© Thomas Schneider  originalundmodell.de  2014    V1.12
©   kitchecker.com 2018
Diese Seite beinhaltet folgende Themen: Aktuelle Luftfahrzeuge Museumsexponate Kurioses für den Modellbauer Im Detail (walk arround)
Bauberichte Modell - Journal
kitchecker
Ich   entschied   mich   für   den   hervorragenden   Tamiya-Bausatz,   weil   dieser   Genauigkeit,   hervorragende   Details   und   eine   brillante   Konstruktionen   bietet.   Ich   habe viele   Modelle   gebaut,   bei   denen   selbst   die   kleinsten   Unterbaugruppen   schwierige,   unpassende   und   kleine Albträume   waren,   für   deren   Korrektur   viel   zu   viel   Zeit und Aufwand erforderlich war. Ich wusste, dass ich mit diesem Kit nichts falsch machen würde, und wurde letztendlich bestätigt. Ich   habe   mich   für   den   Bau   einer   Maschine   der   Royal   New   Zealand   Air   Force   entschieden,   weil   vielen   anderen   Ländern,   deren   Männer   und   Frauen   in   diesem unglaublichen   Konflikt   gedient   haben,   nicht   die   gleiche   Anerkennung   ihrer   Leistung   zu   Teil   wurde.   Und,   weil   mir   der   "Farbtupfer"   des   Donald   Duck   an   der Rumpfseite gefiel. Die verblichene und abgenutzte Farbe hatte aber auch etwas damit zu tun. So   beschloss   ich,   dass   ich   den   Bau   einfach   halten   werde   und   so   weit   wie   möglich   aus   der   Box   heraus   bauen   würde.   Die   einzigen After-Market-Produkte,   die   ich verwendete, waren das fantastische Gurtmaterial von HGW, Montex-Masken und Decals sowie ein PE-Set mit Beschriftungen von Eduard.
Tamiya, 1/32 Ein Baubericht von George L. Johnson (Beaverton, Oregon, USA) Die     Entwicklung     der     Corsair     begann     1938     auf     eine Ausschreibung   der   US   Navy   hin,   die   einen   leistungsstarken Träger   Ersatz   für   die   Brewster   F-2A   und   die   Grumman   F-4F suchte.   Im   Jahr   1940   wurde   die   mit   anklappbaren   Tragflächen ausgestattete     F4U     Corsair     zu     einem     beeindruckenden Kampfflugzeug,   das   nicht   nur   japanische,   sondern   auch   die meisten    verbündeten    Flugzeug-Konstruktionen    übertraf    und von   vielen   als   der   beste   kolbengetriebene   Jäger   aller   Zeiten angesehen wird. Die letzten Corsair rollten 1952 vom Band. Der   ursprünglich   als Trägerflugzeug   konzipierte   Entwurf   wurde an   Land   verlegt,   während   der   F-6F   Hellcat   auf   See   blieb.   Dies war    in    erster    Linie    eine    logistische    Entscheidung,    da    es einfacher     war,     die     Ersatzteilversorgung     für     nun     einen Flugzeugtyp   auf   Trägern   zu   gewährleisten.   Die   Corsair   wurde vom US Marine Corps übernommen und in Kampagnen im
Südpazifik   intensiv   eingesetzt.   Andere   Länder   nutzten   die   Corsair   ebenfalls,   darunter   Großbritannien,   Australien   und   Neuseeland.   Mein   Modell   repräsentiert eine   Maschine   im   Dienst   der   RNZAF.   Die   Flugzeuge   und   ihre   Besatzungen   wurden   durch   das   Wetter,   Stechmücken,   den   Korallenstaub,   den   Feind   und   all   die anderen widrigen Umstände auf den kleinen, oft weit abgelegenen Inseln im Südpazifik geplagt.
