Battle of Kursk (July 1943)

Übersicht
Hersteller: ICM
Bausatztitel: Battle of Kursk (July 1943), (T-34-76 (early 1943), Pak 36(r ) with Crew (4 figures))
Artikelnummer: DS3505
Maßstab: 1:35
Material: Polystyrol-Spritzguss, Vinylteile, Wasserschiebebilder
Teile gesamt: 199+(104+58)
Preis: UVP € 45,99
Bezugsquelle: Fachhandel
Herstellerseite: DS3505
Download: –
Vertrieb: Glow2B
Box & Bausatzinhalt
- stabile Klappdeckelschachtel mit hochglanzbedrucktem Stülpdeckel
- 7 mittelgraue Spritzgußrahmen (1x Figuren, 1x Pak 7,62 cm) mit (55,104 und 193) Teilen
- 4-teilige Vinylkette + 2 Vinylseile
- 1 Decalbogen
- 20-seitige s/w Bau- und Lackieranleitungen für den T-34/76
- 2-seitige DIN A-4 Seite für die Figuren
- 2-seitige DIN A-4 Lackieranleitung s/w und eine s/w 4-seitige DIN A-5 Seite für die Pak 36(r)
Vorwort
Zwei einzeln erhältliche Bausätze vereint dieses Set, mit dem eine Szene der „Schlacht von Kursk“ dargestellt werden kann. So zumindest lautet die Bezeichnung auf sowjetischer Seite. Die Deutschen, die diese letzte Großoffensive gegen die Sowjetunion mit den Decknamen „Unternehmen Zitadelle“ versehen haben, waren zu diesem Zeitpunkt schon in der Defensive und Truppen wie auch Ausrüstungsmäßig unterlegen. Hauptdarsteller sind einmal der Kit Nummer 35365 T-34/76 (early 1943 Production) WWII Soviet Medium Tank und die Kit Nummer 35801 7,62 cm Pak 36(r) WWII German Anti-Tank Gun mit Figuren „German Artillery Crew“.
Vorbild / Historie:
T-34/76
Die heute allgemein als T-34/76 bezeichneten Modellvarianten des T-34 hießen ursprünglich nur T-34, M19xx. Erst nach dem Erscheinen des T-34/85 wurden sie als T-34/76 bezeichnet.[5] Die ersten 117 Vorserienfahrzeuge baute 1940 das Charkower Lokomotivwerk „Komintern“. 1941 begann die Stalingrader Traktorenfabrik „Dserschinski“ (Сталинградский тракторный завод (СТЗ) имени Ф. Э. Дзержинского) mit der Serienproduktion und stellte 40 Prozent aller T-34 her, bis das Werk im September 1942 mit Beginn der Schlacht von Stalingrad ausfiel. Im Sommer 1941 lief die T-34-Fertigung auch im Tscheljabinsker Traktorenwerk (ab Oktober 1941: Tscheljabinsker Traktorenwerk „Stalin“ – Челябинский тракторный завод им. И. В. Сталина) und dem Maschinenbaukomplex „Krasnoje Sormowo“ (Красное Сормово) in Gorki an. Kurz vor der deutschen Besetzung Charkows im Oktober 1941 wurde das „Komintern“-Lokomotivwerk nach Nischni Tagil verlegt und dort mit der Ural-Waggonfabrik (russisch Уралвагонзавод) zum Ural-Panzerwerk „Stalin“ vereinigt, das insgesamt über 25 000 T-34 auslieferte. Ein weiterer großer Hersteller war Uralmasch (Уральский Машиностроительный Завод) im damaligen Swerdlowsk. Seine Hauptverwendung fand der T-34 zunächst als Kompanie- und Zugführungspanzer für die in sehr großer Zahl vorhandenen leichten BT-Modelle und T-26. Er wurde zunächst nicht in geschlossenen Verbänden verwendet. Dies erleichterte es dem deutschen Gegner, trotz seines Mangels an geeigneter Panzerabwehr, die einzeln eingesetzten Fahrzeuge zu isolieren und abzuschießen. Technisch war der Schwachpunkt der frühen Versionen das Getriebe, durch dessen Defekte mehr Fahrzeuge verlorengingen als durch Feindeinwirkung. Im Gegensatz zu den deutschen Panzern hatte der T-34 nur vier Mann Besatzung, wobei der Kommandant gleichzeitig als Richtschütze fungieren musste, was den Überblick im Gefecht erschwerte. Zudem verfügten nur die Kompanieführerpanzer über ein Funkgerät. Trotzdem wurden seine überlegenen Fähigkeiten deutlich. Der hervorragenden Mobilität und Panzerung standen jedoch unausgereifte Zielfernrohre und mangelnde Führungsmittel wie zum Beispiel das anfänglich fehlende Funkgerät gegenüber. Erst mit dem Modell 43 stand eine Kommandantenluke zur Verfügung. Die