©   kitchecker.com 2019

Revell 03281

Inhalt: 9 graue Spritzgussrahmen (222 Teile) 8 Vinylteile 1 Acetatfolie 1 Stück Silberdraht 1 Decalbogen 20-seitige, farbige Bau- und Bemalungsanleitung
Vor   einigen   Jahren   erschien   aus   dem   Hause   Revell   der   Leopard   2   A5   / A5NL,   dieser   Bausatz   stellt   auch   die   Grundlage   für   den   hier   vorliegenden Leo   2   A6/A6NL   dar.   Ersichtlich   wird   das   auch   an   dem   noch   beiliegenden Spritzrahmen für das kurze Rohr. Der   ansprechend   gestaltete   Stülpkarton   im   modernen   Design   ist   prall   gefüllt mit    sicher    eingetüteten    Spritzrahmen.    Die    mittlerweile    zum    Standard    bei Revell    gewordene    farbige    Bau-    und    Bemalanleitung,    der    obligatorische Antennendraht,    sowie    der    kleine    Decalbogen    mit    den    entsprechenden taktischen Abzeichen und ein paar Stencils sind ebenso enthalten. Für    die    Darstellung    der    Optiken    liegt    ein    kleiner    Streifen    transparenter Acetatfilm bei. Dieser muss nach Vorgabe auf Maß geschnitten werden. Die    Spritzrahmen    machen    einen    sehr    guten    Eindruck    und    sind    ohne jeglichen   Fischhäute   abgespritzt.   Da   merkt   man   eben   dass   der   Bausatz   aus einer   noch   relativ   neuen   Form   stammt.   Das   Plastik   an   sich   mag   vielleicht etwas spröde wirken, lässt sich aber trotzdem gut verarbeiten. Auswerfermarken   sind   nur   an   später   nicht   mehr   sichtbaren   Stellen   zu   finden, Sinkstellen sind mir keine aufgefallen. Alle    Bauteile    weißen    eine    sehr    gute    Detaillierung    auf    und    auch    die Passgenauigkeit   lässt   beim   Zusammenbau   nichts   zu   wünschen   übrig.   Auf- fällig   ist   ein   Korrekturblatt,   das   auf   falsche   Teilebezeichnungen   zur   Montage der   Seitenschürzen   und   zur   Verwendung   des   korrekten   Rohrs   hinweist.   Das entsprechende   Rohr   für   die   Version   A6   ist   vom   Kaliber   L/55.   Enthalten   ist ebenso   der   Spritzrahmen   mit   dem   Rohr   Kaliber   L/44,   dieser   ist   allerdings   für die   Version   2A5   und   hier   nicht   zu   verwenden.   Das   Rohr   an   sich   ist   zweiteilig ausgeführt,   somit   bleibt   es   nicht   aus,   die   Trennnähte   nach   dem   Verkleben   zu verschleifen.   Die   beiliegenden   Vinylketten   sind   als   Segmente   ausgeführt, man   benötigt   also   pro   Seite   zwei   Kettensegmente.   Auf   den   ersten   Blick scheinen   diese Teile   etwas   weich   und   wenig   stabil.   Nachdem   ich   aber   bereits den   Vorgänger   gebaut   habe,   war   ich   durchaus   positiv   überrascht   davon, dass    sie    straff    auf    den    Laufrollen    sitzen    und    sich    gut    verbauen    ließen. Natürlich     kann     und     wird     der     ambitionierte     Modellbauer     diese     durch Aftermarketprodukte    ersetzen.    Beide    Schmutzfänger    sind    aus    gleichem Material   und   lassen   sich   nur   mit   relativ   viel   Geduld   und   Aufwand   ordentlich am   Plastik   verkleben.   Durchgefallen   sind   schlichtweg   die   Abschleppseile, ebenfalls   aus   diesem   Gummimaterial.   Sie   sehen   einfach   nicht   realistisch aus.   Hier   hätte   man   seitens   des   Herstellers   durchaus   nachbessern   können, da diese Teile schon beim Vorgängerbausatz kritisiert wurden. Für   die   niederländische   Version   liegen   entsprechende   Seitenschürzen   und auch ein separater Spritzrahmen bei.
Maßstab: 1/35 Revell Produktseite / Shop: 03281 weitere Bezugsquelle: Fachhandel Download: Manual Preis: UVP € 29,99
Unten: Der Schachtelinhalt im Überblick
