T-34/85 CZECHOSLOVAK PROD. EARLY TYPE

Übersicht
Hersteller: MiniArt Models
Bausatztitel: T-34/85 CZECHOSLOVAK PROD. EARLY TYPE
Artikelnummer: 37085
Maßstab: 1:35
Material: Polysyrol-Spritzguss, Photoätzteile, Wasserschiebebilder
Teile gesamt: 694
Preis: UVP € 49,99
Bezugsquelle: Fachhandel
Herstellerseite: 37085
Download: –
Vertrieb: Glow2B
Box & Bausatzinhalt
- rundum farbig bedruckte Stülpdeckelschachtel
- 65 mittelgraue Spritzgussrahmen mit 573 Teilen
- 2 Spritzgussäste aus klarem Polystyrol mit 36 Teilen
- 1 Fotoätzteilebogen mit 85 Teilen
- 1 Decalbogen, plus Korrektur
- 24-seitige Bau- und Lackieranleitungen
Vorwort
Der Bausatz von MiniArt´s T-34 kommt hier in Form der tschechoslowakischen Version in den Handel. MiniArt bringt in solch kurzen Zeiträumen verschiedene Bausätze des T-34 Panzers auf dem Markt, dass wir mit dem Schreiben von Reviews gar nicht so schnell hinterherkommen. Erstaunlich ist, wie die das so schnell bewerkstelligen. Natürlich eignet sich der T-34 hierfür vorzüglich. Fast könnte man glauben, jedes produzierte Fahrzeug hatte irgendeine Änderung, an dem man den Zeitraum und den Ort der Herstellung erkennen kann. Gefühlt gibt es unzählige Versionen des Panzers, der bei seiner Erscheinung auf dem Schlachtfeldern im Osten für sehr viel Unbehagen bei den deutschen Truppen auslöste. Das wegweisende Konzept des Panzers sicherte ihn über das Kriegsende hinaus eine Aufrechterhaltung der Produktion.
Vorbild
Die Operation Barbarossa, die deutsche Invasion in der Soviet Union im Juni 1941 stellte sich als Katalysator für die Entwicklung der Panzertechnik heraus: zuerst kämpfte die Wehrmacht mit der schrägen Panzerung und der 76,2 mm Kanone, sowie mit der Mobilität des T-34, der mehr als eine Herausforderung für die Panzerkampfwagen III und IV war. Mächtige Nachfolger wie der Tiger und der Panther wurden entwickelt und in der Schlacht am Kursker Bogen in größerer Stückzahl eingesetzt. Das führte zu einer Neukonstruktion des T-34 um die nun zu geringe Feuerkraft und die Überlebensfähigkeit, sowie den engen Turm verbesserten. Das Ergebnis war der T-34/85 mit einem schwereren besser gepanzerten Turm mit einer 85 mm Kanone und Raum für 3 Besatzungsmitglieder. Die erste Produktion (Januar 1944) des T-34/85 wurde bekannt als Modell 1943 und die Panzer wurden direkt von der Fertigung an die Front geliefert. Nachher wurden weitere Verbesserungen eingeführt, was zum Modell 1944 des T-34/85 führte, dass ab Februar 1944 produziert wurde und eine verbesserte Kanone mit einfacherer Aufhängung besaß und eine neue Zieleinrichtung. Ab Anfang 1945 wurden aus den zweiteiligen Turmluken einteilige gemacht. Insgesamt wurden mehr als 25.000 T-34/85 gebaut zwischen 1944 und 1946. Sie nahmen Teil an der Operation Bagration im Sommer 1944 und beim Vormarsch nach Berlin im April 1945 zum Ende des II Weltkriegs. Eindrucksvoll durch seine Leistung und die hohen Produktionszahlen spielte der T-34-85 eine Schlüsselrolle in der Roten Armee und wurde in diverse Staaten exportiert. Mit dem kalten Krieg diente der T-34/85 in den Armeen des Warschauer Pakts und nahm am Korea Krieg und am Vietnam Krieg teil. (Textquelle: Tamiya 32599 / Bildquelle: www.tankarchives.ca)