deutsche 3,7-cm-Pak konnte der Panzerung des T-34 – abgesehen von Glückstreffern in den Turmdrehkranz – nichts anhaben und wurde deshalb in der Truppe auch sarkastisch als „Heeresanklopfgerät“ bezeichnet. Die 5-cm-KwK L/42 des Panzers III konnte dem T-34 nur an den Seiten und am Heck gefährlich werden. Erst die 7,5-cm-PaK 40 stellte eine wirkungsvolle Abwehrwaffe dar. Auch mit der 8,8-cm-Flak, die als improvisierte PaK zum Einsatz kam, ließ sich der T-34 effektiv bekämpfen. Der im Frühjahr 1942 erschienene Panzer IV F2 konnte mit seiner langen 7,5-cm-Kanone vom Typ KwK 40 L/43 zwar das Gleichgewicht bei der Bewaffnung wiederherstellen, war dem T-34 in Bezug auf Panzerung und Mobilität aber weiterhin deutlich unterlegen. Erst mit der Einführung des Panzers V „Panther“ (Ausführung D) verfügte die Wehrmacht über einen mehr als gleichwertigen mittleren Panzer. Der Panther war zwar schwerer, etwas langsamer und hatte eine wesentlich geringere Reichweite, dafür aber stärker bewaffnet und gepanzert als der T-34. Als Vorteil erwiesen sich bald auch die breiten Ketten, welche die Geländegängigkeit gegenüber den deutschen Panzern mit ihren relativ schmalen Gleisketten erhöhten. Der Dieselmotor erhöhte die Reichweite und verringerte die Brandgefahr (siehe Dieselkraftstoff). Der T-34/76 Modell 1940 verfügte über die 76,2-mm-Kanone L-11 mit 30 Kaliberlängen (L/30). Ab dem Modell 1941 wurde die 76,2-mm-Kanone F-34 mit 41,5 Kaliberlängen (L/42) eingebaut. Damit war er weit besser bewaffnet als alle anderen Panzer zu Beginn der 1940er Jahre. Der für die Massenproduktion besser geeignete gegossene statt geschweißte Turm des T-34 wurde von Wassili S. Jemeljanow entwickelt. Die Turmkonstruktion wurde mehrfach überarbeitet und variierte teilweise je nach Herstellungsort. Während die Modelle bis 1942 einen kompakten Turm mit einer großen Luke besaßen, wurde ab 1943 ein größerer Turm mit zwei Luken verwendet. Die Kommandantenluke wurde bald darauf durch eine Kuppel ergänzt, die dem Kommandanten auch bei geschlossener Luke einen Rundumblick ermöglichte. (Quelle: Wikipedia)

7,62 cm Pak(r)
Der dringende Bedarf der deutschen Wehrmacht nach leistungsfähigen Geschützen für die Panzerabwehr, führte zum Umbau der in großer Stückzahl erbeuteten Geschütze mit dem Kaliber 76,2 mm. Diese Geschütze wurden technisch erheblich verändert und erhielten deshalb eine deutsche Bezeichnung. Mit dem Beginn des Unternehmen Barbarossa am 22. Juni 1941 fielen der deutschen Wehrmacht bedeutende Mengen an sowjetischen Feldgeschützen im Kaliber 76,2 mm in die Hände. Darunter waren auch die modernen Divisiongeschütze Model 1936 (F-22), Modell 1939 (F-22 USV) sowie im späteren Kriegsverlauf auch das Modell 1942 (SIS-3). Neben den Geschützen wurden auch Munitionsbestände erbeutet. Die F-22 war ein modernes Geschütz im Bestand der Roten Armee, mit einem großen horizontalen Richtbereich. Anfang der 1930er Jahre war man in der Roten Armee der Auffassung, dass jede Kanone und jede Haubitze in der Lage sein sollte, auch Panzer zu bekämpfen. Die F-22 wurde im Westen der Sowjetunion gefertigt und mit dem schnellen Vorstoß der deutschen Wehrmacht 1941, fielen auch die Produktionsanlagen der Waffe in deutschen Hände. Nach Prüfung ob genügend Beutemunition vorhanden war wurde festgestellt, dass eine flächendeckende Versorgung nicht gewährleistet werden konnte. Es wurde beschlossen keine Munition nachzubauen, sondern den Ladungsraum für die Patronen aufzubohren und Geschosse mit Zentrierwulst im Kaliber 7,5-cm zu verschießen. Naturgemäß bestand ein Verwechslungsrisiko mit der Munition der 7,5-cm-Pak 40, weshalb die Patronenhülsen und Geschosse (mit einer weißen Spitze) speziell gekennzeichnet wurden.