Vorbild: Der   Leopard   2   ist   ein   Kampfpanzer   aus   deutscher   Produktion.   Er   wurde   ab   1979   in   Serie   gebaut   und   ist   der   Nachfolger   des   Leopard   1.   In   der   langen Produktionszeit   entstanden   diverse   optionale   Nachrüstmöglichkeiten   und   Spezifikationen   für   ausländische   Abnehmer.   Deshalb   gibt   es   eine   Vielzahl   von Varianten   des   Leopard   2.   Er   wird   ganz   oder   teilweise   im Ausland   in   Lizenz   gefertigt.   Für   den   Hersteller   Krauss-Maffei   Wegmann   –   1979   Krauss-Maffei   –   ist   er mit   rund   3000   gebauten   Exemplaren   ein   kommerzieller   Erfolg.   Bis   zum   Jahr   2008   hat   die   Bundeswehr   ihren   Bestand   an   aktiven   Leopard   2   von   ehemals   2125 Stück   im   Jahr   1990   auf   350   Stück   reduziert.   Im   Rahmen   der   Neuausrichtung   der   Bundeswehr   sollte   diese   Zahl   weiter   auf   225   abgesenkt   werden,   wurde jedoch   im April   2015   aufgrund   der   veränderten   sicherheitspolitischen   Lage   wieder   auf   328   Stück   erhöht.   Die   Version A6   mit   längerer   Kanone   steht   seit   2001 im Dienst. Der    Leopard-2-Panzer    war    ursprünglich    als    Rückgrat    gepanzerter Streitkräfte   und   zur   Abwehr   gegnerischer   Panzerverbände   vorgesehen. In    der    Folge    des    Kosovokrieges    kam    er    erstmals    bei    KFOR    zum Einsatz.   Die   NATO-Länder   Dänemark   und   Kanada   setzten   den   Leopard 2   im   ISAF-Einsatz   in   Afghanistan   ein   sowie   die   Türkei   2016–2018   in Nordsyrien Der   Leopard   2A6   basiert   auf   dem   KWS-I-Programm   von   Krauss-Maffei, mit    dem    eine    Erhöhung    der    Feuerkraft    erreicht    werden    sollte.    Die Umrüstung   am   Panzer   betraf   daher   vorwiegend   die   Waffenanlage.   Im Detail   wurden   so   für   die   neue   120-mm-Glattrohrkanone   L/55   die   Rohr- Rücklaufbremse    und    die    Schildzapfenlagerung    verstärkt,    sowie    die Feuerleit-   und   Waffennachführanlage   angepasst.   Von   der   alten   Serien- waffe   wurden   das   Wiegerohr,   der   Rauchabsauger,   das   Bodenstück   und der   Verschlusskeil   übernommen.   Vollständig   erneuert   wurden   dagegen die    Feldjustieranlage,    die    Rohrschutzhülle    und    der    Hülsensack.    Als Basis   dienten   160   Leopard   2A5   und   65   Leopard   2A4,   die   aus   dem zweiten   Los   der   KWS-II   direkt   zum A6   aufgewertet   wurden. Am   7.   März 2001   wurde   der   erste   2A6   vom   Hersteller   an   den   Nutzer   übergeben   und im Panzerbataillon 403 eingesetzt. Neben   diesen   Änderungen   wurde   auch   eine   neue   KE-Munition   eingeführt.   Die   als   LKE-II   bezeichnete   Munition   durchdringt   je   nach   Entfernung   bis   zu   1000 Millimeter   RHA   und   erfüllt   die   Forderungen   der   Bundeswehr   zum   Durchschlagen   von   Verbundpanzerung. Als   Problem   erwies   sich   die   seit   der Ausführung   2A4 bekannte   Verschmutzung   der   Feldjustieranlage   bei   der   Rückwärtsfahrt.   Die   Panzertruppenschule   erprobte   darauf   mit   einem   modifizierten   Panzer   (2A6   mod) Frontschürzen   (siehe   Strv   121),   die   dies   unterbinden   sollen.   Die   neue Anordnung   der   Nebelmittelwurfanlage   wurde   mit   dem   2A6M   offiziell   eingeführt   und   mit Wirkung zum Mai 2005 bei allen noch genutzten Varianten bei Depotinstandsetzungen montiert.  Quelle: Wikipedia
Reviews
Vielen Dank an die Firma Revell für die Bereitstellung dieses Besprechungsmusters.
Vorschaubild klicken zum Vergrößern
Der Bausatz:
Bauanleitung:
Review-Checkbox
Gesamteindruck
sehr empfehlenswert ! I I
Maßstab:   1/35     Teile gesamt:   222      Bemalungsoptionen:    2

