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Revell 03284

Inhalt: 10 Spritzgussrahmen mit 191 Teilen 4 Vinylräder 1 Stück Silberdraht 32-seitige, farbige Bauanleitung
Der   Kit   wird   in   einer   bebilderten   Schüttbox   geliefert,   dessen   Bauteile   sich   auf 10    Spritzgussrahmen    verteilen.    Sie    sind    in    grauem    bzw.    transparenten Kunststoff gefertigt und sie zeigen sich ohne störenden Fischhäute. Der   Bausatz   besitzt   eine   überzeugende   Inneneinrichtung,   die   aus   den   fünf Sitzen   für   die   Besatzung   von   Kommandant,   Fahrer,   Richtschütze   und   den zwei     Nahsicherern     besteht,     sowie     dem     durch     Decals     aufgewerteten Instrumentenbrett,   der   Funkausrüstung   und   der   Staumöglichkeiten. Auch   ein Monitor mit entsprechendem Decal befindet sich im Fahrzeuginnenraum. Das   Fahrgestell   für   den Allradantrieb   ist   recht   gut   wiedergegeben   mit   seinen Antriebswellen   und   der   Getriebebox.   Der   4-Zylinder-Motor   als Antriebseinheit befindet sich ebenfalls im Bausatz des Dingos. Die   Räder   sind   in   Vinylmaterial   ausgeführt   und   werden   dann   nur   zusammen mit   den   Felgen   auf   die   Achsen   aufgeklebt.   Die   Überkopf-Waffenstation   (Typ 1530)   FLW   100   mit   MG3   besteht   allein   schon   aus   13   Teilen.   Der   beiliegende Draht   ist   für   die   beiden   Antennen   am   rückseitigen   Aufbau   vorgesehen.   Er muss nur auf die richtige Länge gekürzt werden. Die    Glasteile    sind    schlierenfrei    gefertigt    und    lassen    wegen    der    dunklen Innenfarbe   des   Modells   aber   nur   einen   begrenzten   Blick   in   den   Innenraum zu.
Maßstab: 1/35 Revell Produktseite / Shop: 03284 weitere Bezugsquelle: Fachhandel Download: Manual Preis: UVP € 29,99
Unten: Der Schachtelinhalt im Überblick
Vorwort: Aktuell   hat   Revell   den   Dingo   2,   mit   neuen   Decals,   zurück   in   die   Läden   gebracht.   Der   vorliegende   Bausatz   erschien   zum   ersten   Male   in   2013   zur   Freude   der Modellbauer   mit   einer   darauf   folgenden   Wiederauflage   in   2015   mit   neuen   Teilen   und   in   diesem   Jahr   in   der   aktuellen   Ausführung   wie   sie   sich   zur   Zeit   im Einsatz befindet. Vorbild: Der    Dingo    der    Bundeswehr    ist    ein   Allschutz-Transport-Fahrzeug    (ATF)    und    als    gepanzertes    sowie    luftverladbares    Radfahrzeug    konzipiert.    Es    ist    für Patrouillen-   und Aufklärungsfahrten   ausgelegt.   Verschiedene   Streitkräfte   außer   der   Bundeswehr   wie   das   Bundesheer   Österreichs,   die   Streitkräfte   Luxemburgs oder das norwegische Heer nutzen das Fahrzeug aus dem Hause Krauss-Maffei Wegmann. Aufgrund   der   beginnenden   Auslandseinsätze   der   Bundeswehr   (IFOR) wurde   bald   ein   geeignetes   und   gepanzertes   Radfahrzeug   notwendig. Die   Firma   Krauss-Maffei   entwickelte   ab   1990   auf   Basis   des   Unimog-U- 100-L-Fahrgestell   den   Dingo   1.   Mitte   der   1990er   Jahre   zeigte   sich   aber, dass    das    Fahrwerk    doch    Schwachstellen    hatte    und    die    Fahreigen- schaften   waren   unzureichend.   Dies   führte   zur   Verwendung   des   längeren U-1550-L-Fahrgestells und die Typenbezeichnung ATF 2 - Dingo 1. Das   neue   Modell   hatte   eine   höheres   Gewicht,   aber   besaß   auch   dadurch eine   höhere   Nutzlast.   Nun   war   das   ATF   2   dem   ATF   1   bei   schwierigen Straßen-     und     Geländeverhältnissen     durch     höhere     Mobilität     und Wendigkeit    Überlegen.    Das   ATF    2    wurde    dann    im    Oktober    1999    in Auftrag   gegeben.   Im   August   2000   kamen   die   ersten   Serienfahrzeuge zur    Auslieferung    an    die    Truppe.    Einige    Dinge    mussten    nach    der Truppenerprobung   geändert   werden,   die   auch   in   die   Serienfertigung einflossen. Nach    Einstellung    des    U-1550-L-Fahrgestells    musste    in    2002    das Unimog-U-5000-Fahrgestell    herangezogen    werden.    Dies    führte    dann zur Entwicklung zum ATF 3, das dann als Dingo 2 bezeichnet wurde. Der    Dingo    2    wurde    dann    in    den    Folgejahren    in    verschiedenen Ausführungen wie der PatSi aus dem Bausatz produziert und bewährte sich im Einsatz. Vom Dingo 2 sind bereits über 900 Fahrzeuge gebaut worden.
Reviews
Vielen Dank an die Firma Revell für die Bereitstellung dieses Besprechungsmusters.
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Der Bausatz:
Bauanleitung:
Review-Checkbox
Gesamteindruck
sehr empfehlenswert ! I I
Maßstab:   1/35     Teile gesamt:   191      Bemalungsoptionen:    3