Bausatz
Diese Version des T-34 aus tschechoslovakischer Produktion ist auf dem ersten Blick gleich dem Kit 35293, wie er aus den Fertigungsstraßen der sowjetischen Fabrik „Plant112“ vom Band lief. Exakt 386x240x70 mm im Maß hat die Bausatzschachtel des T-34/85 Nummer 37085 von MiniArt. Selbstverständlich habe ich mir diese genaue Größenangabe der Schachtel aus deren Internetseite besorgt. Den gleichen Kit gibt es unter der Nummer 37069 mit Innenausstattung samt Motor und Kraftübertragung. Den Hochglanz bedruckten Deckel der stabilen Schachtel zeigt den T-34/85 mit dem axialen MG feuernd in einem umkämpften Straßenzug. Prallst gefüllt, sind die vielen Rahmen gekonnt in die Schachtel eingeordnet. In drei Tüten sind die mittelgrauen Rahmen zusammengefasst, die beiden Glasrahmen mit den zweikleinen Decalbogen genießen den Luxus einer separaten Umhüllung. Wobei ich diesen Luxus bei allen Herstellern voraussetze, sofern es sich um die Glasteile handelt. Die Decals hätte ich gerne zwischen der Bauanleitung verpackt gesehen. Zwar ist eine Beschädigung der Bögen durch die Glasteile unwahrscheinlich, doch würde ich hier sicherheitshalber meine Art der Verpackung vorziehen. Allein die Sortierung und Überprüfung auf Vollzähligkeit der 62 Rahmen nimmt schon eine kleine Kaffeepause in Anspruch. Dabei steigert sich bei dem kurzen Betrachten der Spritzgussteile das Lustempfinden langsam und kontinuierlich. Ohne sich zu verzetteln und der Vorfreude wegen am Entdecken der vielfältigsten Details der Teile, überrascht mich der Hersteller mit meinerseits übersehenen Kleinigkeiten, die man nur auf dem Zweiten Blick erkennen kann. Tatsächlich verweilt das Auge zu aller erst auf den täuschend echt gemachten Guss-Turm. Variantenspezifisch hat dieser Turm ein separates Turmdach, da die Form des Turm leicht geändert wurde. Es fehlt hier die rechteckige Panzerplatte vor der Kanonenblende auf dem Dach. Zudem unterscheidet er sich in Kleinigkeiten wie der leicht veränderten Form, die neueren, mit einer Abdeckung versehenen Mk- 4 Periskope und einer geringfügig geänderten Anordnung der Griffe gegenüber dem Turm aus sowjetischer Produktion. MiniArt hat diesen Bausatz ja so ausgelegt, dass Sie den Kit einmal mit und ohne Interieur anbieten und überdies die vielen unterschiedlichen Varianten berücksichtigen können. So ist auch die mehrteilige Ausführung der Wanne, bestehend aus Boden-, Seiten-, Heck-, Bug- und Oberteil, vonnöten. Dieser Kit vermittelt einem ja das Gefühl, dass das Modell wie das Vorbild aus lauter Einzelteilen zusammenzubauen ist. Auf jedes Detail wird hier eingegangen. Die Möglichkeit der offen darzustellenden Luken sei hier Beispielshalber erwähnt. Oder nehmen wir die seitlichen Treibstofftanks, einer links und zwei rechts montiert, die durch kleine, einem Fass ähnelnden Tanks am Heck der Variante 3 zu Zuge kommen. Den Eisgreifern, die zu Sets in 3 x 6 Greifern mittels PE-Teilen auf der rechten Kettenabdeckung ihren Platz finden, den massigen Abdeckungen mit ihren markant großen Schraubenköpfen der Auspuffanlage. Keinesfalls darf ich den einzigen