Zum Bau: Der Bau ist recht geradlinig und beginnt wie bei den meisten Kits mit dem Cockpit. Hier sind alle After-Market-Produkte tatsächlich gelandet. Cockpit Ich   habe   das   Cockpit   mit AK   Xtreme   Metal   und   Mr.   Paint   Farben   lackiert.   Diese   sind   wirklich   exzellent,   die   eine   saubere   Oberfläche   bilden   und   hervorragende Deckkraft   besitzen.   Ich   habe   Reifen-Schwarz   als   Hauptfarbton   für   die   Instrumententafel   und   Seitenkonsolen   verwendet   und   Bereiche   mit   helleren   und dunkleren   Farbtönen   derselben   Farbe   hervorgehoben.   Dadurch   werden   die   Oberflächen   lebendiger   und   realistischer   als   nur   mit   einem   eintönigen   Farbauftrag. Die   gleiche   Technik   wurde   für   das   Cockpitgrün   verwendet.   Die   oberen   Bereiche   der   Komponenten   wurden   mit   einer   helleren   Farbe   und   die   unteren   mit dunkleren Tönen gespritzt. Bevor ich dies tat, bereitete ich die Teile auf Abplatzungen und Abnutzung vor. Ich   habe   die   Teile   mit   Mr.   Paint   Primer   grundiert   und   dann   mit   AK   Interactive   Dark   Aluminium   die   zu   bemalenden   Bereiche   lackiert.   Danach   ließ   ich   alles   ein paar   Stunden   trocknen.   Dann   sprühte   ich   etwas   Haarspray   in   eine   Tasse   und   ließ   den   Schaum   setzen.   Die   zu   behandelnden   Bereiche   bekamen   zuerst   einen leichten   Auftrag   mit   der   Airbrush   und   nach   ein   paar   Minuten   des   Antrocknens   noch   einen   stärkeren   Auftrag.   Nach   erneutem   Abtrocknen   wurden   die   Teile lackiert   und   etwa   30   Minuten   zum Trocknen   liegen   gelassen.   Mit   einem   alten,   steifen   Pinsel   und   etwas   Wasser   wurde   nun   die   Farbe   vorsichtig   wieder   abgelöst von   den   Teilen,   wobei   ich   darauf   achtete,   nicht   zu   weit   zu   übertreiben.   Nachdem   dies   zu   meiner   Zufriedenheit   erledigt   war,   benutzte   ich   hier   und   da   etwas Washing in dunkelbraun und schwarz und fügte die Placards und die HGW-Gurte hinzu. Wie   üblich,   hatte   ich   vergessen,   dass   ich   die   Anweisungen,   die   mit   dem   PE-Set   geliefert   wurden,   vor   dem   Start   hätte   lesen   sollen.   Nachdem   ich   viele   der winzigen   Komponenten   zusammengebaut   hatte,   sah   ich,   dass   viele   der   Oberflächendetails   am   Spritzguss   zu   entfernen   gewesen   wären.   Wie   auch   immer,   ich kratzte   so   viel   ich   konnte   und   so   sorgfältig   wie   ich   konnte   ab,   aber   am   Ende   beschädigte   ich   einige Teile   doch.   Die   Reparatur   dauerte   dann   leider   etwas   länger. Lebe und lerne und lese immer die Anweisungen.
Rumpf Das   Innere   des   Rumpfes   wurde   gemäß   den   Anweisungen   lackiert   und   das   Cockpit   wurde   eingebaut.   Andere   Details   wurden   mit   den   oben   beschriebenen Techniken bemalt und verwittert.
Motor Ich   wollte   ursprünglich   einen   Resin-Motor   kaufen, aber   als   ich   sah,   wie   schön   die   Spritzgussteile wirklich waren, entschied ich mich dagegen. Die    Engine    wird    von    selbst    ein    regelrechtes Modell   im   Modell.   Die   von   Tamiya   hergestellten Details    sind    einfach    hervorragend    und    suchen seinesgleichen.   Man   musste   nur   noch   Zündkabel aus   dünnem   Bleidraht   hinzufügen.   Ich   finde,   dass Bleidraht    leichter    zu    verarbeiten    ist    als    Kupfer- draht,   insbesondere   in   und   um   enge   Stellen   des Radialmotors. Ich    habe    die    Zylinder    und    das    Untersetzungs- getriebe    mit   AK    Interactive   Aluminium    und    Mr. Paint lackiert.
Wieder   einmal   habe   ich   Pin-Washes   mit   Ammo   by   Mig   Jimenez   "Blue   Black   Panel   Line"   und   "Dark   Brown"   hinzugefügt.   Die   Ölflecken   an   den   Gehäusen wurden   mit   einer   Mischung   aus   "Fresh   Engine   Oil",   "White   Spirit",   schwarzen   und   braunen   Pastellkreiden   erzeugt.   Ich   tupfte   einen   Tropfen   auf   die   Vorderseite des Motors und verteilte ihn mit dem Luftstrom der Airbrush.