Leopard 2 A6/A6NL

Revell 03281

Zielgruppe:
Anfänger
erfahrener Modellbauer
Profi
Verwendung:
Gimmick
Korrektur
Erweiterung / Detaillierung
Diorama-Zubehör
Spritzguss, Kleinserie (short run)
Spritzguss, Metallform
Spritzguss, Formen-/Technologie-Mix
Verfügbarkeit:
Limited Edition
Serie
Technologie:
Resin, klassischer Musterbau
Resin, 3D-Druck-Technologie
Wasserschiebebilder
Fotoätzteile, Messing
Fotoätzteile, bedruckt
Ausstattung:
Resinteile
Masken
Metallteile
Vacu-Teile
Acetatfilm
Vinyl-Teile / -Räder
Begleitbroschüre
Poster / Kunstdruck
Bauanleitung, farbig
Bauanleitung, s/w
Lackieranleitung, farbig
Lackieranleitung, s/w
Sammlerartikel / Zugabe
Aufkleber / Abziehbilder
Auslegung:
Basisbausatz
Bausatz mit Zubehör/Aufwertung
Multimediabausatz
Dual- / Mehrfachbausatz
Bauanleitung
sachlich, zweckmäßig
High End
komfortabel
Download-Option
Konzept
Produktidee:
Wiederauflage
Variante
Formentausch
Neuheit
Spritzguss:
Decals:
Resin:
Qualität
Klarsichtteile:
Design-Merkmale
Ausstattung:*
Umsetzung:
Interior
Motor / Triebwerk
Türen / Klappen
(* in Bezug auf die vorliegende Bausatzvariante)
Bildquelle: Revell
Die   typische   großformatige,   20-seitige   Bauanleitung   führt   in   59   klar   gegliederten   Schritten   zum   fertigen   Modell   und   lässt   den   Bau   eines   Bundeswehr   Leopard 2 und einem der niederländischen Armee zu. Das Farbsystem bezieht sich auf die hauseigenen AquaColor-Farben.
Die kplt. Bauanleitung kann hier  betrachtet / heruntergeladen werden.
Bauanleitung in Auszügen.
Links:   Der   Decalbogen   ist   sauber   und   dünn   gedruckt   und   macht   einen   guten Eindruck.   Im   Vergleich   zum   Vorgänger   wurde   dieser   wieder   in   Italien   bei Zanchetti   gedruckt   und   sollten   um   Längen   besser   sein   als   der   kritisierte   beim Vorgängermodell Leopard 2A5.
Unten: gebautes Modell, Quelle: Revell