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Vielen Dank an die Firma ICM für die Bereitstellung dieses Besprechungsmusters.
Inhalt: 5 graue Spritzgussrahmen mit ca. 140 Teilen 4 Vinylreifen 1 Decalbogen 20-seitige Bau- und Bemalungsanleitung im Format A4 Maßstab: 1/35 Produktseite: 35377 Vertrieb: Glow2B Bezugsquelle: Fachhandel Preis: UVP € 29,99
Vorwort: ICM   setzt   mit   diesem   Bausatz   die   Reihe   seiner   auf   dem   Panhard   178   aufbauenden   Spähpanzer   fort.   Lasst   uns   gemeinsam   schauen,   was   ICM   mit   diesem (siebten) Panhard in deutschen Diensten bietet. Vorbild: Der   Panhard   178   wurde   als Aufklärungsfahrzeug   für   die   französische   Kavallerie   entworfen   und   ging   1934   in   die   Serienproduktion.   Bis   zum   Jahr   1940   wurden insgesamt   551   Fahrzeuge   produziert.   Die   Fahrzeuge   hatten   einen   im   hinteren   Bereich   gelegenen   Motor   und   ein   Allradlaufwerk.   Die   Hauptbewaffnung   war eine   25-mm-Panzerabwehrkanone.   Ein   Teil   der   französischen   Panhard   178 Armeekavallerieneinheiten   hat   an   den   Kämpfen   im   Frühling   1940   teilgenommen hat.   Da   der   Panhard   gut   in   die   deutsche   Taktik   passte,   wurden   190   Panhards   von   den   Deutschen   als   Aufklärer   zu   Beginn   des   Unternehmens   Barbarossa 1941   als   Panzerspähwagen   P204   (f)   eingesetzt.   Einige   dieser   Fahrzeuge   hatten   den   mit   einer   47   mm   Kanone   ausgestatteten   CDM   Turm.   Davon   gingen innerhalb   dieses   Jahres   107   verloren.   Am   31.   Mai   1943   waren   noch   30   Panhards   an   der   Ostfront   im   Einsatz.   Nach   der   Befreiung   Frankreichs   setzte   die   1e Groupement   Mobile   de   Reconnaissance   neben   einer   Vielzahl   anderer   Typen   auch   einige   Panhard   178   ein.   Der   Panhard   178B   wurde   in   Frankreich   und   in den   Kolonien   wie   etwa   in   Syrien, Tahiti   und   Indochina   eingesetzt.   Der   letzte   Einsatz   war   im   Jahr   1960   in   Dschibuti   durch   die   15e   Escadron   Blindé   d’Infanterie de   Marine.   Syrien   setzte   ihn   noch   im   Februar   1964   während   der Aufstände   in   Damaskus   ein. Technische   Daten:   Panzerung:   max.   20mm,   Bewaffnung:   25mm Kanone (150 Schuss) Koaxial-MG 7,55mm (3750 Schuss), Besatzung: 4 Mann, Höchstgeschwindigkeit: 72km/h, Reichweite: 300 km (Straße) Quelle: Wikipedia
Unten: CAD-Bilder. Quelle: ICM
Unten: Der Schachtelinhalt im Überblick