Scheinwerfer vergessen. Dessen Gehäuse (Da 28) ist hohl, mit einer Lampe am Fuß versehen und wird mit einem strukturierten Glasteil Pe 10 verschlossen. Eine Biegehilfe auf dem Rahmen Da (Bauteil 8) dient dazu, Ätzteil PE 14 als Schutzgitter in Form zu bringen. Selbst die eine Hupe ist vorne rechts vorgesehen. Ob es sich bei dem zylinderförmigen Bauteil, welches seitlich hinten links nach dem Tank montiert ist, um eine Rückleuchte handelt, entzieht sich meiner Kenntnis. Wie am Original auch, ist die Motorabdeckung mehrteilig ausgeführt. Sämtliche Lüfterklappen und Gitter sind vorhanden. Auf dem Gehäuse in Spritzguss, kommt aus zwei PE-Teilen bestehend das Lüftungsgitter auf den großen, quer zur Fahrtrichtung liegender Motorentlüftungsdeckel. Zumindest optisch funktionierende Abschlepp- oder Bergehaken aus Ätz- und Plastikteilen am Heck und Bug sprechen ebenfalls für die Liebe zum Detail, wie die hervorragende Struktur des Doms, der das kugel-lafettierte MG abdeckt. Diese Aufteilung des Bausatzes bedingt natürlich auch eine dem Bastler aufzuerlegende Bohrarbeit. Diverse Löcher oder Details müssen je nach Baustufe angebracht oder entfernt werden. MiniArt hätte hier durchaus die größe des Bohrers angeben können. Nach eingehendem Studium der Anleitung und der Bauteile empfehle ich vorerst alle Löcher mit einem 0,5 mm Bohrer zu erledigen. Erst bei Montage der Teile wird auf die jeweilige Größe des benötigten Durchmessers aufgebohrt. Unterschiedliche Stärken der anzuklebenden Teile lassen diese vorgehensweiße als sinnvoll erscheinen. Bei betrachten der Bauteile findet man gelegentlich etwas Fischhaut, die an der unvermeidbaren Trennnaht der Form nach kurzem verschleifen das „Weite“ sucht. Geschickt sind auch die Auswerfermarken an Stellen gesetzt, die nach der Montage nicht mehr einsehbar sind. In seiner Machart gehört dieser Spritzguss mit zu den Besten, was derzeit auf dem Markt erhältlich ist.
Nicht nur die einteilige Kanone überzeugt mich! Kerzengerade, ohne Fischhaut und mit „vorgebohrter“ Laufmündung zeigt sie die hohe Kunst des Spritzguss, auf dem sich MiniArt befindet, wobei dargestellte Züge und Felder das „i-Tüpfelchen“ gewesen wären. Hierbei müsste es sich nach meiner Recherche um den Serientyp S-53 gehandelt haben. Mitunter konnten damit Unterkalibergranatpatronen UBR-365P verschossen werden. Betrachtet man die Ballistik, erreichte sie damit fast die Leistung der 8,8cm Kanone des Tigers! Auch die weiter hier gebotenen Details lassen mich mit der Zunge schnalzen! Zweifler meiner Worte möchte ich ein Betrachten der einzelnen Kettengliedern unter der 16-fach vergrößernden Lupe ans Herz legen. Tatsächlich ist da eine Gussnummer, wahrscheinlich eine Teile- und Chargennummer aufgebracht. Auf dem Kettenglied mit Zahn (Rahmen Mh) lesbar folgende Info: Zahn-, also Innenseite P20262 und 3444021.C, Auflagenseite 24 HM 50 2 C1 021T. Auf dem Kettenglied ohne Zahn (Rahmen Mi) lesbar folgende Info: Innenseite P20262 und 3444022, Auflagenseite HM 50 12 19. Noch Fragen!!! Ja, wenn es an das aneinander Fügen der Kettenglieder geht. Ohne Klebstoff wird es nicht funktionieren. Der Kettenbolzen ist ja nur