Tragflächen Tamiya    gibt    dem    Modellbauer    die    Möglichkeit, das     Flugzeug     mit     den     Flügeln     nach     oben angeklappt   oder   unten   zu   bauen.   Ich   habe   mich für   das   Letztere   entschieden.   Es   gibt   aber   einige Teile,   die   für   jede   Konfiguration   spezifisch   sind. Ich   habe   nicht   aufgepasst   und   die   falschen   Teile verwendet,    die    später    im    Bau    ersetzt    werden mussten.   Leider   habe   ich   das   während   des   Baus ziemlich   oft   gemacht.   In   dieser   Phase   werden auch    Radkästen,    Ölkühler    sowie    verschiedene Stangen   und   Hebel   installiert.   Radschächte   wur- den   mit   Mr.   Paint   "Insignia   White"   lackiert   und verschiedene   Washes   wurden   angewendet,   vor allem   Mig   "Dark   Brown",   um   die   Oberflächen- details zu betonen.
Propeller Bei   der   F4U   wurde   ein   gigantischer   Propeller   mit   13   Fuß   (4   Meter)   Durchmesser   verwendet,   weshalb   die   Konstruktion   des   gebogenen   Flügels   erforderlich wurde.   Ich   wollte   die   Luftschraube   als   einen   wichtigen   Teil   des   Modells   betrachten;   viele   Modellbauer   vernachlässigen   diese.   Da   mein   Modell   stark   verwittert sein sollte, musste auch alles übereinstimmen. Ich   fing   an,   die   feinen   Formtrennlinien   der   drei   einzeln   gespritzten   Propellerblätter   mit   einer   scharfen   Klinge   zu   bearbeiten.   Dies   musste   mit   Vorsicht   erfolgen, da   ich   die   Messerspitze   nicht   versehentlich   über   die   Blattfläche   führen   wollte.   Ich   befestigte   die   Propellerblätter   an   der   Nabe,   schleifte   jedes   Blatt   mit   300er Körnung     und     1500er     Naßschleif- papier    an,    um    alle    Klebenähte    zu entfernen,   und   säuberte   alles   mit   Mr. Color Paint "Thinner 400". Ab   diesem   Zeitpunkt   begann   ich   Far- ben   von   Mission   Models   zu   verwen- den.   Ich   hatte   sie   noch   nie   benutzt, aber   nach   ein   wenig   Experimentieren und   Üben   habe   ich   mich   daran   ge- wöhnt   und   sie   fast   ausschließlich   für den Rest des Baus verwendet. Der   Propeller   wurde   dann   mit   einer Grundierung   besprüht   und   über   die Nacht   trocknen   gelassen.   Am   näch- sten   Tag   habe   ich   einen   Grundanstrich   aus   AK   Aluminium   lackiert   und   nochmals   ca.   2   Stunden   gründlich   trocknen   lassen.   Ich   sprühte   Haarspray   auf   die Vorderkanten   und   ließ   es   trocknen.   Dann   benutzte   ich   Mission   Models   "Tire   Black",   "Black",   und   "Dirty   Black",   um   diesen   zufällig   zu   besprühen.   Gelb   wurde für   die   Spitzen   verwendet.   Nachdem   das   Ganze   einige   Minuten   getrocknet   war,   trug      ich   es   mit   meinem   zuverlässigen,   steifen   Pinsel   und   Wasser   ab,   um   die Vorderkanten   und   andere   Stellen   an   den   Blättern   aufzubrechen.   Ich   musste   hier   sehr   vorsichtig   sein,   damit   es   so   aussah,   als   hätte   die   Luftreibung   mit   dem feinen Korallensand den Verschleiß verursacht. Die Decals wurden aufgetragen und alles erhielt mehrere Washes in neutralem Grau und Dunkelbraun.