Dingo 2 GE A2.3 PatSi

Revell 03284

Zielgruppe:
Anfänger
erfahrener Modellbauer
Profi
Verwendung:
Gimmick
Korrektur
Erweiterung / Detaillierung
Diorama-Zubehör
Spritzguss, Kleinserie (short run)
Spritzguss, Metallform
Spritzguss, Formen-/Technologie-Mix
Verfügbarkeit:
Limited Edition
Serie
Technologie:
Resin, klassischer Musterbau
Resin, 3D-Druck-Technologie
Wasserschiebebilder
Fotoätzteile, Messing
Fotoätzteile, bedruckt
Ausstattung:
Resinteile
Masken
Metallteile
Vacu-Teile
Acetatfilm
Vinyl-Teile / -Räder
Begleitbroschüre
Poster / Kunstdruck
Bauanleitung, farbig
Bauanleitung, s/w
Lackieranleitung, farbig
Lackieranleitung, s/w
Sammlerartikel / Zugabe
Aufkleber / Abziehbilder
Auslegung:
Basisbausatz
Bausatz mit Zubehör/Aufwertung
Multimediabausatz
Dual- / Mehrfachbausatz
Bauanleitung
sachlich, zweckmäßig
High End
komfortabel
Download-Option
Konzept
Produktidee:
Wiederauflage
Varianten-Wiederauflage
Formentausch
Neuheit
Spritzguss:
Decals:
Resin:
Qualität
Klarsichtteile:
Design-Merkmale
Ausstattung:*
Umsetzung:
Interior
Motor / Triebwerk
Türen / Klappen
(* in Bezug auf die vorliegende Bausatzvariante)
Bildquelle: Revell
Die Bauanleitung und die Decals lassen den Bau von drei Varianten – eine in Deutschland und zwei in Afghanistan – zu. Mit   der   32-seitigen,   farbigen   Bauanleitung   wird   auch   der   weniger   erfahrene   Modellbauer   zurechtkommen   und   danach   ein   tolles   Modell   des   Dingo   bauen können.   Der   Bau   führt   auf   über   71   Baustufen   zum   Ziel.   Diese   sind   zeichnerisch   gut   erklärt.   Die   Bemalung   richtet   sich   nach   den   Farbangaben   für   Revell- Farben. Die Markierungsoptionen lassen den Bau von drei Fahrzeugen zu. Ein in Deutschland stationierter Dingo und zwei aus Afghanistan. Markierungsoptionen: ATF Dingo 2 A2.3, Training Germany ATF Dingo 2 A2.3 ISAF, Afghanistan 2009 ATF Dingo 2 A2.3 ISAF, Afghanistan 2010
Die kplt. Bauanleitung kann hier  betrachtet / heruntergeladen werden.
Bauanleitung in Auszügen.
Gut    umgesetzt    sind    auch    Details    wie    die    feinen    Riffelbleche    oder    die Federbeine.   Hier   und   da   gilt   es   einige   Sinkstellen   und   später   noch   sichtbare Auswerfermarken zu versäubern.
Links:   Bis   auf   den   kaum   erkennbaren   Umstand,   dass   die   Flagge   auf   den Kennzeichen   einen   geringen   Versatz   in   der   Farbe   Schwarz   aufweist,   ist   der Decalbogen   wirklich   perfekt   auf   dünnem   Träger   und   mit   leuchtenden   Farben gedruckt.   Großzügig   sind   12   Reihen   aller   Zahlen   mit   auf   dem   Bogen,   was mehr als ausreicht um entsprechende Kennzeichen zu erstellen.
Unten: gebautes Modell, Quelle: Revell