hobby
widmet
sich
noch
einmal
der
F.1C,
diesmal
mit
sehr
interessanten und teils farbenfrohen Markierungen der Armée de `l Air.
Bei
den
Spritzrahmen
handelt
es
sich,
wie
oben
bereits
erwähnt,
um
eine
aus modernen Metallformen stammende Formneuheit von vor drei Jahren.
Betrachtet
man
diese
nun
genauer,
so
fällt
einem
sofort
der
außerge-
wöhnliche
Detailreichtum
und
die
hohe
Qualität
der
Spritzgussbauteile
auf.
Die
obligatorische
Formtrennlinie
ist
vernachlässigbar
gering
und
bedarf
lediglich
an
runden
Teilen
einer
Nacharbeit,
wie
an
Fahrwerksbeinen
oder
Räder
zu
finden.
Grate
sind
erstmal
nicht
erkennbar,
relevante
Sinkstellen,
welche
eine
Nacharbeit
erfordern,
sind
an
den
Tragflächenwurzeln
zu
entdecken.
Die
sehr
überzeugende
Rumpfoberfläche
besteht
aus
scharfkantigen,
versenkten
Gravuren
und
erhabenen
Strukturen
mit
feinen
Details.
Einige
Zugangsklappen
und
Blechstöße
an
der
Tragflächenoberseite
und
den
Rumpfteilen
wirken
etwas
überbetont,
was
sich
aber
mit
dem
ersten
Farb-
auftrag
-oder
wer
möchte
einer
Grundierung-
egalisiert.
Apropos
Rumpf-
teile,
sämtliche
Angusskanäle
führen
direkt
auf
die
Klebeflächen
und
beschädigen
somit
beim
Heraustrennen
die
exakten
Kanten
der
Klebenaht
nicht.
(Siehe
großes
Bild
rechts).
Die
Fahrwerkschächte
besitzen
bereits
einige
Strukturen
und
Leitungen
und
sind
für
diesen
Maßstab
gut
umge-
setzt.
Dies
trifft
ebenso
für
den
Arbeitsplatz
des
Piloten
zu.
Auch
dieser
ist
gut
gestaltet,
besonders
der
Schleudersitz
macht
einen
sehr
guten
Eindruck.
Natürlich
wird
der
ambitionierte
Modellbauer
das
Gurtmaterial
ergänzen
oder
auf
die
Resinteile
der
CMK
Quick
&
Easy-Reihe
zurück-
greifen. Die Instrumente werden übrigens durch Decalelemente realisiert.
Der
Bausatz
verfügt
über
einen
eigenen
Spritzrahmen
mit
reichlich
Außen-
lasten.
Es
werden
hiervon
aber
gerade
einmal
ein
Drittel
benötigt,
der
Rest
wandert in die Ersatzteilkiste.
Eine
besondere
Erwähnung
gilt
den
Lufteinläufen
der
Triebwerke.
Diese
sind
hervorragend
in
einem
Stück
gegossen.
Dadurch
entfallen
umständ-
lich
zu
verschleifende
Klebenähte
im
Inneren,
die
Angussstege
und
zu-
sätzlich
angebrachte
Auswurfhilfen
befinden
sich
dann
allerdings
im
Sicht-
bereich
und
müssen
nach
dem
Aussägen
verschliffen
werden.
(Siehe
erstes Bild unten). Meiner Meinung trotzdem die bessere Lösung.
Zweites
Bild
unten:
Die
Luftbremsen
der
Rumpfunterseite
sind
als
sepa-
rate
Bauteilblöcke
in
die
Rumpfhälften
einzusetzen.
Der
Zubehörmarkt
hat
hier bereits reagiert und Fotoätzteile als Bestandteil eines Sets umgesetzt.
Schön
gemacht
für
diesen
Maßstab
sind
auch
die
Teile
des
Triebwerks.
Allerdings
wird
man
hiervon,
abgesehen
von
der
reinen
Nozzle,
am
fertigen
Modell wohl nicht mehr allzu viel sehen.
Oben: Die Einzelteile warten mit feinsten Details auf.
Die Klarsichtteile sind schlierenfrei und sauber gespritzt.
Unten: Der Schachtelinhalt im Überblick
Oben:
Die
ungewöhnlich
schräge
Klebekante
des
Radoms
ist
dem
Resin-Zubehörprogramm
aus
gleichem
Hause
(CMK)
geschuldet.
Hier
kann
auf
einfache
Weise
ein
Cyrano
IV
Radar
mit
offenen
Verschlüssen
adaptiert werden.
Der Bausatz:
Oben:
Dem
Bausatz
liegt
ein
exzellent
gedruckter
Decalbogen
von
Cartograf
(Italien)
bei,
welcher
in
der
Qualität
kaum
zu
übertreffen
ist.
Aus
Erfahrung
lassen sich diese sehr gut verarbeiten.
Vollständige Bauanleitung