Fahrwerk Die    Montage    verlief    unspektakulär    und    ich    habe    diese    auf    die    übliche   Art    und    Weise    mit    der    gut deckenden   Mission   Models   "Insignia   White"-Farbe   bemalt.   Diese   wurden   unter   Verwendung   mehrerer Washes   und   mit   Mig-Pigmenten   gealtert.   Ich   habe   Fotos   von   pazifischen   Inseln   verwendet,   um   zu   sehen, wie   Korallenstaub   aussieht,   und   ahmte   sie   so   gut   ich   konnte   nach.   Die   im   Set   enthaltenen   Tamiya- Vinylräder   wurden   verwendet   und   mit   Schleifstäben   100   und   180   angeschliffen.   Sie   bekamen   ebenfalls ein Washing und Pigmente verpasst, um ihnen diesen strapazierten Look zu verleihen. Lackierung Ich   war   mir   nicht   wirklich   sicher,   wie   ich   die   gewünschten   Effekte   erzielen   sollte,   also   experimentierte   ich mit   Salz   und   Haarspray.   Ich   entschied   mich   dann   eigentlich   nur   für   die   Salz-Technik,   die   auf   den   ersten Blick   verwirrend   wirkt,   aber   eigentlich   ziemlich   einfach   zu   bewerkstelligen   ist.   Man   kann   auch   sehr   leicht übertreiben, wie ich herausgefunden habe. Der   erste   Schritt   bestand   darin,   eine   Grundierung   aufzubringen.   In   diesem   Fall   habe   ich   Mission   Models "Grey   Primer"   verwendet.   Ich   sprühte   in   sehr   dünnen   Schichten,   um   die   feinen   Details   zu   erhalten,   da fünf   oder   sechs   verschiedene   Farbaufträge   versprüht   werden   sollten. Alle   Oberflächen   wurden   mit   einem Flies   mit   4000er   Körnung   beerbeitet,   um   raue   Stellen   zu   entfernen.   Anschließend   wurde   das   Modell   mit Druckluft abgeblasen. Der    zweite    Schritt    war    das    Aufbringen    der    Metallschicht.    Ich    habe    dafür    AK    Xtreme    Metal    "Dark Aluminium"   verwendet,   weil   ich   nicht   wollte,   dass   die   finalen   Metal-Effekte   der   abgenutzten   Bereiche   zu offensichtlich   wirken.   Es   ist   übrigens   eine   sehr   haltbare   Farbe,   die   Washings   und   Fehler   verkraftet.   Der Trick   dabei   ist,   alle   Effekte   so   subtil   wie   möglich   zu   halten.   Ich   habe   die   Farbtöne   ein   wenig   variiert, indem ich einige mit AK Stahl und normalem Aluminium besprühte.
Nun   ließ   ich   dies   einige   Minuten   trocknen   und   sprühte   einen   feinen   Wassernebel   auf   die   metallischen   Bereiche.   Ich   fand   heraus,   dass   das   Wasser   nur   in einigen   Bereichen   perlte.   Ich   löste   dies,   indem   ich   den   Airbrusch-Becher   ein   oder   zwei   Tropfen   Spülmittel   zufügte   und   den   Vorgang   wiederholte.   Dies funktionierte   perfekt   und   ich   nahm   etwas   Salz   aus   dem   Streuer   und   streute   es   über   die   befeuchteten   Bereiche.   Ich   ließ   dies   vor   dem   nächsten   Lackschritt gründlich trocknen. Im dritten Schritt wurde das Modell mit Gelb-Chromat-Farbe besprüht. Das Salz maskiert den Untergrund und lässt die metallische Farbe darunter unberührt. Die   Farbe   wurde   über   Nacht   trocknen   gelassen   und   das   Salz   wurde   abgerieben   und   abgespült.   Die   scharfen   Kanten   des   Salzes   verkratzen   die   Farbe tatsächlich sogar etwas beim Abreiben. Auch nicht schlecht… Der   vierte   Schritt   ist   im   Wesentlichen   eine   Wiederholung   des   dritten.   Es   wurde   erneut   Salz   auf   die   Oberflächen   verteilt,   und   diesmal   wurde   ein   wenig Vorschattierung angewendet.
Als   nächstes   wurde   das   typische   Blau   aufgesprüht.   Da   ich   wollte,   dass   das   Flugzeug   verstaubt   und   abgenutzt   aussieht,   verwendete   ich   eine   Mischung   aus den   Mission-Model   Farben   "Intermediate   Blue",   "Blue   Grey",   "White"   und   "Sea   Blue"   und   variierte   die   Farbtöne   noch   durch   Mischen   untereinander.   Ich   habe auch Sea Blue-Flecken entlang der Panellinien gespritzt, entsprechend den gefundenen Referenzen. Ich entfernte das Salz wieder und erhielt ein clownartiges Farbengewirr. Der Effekt war viel zu übertrieben und ich entschied mich für eine zusätzliche Technik.
