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Airfix A05135

Inhalt: 4 dunkelgraue Spritzgussrahmen mit 108 Teilen 1 Spritzrahmen mit 10 Klarsichtteilen 1 Decalbogen 16-seitige Bau- und Bemalungsanleitung im Format A4
Bei   dem   Bausatz   handelt   es   sich,   wie   oben   erwähnt,   um   ein   New-Tool   aus 2019    und    stellt    somit    die    einzige    moderne    XIV    in    1/48    dar.    Vier    graue Spritzrahmen,   ein   Klarsichtteilerahmen,   der   Decalbogen   mit   der   Anleitung und   schon   ist   der   Kit   komplett.   Ich   muss   gestehen,   dass   man   von   Kits   aus tschechischer   Produktion   doch   etwas   verwöhnt   ist.   Für   fast   den   gleichen Preis   (2-3   €   mehr)   erhält   man   Kits,   die   mit   schönem   Zubehör   daher   kommen. Airfix setzt aber, wie wie die meisten anderen, auf Basiskits. Die   Spritzgussteile   kommen   in   der   heute   Airfix-typischen   Qualität   daher   und sind   sehr   sauber   und   detailliert.   Es   sind   somit   feinste   Nietenreihen   auf   den Tragflächen   vorhanden,   aber   auch   Blechstöße   oder   die   Wartungsklappen   am Rumpfrücken   sind   von   sehr   guter   Qualität   und   sprechen   für   den   heutigen Stand   der   Technik   im   Modellbau   bzw.   bei   Airfix.   Ein   großes   Manko,   welches von    vielen    Leuten    bei    den    neuen    Airfix    Kits    bemängelt    wird,    sind    die „Gräben“   aka   Panellines.   Meiner   Meinung   nach   ist   dieses   kein   Thema   und hat sich auch bei den letzten Kits zum positiven gewandelt. Was   man   aber   bei   den   neueren   Airfix   Kits   bemängeln   sollte   und   kann,   sind die    vielen    Sinkstellen.    Vielfach    egal,    weil    man    diese    später    am    fertigen Modell   nicht   mehr   sieht,   aber   bei   einigen   Sinkstellen   muss   man   dann   doch leider zur Spachtelmasse etc. greifen und diese verschwinden lassen. Dieses   Thema   ist   mir   schon   bei   mehreren   der   neuen   Airfix   Kits   aufgefallen (z.B.  1/72er Shackleton). Fangen   wir   mit   den   Teilen   des   Cockpits   an,   womit   wir   uns   auch   beim   Bau zuerst beschäftigen würden. Diese   Schritte   sind   Airfix   typisch   sehr   gut   erklärt   und   lassen   am   Ende   kaum eine   Frage   offen.   Auf   den   ersten   Seiten   muss   man   sich   dann   auch   direkt entscheiden,   ob   man   die   Spitfire   offen   oder   geschlossen,   bzw.   mit   oder   ohne Pilot,   bauen   will.   Dafür   müssen   entsprechende   minimale   Änderung   vorge- nommen werden Kommen   wir   jetzt   zum   Rumpf   und   den   Flügeln.   Die   einzelnen   Teile   sehen   für mich   einfach   perfekt   aus.   Wie   oben   bereits   erwähnt   hat   man   überall   sehr saubere,   feine   Nietenreihen   und   Gravuren,   welche   nicht   übertrieben   wirken. Eine    hilfreiche    Ergänzung    für    die    Rumpfhälften    und    die    Flügel    sind    die vorhandenen   Passstifte.   Durch   diese   wird   das   Trockenpassen   und   letztlich das Verkleben um einiges einfacher. Wo   wir   bei   den   Flügeln   sind,   kommt   für   mich   auch   gleich   der   größte   negative Punkt   bei   diesem   Modell   auf.   Die   FR   Mk.   