ICM  35377

Bauanleitung:
Die   Anleitung   führt   den   Modellbauer   übersichtlich   in   55   Schritten   zum   fertigen   Modell   und   hält   keine   Überraschungen   bereit.   Der   Zusammenbau   führt   von innen   nach   außen,   wobei   erst   die   Inneneinrichtung   vollständig   verbaut   wird,   bevor   die   Seiten   und   Dachteile   verklebt   werden. Anschließend   folgen   die Achsen mitsamt der Räder, bevor der Turm montiert wird. Zu guter Letzt folgen noch ein paar Details im Außenbereich. Die   Bemalanleitung   sieht   zwei   Spähpanzer   in   deutschen   Diensten   aus   dem   Jahr   1944   vor.   Beide   sind   in   Dunkelgelb   grundlackiert   und   mit   Braun   und   Grün abgetarnt.   Die   Anleitung   hält   Farbangaben   für   die   Sortimente   von   Tamiya   und   Revell   bereit.   Die   Verwendung   anderer   Farbsysteme   ist   einfach,   da   die   späten deutschen Tarnfarben herstellerübergreifend entsprechend benannt sind.
Der Bausatz:
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Auf   der   neutralen   und   wiederverschließbaren   Schachtel   sitzt   wie   bei   ICM üblich    der    separate    Hochglanz-Stülpdeckel    mit    einer    attraktiv    gestalteten Boxart   des   Spähpanzers   in   deutscher   Tarnung.   Im   Kasten   findet   man   neben der   Bauanleitung   fünf   graue   Spritzrahmen.   Vier   dieser   Spritzrahmen   kennt man   schon   aus   dem   Ursprungskit.   Der   fünfte   Gussast   enthält   die   geänderten Teile   für   den   CDM   Turm   und   die   zugehörige   47   mm   Kanone.   Es   befinden sich   somit   abgesehen   von   den   Decals   auch   alle   Teile   für   den   regulären Panhard   178/Spähpanzer   P   204   (f)   (35373,   35374)   in   der   Box,   die   nicht benötigten Teile   wandern   in   die   Restekiste   und   können   so   als   schmückendes Beiwerk    für    das    nächste    Diorama    herhalten,    abgesprengte    Panzertürme kann man ja quasi immer gebrauchen ;). Die   Teile   sind   allesamt   fein   detailliert   und   sauber   gegossen.   Insbesondere die    Schraubenköpfe    und    Nieten    lassen    keine    Wüsche    offen    und    sind messerscharf      dargestellt.      Besonders      erfreulich      ist      die      vollständige Inneneinrichtung   des   Spähpanzers,   da   ist   es   nur   folgerichtig,   dass   die   Türen und   Klappen   an   Turm   und   Wanne   wahlweise   auch   offen   dargestellt   werden können.   Als   ein   kleines   Manko   empfinde   ich   die   Lamellengitter   über   dem Motor,   hier   hätte   ich   mir   durchbrochene   Teile   gewünscht,   die   damit   näher   am Original wären. Sämtliche    Angüsse    sind    sinnvoll    platziert    und    klein    ausgeführt;    an    den filigranen     Teilen     ist     dennoch     ein     gewisses     Maß     an     Vorsicht     beim Heraustrennen    geboten.    Die    Nachbehandlung    dürfte    sich    dennoch    im Rahmen halten. Die   Auswurfmarken   liegen   ausnahmslos   auf   den   Gussästen   oder   den   nicht sichtbaren    Bereichen    der    einzelnen    Teile,    so    dass    hier    kein    lästiges verspachteln   und   verschleifen   notwendig   ist,   solange   man   den   Panzer   mit geschlossenen   Klappen   darstellt.   Wählt   man   die   offene   Darstellung   kommt man   um   weitere   Spachtelarbeiten   nicht   herum.   Formversatz   oder   Fischhäute findet    man    an    keinem    der   Teile,    lediglich   Trennnähte    gilt    es    an    einigen wenigen Teilen zu versäubern
Oben:    Die    Einzelteile    warten    mit    feinsten    Details    und    messerscharfen Konturen    auf.    Beim    Heraustrennen    der    Kleinteile    ist    Vorsicht    geboten. Bruchgefahr! Links:    Der    Decalbogen    erlaubt    die    Darstellung    zweier    Fahrzeuge.    Die wenigen   Elemente   sind   sauber   und   versatzfrei   mit   leichtem   Trägerüberstand gedruckt.
Bauanleitung in Auszügen.
Review-Checkbox
Gesamteindruck
sehr empfehlenswert ! I I
Maßstab:   1/35      Teile gesamt:   ca. 145      Markierungsoptionen:    2

Panzerspähwagen P 204 (f) with CDM turret  

ICM 35377

Zielgruppe:
Anfänger
erfahrener Modellbauer
Profi
Verwendung:
Gimmick
Korrektur
Erweiterung / Detaillierung
Diorama-Zubehör
Spritzguss, Kleinserie (short run)
Spritzguss, Metallform
Spritzguss, Formen-/Technologie-Mix
Verfügbarkeit:
Limited Edition
Serie
Technologie:
Resin, klassischer Musterbau
Resin, 3D-Druck-Technologie
Wasserschiebebilder
Fotoätzteile, Messing
Fotoätzteile, bedruckt
Ausstattung:
Resinteile
Masken
Metallteile
Vacu-Teile
Acetatfilm
Vinyl-Teile / -Räder
Begleitbroschüre
Poster / Kunstdruck
Bauanleitung, farbig
Bauanleitung, s/w
Lackieranleitung, farbig
Lackieranleitung, s/w
Sammlerartikel / Zugabe
Aufkleber / Abziehbilder
Auslegung:
Basisbausatz
Bausatz mit Zubehör/Aufwertung
Multimediabausatz
Dual- / Mehrfachbausatz
Bauanleitung
sachlich, zweckmäßig
High End
komfortabel
Download-Option
Konzept
Produktidee:
Wiederauflage
Variante
Formentausch
Neuheit
Spritzguss:
Decals:
Resin:
Qualität
Klarsichtteile:
Design-Merkmale
Ausstattung:*
Umsetzung:
Interior
Motor / Triebwerk
Türen / Klappen
* in Bezug auf die vorliegende Bausatzvariante (Basisbausatz)
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