Deutsche Einheiten setzten diese Waffen gegen die schwer bekämpfbaren „offenbar neuartigen, schwergepanzerten russischen Kampfwagen“, wie das Oberkommando der Wehrmacht (OKW) die bisher unbekannten sowjetischen Typen KW nannte, ein. In einem Schreiben vom 30. Oktober 1941 vom Chef des OKW dargestellt, benötigten die deutschen Verbände die neuen 7,5-cm-Pak und umgebaute „russische Beutegeschütze 7,62 cm (mit Spreizlafette) mit größter Beschleunigung und in möglichst großem Umfang“. Am 14. August 1941 erfolgte der Auftrag das Geschütz auf Halbkettenfahrzeugen mobil zu machen, das Ergebnis war, nach einem Prototypen Ende 1941 für die Erprobung, bezeichnet als Selbstfahrlafette 7,62-cm l.F.K.(r) auf Zgkw. 5t (Sofortlösung), welches mit neun Fahrzeugen beim Deutschen Afrikakorps zum Einsatz kam. Am 20. Dezember 1941 erfolgte der erste Auftrag die Geschütze auf Vollkettenfahrgestelle zu montieren, die projektierte Panzerselbstfahrlafette 1 wurde zur 7,62-cm-Pak 36 auf Lafette Pz.Kpfw. II Ausf. D (Marder II). Zwei Tage später, am 22. Dezember 1941, wurde die projektierte Panzerselbstfahrlafette 2 beauftragt. Die 7,62-cm-Pak 36 auf Fgst. Pz.Kpfw. 38 (t), welche dann Marder III (7,62 cm) genannt wurde. Die Ergebnisse des OKW zeigen, dass die Waffen mit einer Kaliberlänge von L/54,8 nach dem Umbau bereits in einer Entfernung von 1400 Metern KW-Panzer und T-34 wirksam bekämpfen konnten. Infanterie konnte mit Sprenggranaten auf einer Distanz von 2500 m bekämpft werden. Es gab unterschiedliche Lafetten für das Geschütz in Guss- oder Nieten-Ausführung. Die Panzerselbstfahrlafetten erhielten ausschließlich Gusslafetten. Folgende Änderungen wurden an der Feldkanone durchgeführt, um daraus eine „deutsche“ Panzerjägerkanone zu machen. Die halbautomatische Kanone wurde durch das Aufbohren des Laderaums für die Hülse von einer vorherigen Tiefen von 384 mm auf 716 mm besser für die Panzerbekämpfung geeignet. Durch die größere Ladung entstand eine stärkere Rücklaufenergie, die durch die Montage einer Mündungsbremse verringert wurde. Die Richtoptik der deutschen 5-cm-PaK 38 und das Zielfernrohr 3×8 wurden montiert. Teilweise erfolgte die Umrüstung auf Luftgummi-Bereifung.[1] Ähnliche Umrüstungen wurden auch bei F-22 USV durchgeführt (Pak 39), möglicherweise auch bei erbeuteten SIS-3. Die von deutscher Seite umgebaute Zahl wird auf einige hundert Stück dieser Geschütze geschätzt, weil für die ausgelieferten Selbstfahrlafetten (Marder III – 418 St. / Marder II 202 St. / 5ton (Sf) 9 St.) in Summe 629 Waffen erforderlich waren und diverse Panzerjäger-Abteilungen mit der gezogenen Ausführung ausgerüstet wurden. Bis 1945 beschäftigte man sich noch mit der Entwicklung spezieller, legierungsarmer Munition für die 7,62-cm-Pak 36. (Quelle: Wikipedia)
Der Bausatz
Ganz nach „Art des Hauses“ ist dieser Bausatz von ICM in einer stabilen, weißen Schachtel mit Klappdeckel verstaut. Darüber wird ein hochglanzbedruckter Deckel gestülpt, der mit einem dramatischen Bild einer Szene der Schlacht von Kursk versehen ist.
