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Gesamteindruck
sehr empfehlenswert ! I I
Maßstab:   1/32      Teile gesamt:   86      Markierungsoptionen:    2

Bücker Bü 131A  German Training Aircraft

ICM  32033

Zielgruppe:
Anfänger
erfahrener Modellbauer
Profi
Verwendung:
Gimmick
Korrektur
Erweiterung / Detaillierung
Diorama-Zubehör
Spritzguss, Kleinserie (short run)
Spritzguss, Metallform
Spritzguss, Formen-/Technologie-Mix
Verfügbarkeit:
Limited Edition
Serie
Technologie:
Resin, klassischer Musterbau
Resin, 3D-Druck-Technologie
Wasserschiebebilder
Fotoätzteile, metallfarben
Fotoätzteile, bedruckt
Ausstattung:
Resinteile
Masken
Metallteile
Vacu-Teile
Acetatfilm
Vinyl-Teile / -Räder
Begleitbroschüre
Poster / Kunstdruck
Bauanleitung, farbig
Bauanleitung, s/w
Lackieranleitung, farbig
Lackieranleitung, s/w
Sammlerartikel / Zugabe
Aufkleber / Abziehbilder
Auslegung:
Basisbausatz
Bausatz mit Zubehör/Aufwertung
Multimediabausatz
Dual- / Mehrfachbausatz
Bauanleitung
sachlich, zweckmäßig
High End
komfortabel
Download-Option
Konzept
Produktidee:
Wiederauflage
Variante
Formentausch
Neuheit
Umsetzung:
Spritzguss:
Decals:
Resin:
Qualität
Klarsichtteile:

ICM  32033

Inhalt: 4 graue Spritzrahmen mit 82 benötigten Teilen 1 transparenter Spritzrahmen mit 4 Teilen 1 Decalbogen 16-seitige Bau- und Lackieranleitung
Vorbild: 1933   in   Berlin-Johannistal   ins   Leben   gerufen,   ist   die   Bücker   131   Jungmann   des   schwedischen   Konstrukteurs   Anders   Johan   Anderson   das   erste   Modell   der Bücker   Flugzeugbau,   deren   Gründer   Carl   Clemens   Bücker   war.   Als   leichtes   zweisitziges   Schulflugzeug   entworfen,   legte   Anderson   die   Maschine   als einstieligen    Doppeldecker    mit    stoffbespannten    Tragflügel    aus    Holz, einem   aus   Stahlrohr   geschweißten   ebenfalls   mit   Stoff   überzogenem Rumpfgerüst    samt    Leitwerk    aus.    Einzig    im    Bereich    des    Motors verwendete    man    Leichtmetall.    Eine    aus    der    Endphase    des    Ersten Weltkrieges bekannte Konstruktionsweise. Am   27   April   1934   erhob   sich   die   Bücker   131   mit   einem   80   PS   starken Hirth   HM   60   R   erstmalig   in   die   Luft.   Die   erste   Serie   A   wurde   nicht   nur an   die   Flugschulen   in   Deutschland   geliefert,   sondern   auch   im   Export bis hin zu Lizenzproduktion in acht Ländern benutzt/hergestellt. 1938   ersetzte   die   D-Version   die   vorangegangene   B-Version,   die   sich äußerlich   durch   ein   größeres   Spornrad   unterscheiden   lies.   Beide   treibt ein     leistungsfähiger     Hirth     HM     504     A2     Reihenvierzylinder     mit hängenden   Zylindern   an.   Über   5   Minuten   lang,   darf   man   diesen   Motor bei   einer   Drehzahl   von   2530/min   105   PS   abverlangen,   die   sich   auf   85 PS   bei   2360/min   zur   Dauerleistung   reduzieren.   Viele   der   fähigsten Piloten   dieser   Ära   bekamen   auf   diesem   schönen   kleinen   Doppeldecker ihren ersten fliegerischen Schliff. Auf   ca.   5000   hergestellten   Bücker   131   aller   Versionen   entfielen   ca. 3000   Stück   auf   einheimische   Produktionen.   Um   die   immer   schwieriger   werdende   Versorgungslage   für   Ersatzteile   des   Hirthmotors   zu   umgehen,   rüstete   man einige   Maschinen   mit   einem   Lycoming-Boxermotor   aus,   der   nach   Meinung   vieler   Luftfahrtenthusiasten   die   elegante   Linienführung   der   Bücker   zerstörte. Allerdings   konnte   Sie   so   flugfähig   gehalten   werden   und   zählt   auch   aufgrund   eines   Nachbaus   aus   Polen   zu   einem   der   meist   verbreitesten   Oldtimer- Flugzeugen dieser Tage. Quelle: Wikipedia
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Nach   der   Bü   131D   und   B   Version   legt   der   ukrainische   Hersteller   ICM,   in logischer   Konsequenz,   nun   auch   die   frühe   A-Version   dieses   weltbekannten Doppeldeckers     nach.     Auch     diese     Variante     kommt     in     der     stabilen, praktischen   und   wiederverschließbaren   Innenschachtel   samt   Stülpdeckel   in Hochglanz. Die   im   Modell,   wie   ursprünglich   im   Original   eher   einfach   aufgebaute   Bü   131 kommt   mit   relativ   wenigen   Teilen   aus.   So   verwundert   es   nicht,   dass   der Bausatz   mit   nur   86   benötigten   Teilen   auskommt.   Diese   sind   auf   zwei   große und   zwei   versionsspezifische   kleine   Spritzrahmen   plus   Klarsichtteilerahmen verteilt. Das   Modell   bietet   eine   realistisch   wirkende   Bespannung   der   Flächen,   mit den   typischen   durchdrückenden   Holmen.   Der   Cockpitbereich   ist   gut   ein- sehbar,   insbesondere   dann,   wenn   man   die   Einstiegsklappen   offen   anbaut. Natürlich    ist    der    Rohrrahmen    der    Kabine    akkurat    und    fein    umgesetzt. Vorsorglich   sollte   man   die   feinen   Rundteile   mit   einer   Microsäge   aus   dem Spritzrahmen   herauslösen   um   Bruch   zu   vermeiden.   Einige   Leitungen   und natürlich   das   Gurtmaterial   ergänzt,   und   schon   wirkt   der   Bereich   stimmig   und lebendig.   Wem   die   Wandstärke   der   Sitze   zu   groß   ist,   für   den   hält   Aires   und Eduard Abhilfe bereit. Etwas   ungewöhnlich   ist   die   Wahl   der   Instrumententafel   als   Klarsichtteil.   Da die     mitgelieferten     Decalelemente     der     Instrumente     darauf     angebracht werden, erschließt sich mir der Sinn nicht so ganz. Auch   für   den   Hirth   HM   504   A-2   Reihenmotor   besteht   die   Möglichkeit   diesen bei   offenen   Verkleidungen   zu   zeigen.   Dieser   ist   mit   sehr   guten   Details   und feinen   Kühlrippen   umgesetzt.   Auch   hier   gilt:   Möchte   man   diese   Möglichkeit wahrnehmen,   so   sollte   eine   entsprechende   Recherche   zur   Anbringung   von Leitungen und Schläuchen nicht fehlen. Wie   bei   einem   modernen   Bausatz   obligatorisch,   sind   auch   hier   die   Steuer- flächen variabel anzubauen. Achtgeben   sollte   man   auf   die   Wahl   des   Verspannungsmaterials,   möchte man   eine   wirklich   originalgetreue   Replik   erstellen.   Im   Original   wurde   hierfür ein   aerodynamischer   Spanndraht   verwendet.   Meines   Wissens   bietet   derzeit nur   RB   Productions   flache   Spanndrähte,   geführt   unter   British   Streamline Wire. Die Anschlüsse bitte nicht vergessen!
Die Einzelteile warten mit feinen Details und messerscharfen Konturen auf. Ungünstig platzierte Auswerfermarken befinden sich auf den Sitzen.
Unten: Der Schachtelinhalt im Überblick
Die   Bauanleitung   der   Bü   131A   erstreckt   sich   auf   übersichtliche   16   Seiten   mit   leicht   verständlichen   Baustufen   in   angenehmer   Abbildungsgröße.   Diese   führt ohne wenn und aber auch beim Modellbau-Anfänger zu einem vorzeigbaren Modell. Als Farbreferenz sind die Systeme von Revell und Tamiya angegeben. Der   auf   Seite   14   gezeigte   Plan   für   die   Spanndrähte   gibt   nur Aufschluss   über   den   korrekten   Verlauf,   wenn   man   hierfür   das   attraktive   Deckelbild   hinzu   zieht. Zusätzlich empfehle ich Recherche nach Vorbildfotos, um die Anschlusspunkte genau zu erkennen.
Unten: CAD-Bilder. Quelle: ICM
Oben: Der Motorblock ist sehr filigran wiedergegeben.
Maßstab: 1/32 ICM Produktseite: 32033 Vertrieb: Glow2B Bezugsquelle: Fachhandel Preis: ca. € 39,99
Der Bausatz:
Bauanleitung:
Oben: Realistisch wirkende Bespannung auf den Tragflächen.
Bauanleitung in Auszügen
Links:   Der   exakt   gedruckte   Decalbogen   liefert   Elemente   für   zwei   Maschinen (zivil    und    Wehrmacht-Luftwaffe)    aus    den    Jahren    1936    und    ´39.    Der Trägerfilm   der   Kennung   ist   jeweils   durchgängig,   kann/sollte   also   bei   Bedarf getrimmt werden.
Vielen Dank an die Firmen ICM und Glow2B für die Bereitstellung dieses Besprechungsmusters.