Um   das   nun   zu   kaschieren,   verlieh   ich   dem   Modell   eine   leichte   Schicht   aus   meiner   grauen   Farbmischung,   die   gerade   so   dick   ist,   dass   sie   die   gelben   / metallischen   Bereiche   kaum   bedeckt.   Auf   diese   Weise   konnte   ich   gerade   noch   erkennen,   wo   genau   diese   Bereiche   für   den   nächsten   Arbeitsschritt   lagen.   Die Farbe   wurde   etwa   eine   Stunde   lang   trocknen   gelassen.   Danach   nahm   ich   wieder   den   steifen   Pinsel   und   fing   an   die   Bereiche   mit   Wasser   vorsichtig   zu schrubben um die Stellen subtiler wieder zum Vorschein zu bringen. Diese Hybridtechnik hat perfekt funktioniert.
Ursprünglich   wollte   ich   Montex-Masken   für   die   nationalen   Insignien   verwenden,   und   das   tat   ich   auch,   aber   die   Ergebnisse   waren   enttäuschend   und   ich schreibe   das   wahrscheinlich   auf   meine   mangelnde   Erfahrung   mit   diesen   zu.   Sie   schienen   auf   ebenen   Flächen   wie   den   Flügeln   sehr   gut   zu   funktionieren,   aber das   weiche   PVC   zeigte   leichte   Falten   und   verzog   sich   leicht   an   den   Rundungen   des   Rumpfes.   Auch   konnte   ich   nicht   alle   Teile   der   Maske   richtig   entfernen, ohne   dass   die   Hälfte   der   Farbe   vom   Modell   mit   ab   ging.   Als   ich   sah   wie   schlecht   das   aussah   bin   ich   glücklicherweise   nicht   in   Panik   geraten   und   habe   das Modell   nicht   gleich   weggeworfen.   Ich   fertigte   meine   eigenen   Masken   mit   den   Bausatz-Decals   als   Vorlage   an   und   kopierte   sie   auf   Tamiya-Maskenfilm.   Es brauchte viele Versuche, aber am Ende lief alles recht gut. Die   Verschmutzung   und   Verwitterung   war   ziemlich   einfach.   Ich   habe   verschiedene   Panel   Line   Washes   verwendet,   abhängig   von   den   Modellfarben   und   dem gewünschten   Effekt.   Ich   habe   auch   ein   paar   Filter   mit   weißen,   braunen   und   blauen   Ölfarben   verwendet,   indem   ich   winzige   Farbpunkte   auf   einige   der Oberflächen setzte und sie dann mit einem leicht mit "White Spirit" angefeuchteten Pinsel verzog.
Öl-    und    Benzinflecken    wurden    mit    etwas    Ammo    of    Mig Jimenez   "Fresh   Engine   Oil",   braunen   und   schwarzen   Pastell- kreiden   und   "White   Spirit"   erzeugt.   Tropfen   dieses   Gemischs wurden   auf   dem   Modell   platziert   und   mit   dem   Luftstrahl   der Airbrush in Flugrichtung verteilt. Ein   letzter   Punkt,   den   ich   erwähnen   möchte   ist,   dass   bei diesem   Bau   kein   einziger Tropfen   Lack   verwendet   wurde.   Ich konnte   ein   wirklich   schönes,   Patina-artiges   Finish   erzielen, indem    ich    das    Modell    mit    einem    fusselfreien    Papiertuch polierte,   das   ich   in   einem   Kunststofffachhandel   gekauft   hatte. Dies    hatte    zusätzlich    den    Vorteil,    dass    die    Farbe    von erhabenen   Bereichen   wie   Schrauben   und   Scharnieren   tat- sächlich    abgetragen    wurde,    was    ihnen    ein    subtiles,    aber realistisches Aussehen verlieh. Alles   in   allem   war   dies   ein   sehr   erfreuliches   Projekt,   das   zu einem   schönen   Modell   führte,   ohne   dass   viele   Zurüstteile verwendet wurden. George L. Johnson, März 2019
Facebook@George's Aircraft Models