Jeder Kit ist einzeln in einer wiederverschließbaren Tüte gepackt, womit die Teile bis zum Beginn des Bastelns bestens gegen Kratzer und/oder Verlust gesichert sind. Die Decals des T-34/76 sind zwischen der Bauanleitung desselbigen eingelegt. Nachfolgend zum T-34/76
die trefflichen Worte vom Autorenkollegen Thomas Schneider:
„ICM bleibt seiner Linie treu, und bringt in regelmäßigen Abständen preisgünstigere Kombi-Packungen zu den bekannten Modellen und einem darauf abgestimmten Figurenbausatz heraus. Alle Spritzgussteile dieses erstmals 2015 erschienenen Modells stammen aus modernsten, mittels CAD-Technik erstellten Formen und weisen ICM-typisch ausgezeichnete Oberflächen auf. Auf den ersten Blick lässt sich erkennen, dass ICM großen Wert auf feine Details gelegt hat und somit eine stimmige Kopie des Originals ermöglicht. Die Fahrwerksteile sind auf mehrere Spritzrahmen verteilt, sind akkurat wiedergegeben und werden bei entsprechender Lackierung/Alterung zu einem wahren Hingucker am Modell. Auch der Turm weiß durch seine sehr schöne Gussstruktur zu überzeugen. Um es vorweg zu nehmen, beim Betrachten der Teile und der Anleitung wird eines gewiss. Dieser T-34-76 ist weniger an den Enthusiasten, vielmehr an den Fan dieser Fahrzeuge adressiert, bei dem der Spaß am Basteln im Vordergrund steht! Deutlich wird dies durch folgende Punkte: Nicht ganz Zeitgemäß hat sich ICM entschieden, den Innenraum mit lediglich zwei Sitzen auszustatten. Die beim Maßstab 1/35 obligatorischen geätzten Lüftungsgitter fehlen, das Rohr wurde zweiteilig ausgeführt und die Ketten sind als Gummivariante vorhanden, obwohl die Ersatzglieder aus fein umgesetzten Spritzgussteilen bestehen. Diese Punkte lassen eigentlich nur einen Schluss zu, ICM hat hier bewusst einen einfach und schnell zu bauenden Kit für den breiten Markt hergestellt.“
7,62 cm Pak 36(r); Qualitativ stehen die Bauteile der 7,62 cm Pak dem des T-34/76 augenscheinlich in nichts nach. Ein sauberer Spritzguss ohne nennenswerte Fischhaut, gepaart mit vielen feinen Details, bis hin zu filigransten Bauteilen in Form von Hebeln, Griffen und Haken erfreuen das Auge. Die angegossenen Gummiräder sind komplett einteilig, nur die hintere Reifenflanke wird eingeklebt. Ergebnis ist ein schönes, gleichmäßiges Reifenprofil. Ein bisschen Geschick benötigt man zum Verkleben der Kanonenhälften und dem am Original zum spreizen auslenkbaren Rahmenträger. Ohne Zapfen und Löcher muss man sie ohne Führung genau aufeinander kleben. Ich würde zur Stabilisierung der Kanone noch ein Metallrohr einarbeiten, um ein Verziehen des Rohres vorzubeugen. Obschon seit dem erstmaligen erscheinen 2010 schon wieder 11 Jahre vergangen sind, überzeugt dieser Kit mit aktueller, guter Qualität.