XIV   hatte   „Clipped   Wings“   und somit   erwartet   man   eigentlich   auch   eben   diese   als   Spritzgußteil   im   Karton. Leider   weit   gefehlt   bei Airfix,   welche   die   oberen   Flügel   also   nicht   “clipped”   mit in den Karton legen und somit darf man selbst zur Säge greifen. Es   ist   vielleicht   meckern   auf   hohem   Niveau,   aber   wenn   in   einem   Bausatz   nur eben   solche   Varianten   dargestellt   werden,   sollte   man   auch   diese   Option erwarten dürfen. Beim   Motor   macht   es   Airfix   ganz   einfach   nach   der   altbewährten   Methode: „Gibt’s   nicht!“   und   schafft   somit   Potential   für   Eduard   und   Co..   Bastler,   die   das Modell   mit   geschlossener   Motorabdeckung   bauen,   werden   mit   dem   Kit   völlig ausreichend    bedient.    Wer    aber    mehr    will    und    alles    aus    seinem    Modell herausholen will, wird somit noch warten müssen. Das   Fahrwerk   ist   sehr   rudimentär   dargestellt   und   lässt   für   den   Profi   noch   viel Platz   zum   Scratchbau   offen.   Für   Anfänger   bzw.   den   normalen   Modellbau dürfte   es   ausreichen,   aber   könnte   einem   natürlich   auch   die   Chance   bieten zum     Üben     bezüglich     Scratch.     Die     zwei     Rädertypen     kommen     mit unterschiedlichem Profil einher, aber leider ohne Belastungsdarstellung. Ein   weiteres   schönes   Gimmick,   welches   bei   Airfix   Kits   Standard   ist,   sind   die Pilotenfigur(en).    Solche    Kleinigkeiten    machen    heutzutage    viel    aus    und ermöglichen einem auch den Bau der Spitfire im fliegenden Zustand. Die   Klarsichtteile   sind   bei   dem   Bausatz   sehr   gut   gegossen   und   wirken   sehr klar und schlierenfrei.
Maßstab: 1/48 Produktseite: A05135 Vertrieb: Glow2B Bezugsquelle: Fachhandel Preis: UVP € 26,99
Unten: Der Schachtelinhalt im Überblick
Vorwort: In   den   letzten   Jahren   wurde Airfix   dafür   bekannt,   ihre   Modelle   in   Bezug   auf   die   Versionen   Stück   für   Stück   zu   komplettieren.   So   ist   es   nicht   verwunderlich,   nun auch eine lange erwartete Spitfire FR Mk XIV in Händen zu halten. Ob der erste Eindruck hält was er verspricht, sehen wir in diesem Review. Vorbild: Die   Supermarine   Spitfire   war   ein   Jagdflugzeug   aus   britischer   Produktion.   Der   Tiefdecker   wurde   vor   allem   während   des   Zweiten   Weltkrieges   von   der   Royal Air Force   und   vielen   alliierten   Luftstreitkräften   an   allen   Fronten   eingesetzt.   Die   gute   Wendigkeit   des   bei   Supermarine   Aviation   Works   (Vickers),   Ltd.   ursprünglich unter   dem   Chefkonstrukteur   Reginald   J.   Mitchell   und   seinen   Nachfolgern   entwickelten   Flugzeugs   machte   es   bei   den   Piloten   sehr   beliebt.   Die   Maschine   gehört zu   den   meistgebauten   Flugzeugtypen;   bei   Supermarine   und   deren   Lizenznehmern   wurden   mehr   als   20.300   Spitfires   aller   Varianten   gebaut.   Sie   blieb   bis   weit   in die 1950er-Jahre im Dienst. Der   Name   Spitfire   bedeutet   Feuerspucker,   und   im   übertragenen   Sinn   so   viel   wie   Hitzkopf.   Die   deutschen   Piloten   bezeichneten   die   Spitfire   auch   als   Spucke,   in Anspielung auf die deutsche Bedeutung des englischen Wortes to spit. Bei den Alliierten wurde sie einfach Spit genannt. Supermarine    hatte    mit    Entwürfen    des    Chefkonstrukteurs    Mitchell,    die    kräftigen    Motoren    von    Napier    oder    Rolls-Royce    mit    aerodynamisch    optimierten Flugwerken   kombinierten,   dreimal   die   Schneider-Trophy   gewonnen.   