Figuren; Die für die 7,62 cm Pak 36 gefertigten Figuren hat ICM erstmalig unter der Nummer 35801 zusammen mit der Kanone angeboten. Ihre glückliche Hand zur Gestaltung mehrteiliger Spritzgussfiguren ist auch hier wieder zu erkennen. Ausdruckstarke Gesichter, ein schöner realistischer Faltenwurf der Bekleidung und feine Details der Ausrüstungsgegenstände wie Spaten, Feldstecher, Feldflasche und Karabiner erfreuen das Auge des Betrachters. Die technisch unvermeidbare Trennnaht an den Bauteilen ist marginal und kann schnell verschliffen werden. Ob mit etwas Füllmaterial die Klebestellen der Figuren nachgearbeitet werden müssen, kann nur der Zusammenbau zeigen. Viele meiner Figurenreviews, bei denen ich die eine oder andere Figur zur Beurteilung zusammengeklebt habe, lässt mich hier eine gute Passgenauigkeit prognostizieren.
Bauanleitung
Aus demselben Jahr, wie die Bausätze selbst, sind die Bau und Lackieranleitungen. Logisch und leicht verständlich, sind sie gute Wegbegleiter durch den Zusammenbau. Eigentlich braucht es auch nicht mehr dazu! Dennoch sind einige Anleitungen aus heutiger Zeit bunter und drucktechnisch hochwertiger. Es gibt aber auch noch Hersteller, die keines von deiden Kriterien zufriedenstellend erreichen. Wichtig ist, dass auch der Anfänger damit zu Recht kommt. Und diese Tatsache ist auf jeden Fall gegeben. Je ein kleines Intro zur Typbeschreibung auf der ersten Seite in kyrillisch und englisch, mit technischen Daten, gibt ausreichend Informationen zum Original. Die Farbangaben im kaum erhältlichen Modelmaster Farbsystem sind nicht mehr zeitgemäß und müssen auf gängige Farbhersteller umgeschlüsselt werden. Dazu hilft einem aber die Farbbezeichnung!
Markierungsoptionen:
- T-34-76, 1st Leningrad Front Red Banner Tank Brigade, Summer 1944
- T-34-76, 1st Leningrad Front Red Banner Tank Brigade, Winter 1943/1944
- T-34-76, „Revolutionary Mongolia“ Tank Columne, Winter 1943/1944
- T-34-76, „Komsomolets – Severomorerts“ Tank Columne, Winter 1942/1943
- T-34-76, Stalingrad Front, Winter 1942/1943
- T-34-76, 5th Guard Tank Corps, Kursk Arc, July 1943
- Standard camouflage scheme of Рак 36(r) (1942)
- DAK camouflage scheme of Рак 36(r) (1942–1943)
- Standard camouflage scheme of Рак 36(r) (1943–1945)
Bauanleitungen in Auszügen
Decalbogen
Einwandfreie Wasserschiebebilder legt ICM diesem Kit bei. Die hierfür benötigten Decals sind in Weiß, Schwarz und Rot, scharf, perfekt im Raster auf dünnem Trägerfilm gedruckt. Inwieweit sich die Decals, die seitlich auf dem Turm anzubringen sind, sich dem „Luftblasenfreien“ anlegen der Gussstruktur widersetzen, wird man erst beim Verarbeiten erkennen können. Ein Weichmacher ist auf jeden Fall bereitzustellen.

Modelldetails
Bildquelle: ICM
Fazit
Dieser Kit ist dem Einsteiger wärmstens zu empfehlen. Neben dem Panzer und der Kanone erfreut man sich auch über die Figuren, die man zusammen mit den Fahrzeugen getrost in ein Diorama einbetten sollte. Die Auslegung des Kits zielt förmlich auf einen schnellen Zusammenbau, was durch die Vinylkette und das Fehlend der für den Profi fast obligatorischen Ätzteile für Lüftungsgitter etc. begründet ist. Ohne jedwede Inneneinrichtung und Einzelgliederkette hält sich die Anzahl der Bauteile im üblichen Rahmen. Gleichwohl zeigen diese eine durchdachte Konstruktion und überzeugen durchwegs durch gute und feine Qualität. Setzt man den T-34/76 noch in ein Diorama und verschmutzt die Kette, wäre eine Einzelgliederkette zu Schade. Darüber hinaus kann man den Kit auch durch Zubehör hochrüsten, um daraus ein Highlight eines T-34/76 herzustellen.
Diesen sehr empfehlenswerten Diorama-Bausatz erhalten sie im gut sortierten Fachhandel.
Guido Veik
(Juli 2021)