Obwohl   sich   die   Technologie   und   die Anforderungen   für   Schneider-Trophy-Rennflugzeuge nicht   zur   Gänze   auf   Militärflugzeuge   übertragen   ließen,   so   waren   doch   ein   kräftiger   Motor   und   eine   fortschrittliche   Aerodynamik   auch   für   Jagdflugzeuge gefragt.   1930   produzierte   Mitchell   als Antwort   auf   eine Ausschreibung   des   britischen Air   Ministry   das   erste   Jagdflugzeug,   den   Eindecker   Supermarine Type   224 mit   Knickflügeln   und   einem   starren   Fahrgestell.   Die   Supermarine   Type   224   erfüllte   die   Erwartungen   des   Luftfahrtministeriums   genauso   wenig   wie   die   Entwürfe der Konkurrenz. In   einem   von   Supermarine   finanzierten   Projekt   richtete   Mitchell   seine   Aufmerksamkeit   nun   auf   einen   verbesserten   Entwurf,   der   auch   die   Unterstützung   der Supermarine-Muttergesellschaft    Vickers    erhielt.    Das    daraus    resultierende    Flugzeug    hatte    aufgrund    seines    einziehbaren    Fahrwerks,    der    geschlossenen Pilotenkanzel und des sehr viel stärkeren PV-12-Motors von Rolls-Royce deutlich bessere Flugleistungen. 1935   schrieb   das   Luftfahrtministerium   erneut   einen   Auftrag   für   ein   Jagdflugzeug   aus.   Der   neue   Supermarine-Entwurf   wurde   letzten   Endes   wieder   mit   der Begründung   abgelehnt,   dass   er   nicht   für   die   geforderte   Bewaffnung   mit   acht   Maschinengewehren   geeignet   war. Aufbauend   auf   diesem   Entwurf   schuf   Mitchell daher   einen   weiteren   Jäger   mit   der   Bezeichnung Type   300,   der   durch   neue   elliptische Tragflächen   genug   Platz   für   die   Bordwaffen   bot.   Das   Luftfahrtministerium war   mit   diesem   neuen   Typ   zufrieden   und   stellte   unter   dem   Projektnamen   F.10/35   Mittel   für   den   Bau   weiterer   Prototypen   zur   Verfügung.   Der   erste   dieser Prototypen   der   späteren   Spitfire   flog   am   5.   März   1936.   Die   guten   Flugleistungen   veranlassten   das   Luftfahrtministerium,   noch   während   der   Erprobung   durch Vickers-Testpiloten   eine   Bestellung   über   310   Stück   aufzugeben.   Im   Jahre   1939   betrug   der   Preis   für   eine   voll   ausgerüstete   Spitfire   £   12.604,   dies   entspräche etwa £ 580.000 in heutigem Wert. Analog   dem   Merlin   der   60er-Serie   erhielt   auch   der   Rolls-Royce   Griffon   den   Zweistufenlader.   Die   mit   diesem   Motor   ausgerüstete   Spitfire-Version   wurde   die   Mk XIV. Sie gilt als eines der leistungsfähigsten Kolbenmotor-Jagdflugzeuge des Zweiten Weltkrieges. Ihr   Rolls-Royce   Griffon   65   leistete   bis   zu   1.514   kW   und   ermöglichte   eine   Höchstgeschwindigkeit   von   717   km/h   in   8.000   m   Höhe   und   eine   Gipfelhöhe   bis   zu 13.600 m. Die Mk XIV wurden ab Sommer 1944 zur Bekämpfung der deutschen V1-Angriffe eingesetzt. Insgesamt   gingen   etwa   1.000   Maschinen   verschiedener   Varianten   an   die   Staffeln   der   RAF.   Es   gab   Versionen   mit   normalen   und   kurzen Tragflächen,   frühere   Mk XIV   hatten   noch   die   aus   zwei   Kanonen   und   vier   MGs   bestehende   B-Bewaffnung   (in   der   C-Tragfläche),   spätere   die   E-Tragflächen   mit   zwei   Kanonen   und   zwei .50-MGs. Einige Mk XIV erhielten im Heck eine zusätzliche Schrägbildkamera und wurden als Jagdaufklärer FR Mk XIV bezeichnet. (Quelle:Wikipedia)
Reviews
Vielen Dank an die Firma Airfix für die Bereitstellung dieses Besprechungsmusters.
Oben: Die Klarsichtteile sind hochtransparent und schlierenfrei gespritzt.
Die   Bauanleitung   von   Airfix   ist   gewohnt   übersichtlich   und   gut   durchdacht.   Auf   der Vorderseite wird kurz auf das Vorbild und dessen Geschichte eingegangen. Die   nächsten   acht   Seiten   erklären   die   einzelnen   Bauschritte   sehr   gut   und   die letzten    zwei    Seiten    (in    Farbe)    beziehen    sich    auf    die    Lackierung    und    die Anbringung   der   Decals.   Bei   den   Farben   bezieht   sich   Airfix   ausschließlich   auf   das hauseigene Sortiment von Humbrol.
Der Bausatz:
Vorschaubild klicken zum Vergrößern
Bauanleitung:
Unten: Feine Details auf den Tragflächen.
Wie   das   Seitenteil   der   Schachtel   verrät,   wurde   der   Decalbogen   wieder   bei Cartograf   in   der   Matt-Variante   hergestellt.   Die   Elemente   weisen   einen   dünnen Trägerfilm   ohne   Überstand   auf.   Erfreulich,   auch   das   Instrumentenbrett   wurde berücksichtigt.   Oben   rechts:   In   der   Vergrößerung   sind   die   Wartungshinweise gut lesbar.
Unten: gebautes Modell und CAD Bilder, Quelle: Airfix
Review-Checkbox
Gesamteindruck
sehr empfehlenswert ! I I
Maßstab:   1/48      Teile gesamt:   118      Markierungsoptionen:    2

Supermarine Spitfire FR Mk.XIV

Airfix A05135

Zielgruppe:
Anfänger
erfahrener Modellbauer
Profi
Verwendung:
Gimmick
Korrektur
Erweiterung / Detaillierung
Diorama-Zubehör
Spritzguss, Kleinserie (short run)
Spritzguss, Metallform
Spritzguss, Formen-/Technologie-Mix
Verfügbarkeit:
Limited Edition
Serie
Technologie:
Resin, klassischer Musterbau
Resin, 3D-Druck-Technologie
Wasserschiebebilder
Fotoätzteile, Messing
Fotoätzteile, bedruckt
Ausstattung:
Resinteile
Masken
Metallteile
Vacu-Teile
Acetatfilm
Vinyl-Teile / -Räder
Begleitbroschüre
Poster / Kunstdruck
Bauanleitung, farbig
Bauanleitung, s/w
Lackieranleitung, farbig
Lackieranleitung, s/w
Sammlerartikel / Zugabe
Aufkleber / Abziehbilder
Auslegung:
Basisbausatz
Bausatz mit Zubehör/Aufwertung
Multimediabausatz
Dual- / Mehrfachbausatz
Bauanleitung
sachlich, zweckmäßig
High End
komfortabel
Download-Option
Konzept
Produktidee:
Wiederauflage
Variante
Formentausch
Neuheit
Spritzguss:
Decals:
Resin:
Qualität
Klarsichtteile:
Design-Merkmale
Ausstattung:*
Umsetzung:
Interior
Motor / Triebwerk
Türen / Klappen
* in Bezug auf die vorliegende Bausatzvariante (Basisbausatz)
Bauanleitung in Auszügen.
Markierungsoptionen: Aircraft     flown     by     Squadron     Leader     James     Bernard Predergast,   No.   414   Squadron,   Royal   Canadian   Air   Force, B156 Lüneburg, Germany, May-June 1945 No.II   (AC)   Squadron,   Royal   Air   Force,   Second   Tactical   Air Froce (2TAF), RAF Bückeburg, Germany, 1950-51