angedeutet und wer bohrt beidseitig alle 72 benötigten Kettenglieder auf um einen Bolzen einzusetzen. Wahrscheinlich werde ich es machen. Dazu bin ich schon verrückt genug! Wie gesagt ist aufgrund der Detailierung des Innenbereiches der Ausführung mit Innenausstattung wegen, die Wanne mehrteilig ausgeführt. Nachteil ist, sofern man einen schnell zu bauenden T-34 haben will, der Mehraufwand an reinen „Bastelspaß“. Für eine stabile Wanne sorgt die Trennwand/das Motorschott Ca3 zum Antriebsraum. Eine Überprüfung der Passgenauigkeit gehört zum allgemeinen Selbstverständnis im Plastikmodellbau ja dazu. Dem dürfte der gebotenen optischen Erscheinung aller Bauteile wegen, nichts im Wege stehen. Ich sehe hier das „trocken Anpassen“ der Bauteile als reine Umsetzung der Anleitung in die „Dreidimensionalität“. Sehr gut ist das Christie-Laufwerk reproduziert worden. Bausatztechnisch ist es für einen ebenen Untergrund ausgelegt. Mit ein bisschen Eigenarbeit kann man die im Innenraum verkleideten Schraubenfedern etwas kürzen und so ein Einfedern der Laufrollen bewerkstelligen. Letztgenannte sind im Speichendesign verwendete Stahllaufräder mit Gummilaufflächen. Auf dem Deckelbild sind die Beschriftungen (Größe) der Räder abgebildet. Sogleich habe ich auf den Bausatzrädern überprüft, ob denn MiniArt dieses feinste Detail umgesetzt hat. Kenner von Bausätzen dieses Herstellers wissen es, dass sich MiniArt hier keine Blöße gibt. 830 x 150 ist die genaue, selbstverständlich lesbare Angabe auf den Reifenflanken. Äußerst akribisch gehen hier die Designer vom Hersteller an ihr Werk. Ich vertraue auch den hier gezeigten Änderungen und typgerechten Ausführungen des T-34. Davon kann man getrost ausgehen, dass MiniArt hier genau und richtig recherchiert hat. So liegt eine einzelne Laufrolle im Scheibendesign bei, die für den T-34/85 „4“ der tschechoslovakischen Volksarmee der 60iger Jahre verwendet werden muss. Um bis zu der Montage der Laufrollen zu gelangen, darf man sich an dem an der Wanne angebrachten Zubehör erfreuen. Dabei dienen einzeln anzuklebende Schwingarme den Laufrollen als Aufnahme. Entweder sind die Halterungen allerfeinst in Plastik abgespritzt oder man muss mehrere Ätzteile zu einem Verschluss zurechtbiegen. In diesem Bereich des Baustadiums zeigt sich eine seitens von MiniArt leicht zu behebende Schwäche in der Ausstattung des Kits. In „Sratch-Bauweise“ hat man für identisches Material beider Abschleppseile zu sorgen. Auch eine aufgerollte Plane, die hinten am Turmheck befestigt ist, ist zu erstellen. Warum MiniArt kein Material zur Darstellung der Seile (die Seilkauschen sind ja vorhanden) beilegt, bleibt deren Geheimnis. Das in Spritzguss eine Plane absolut überzeugend dargestellt werden kann, habe ich jüngst im Bericht zum Merkava von Meng gesehen und geschrieben. Neu an diesem Modell sind zwei zur Schlaufe mit an den Enden in einem Metallstück eingespleißten Seile. Wozu diese dienten, konnte ich nicht in Erfahrung bringen. Ich vermute, dass damit die Kette bei einem Riss oder einem Kettengliedwechsel gespannt wurde. Vielleicht weiß ein Leser mehr darüber und macht sich die Mühe, mir Bescheid zu geben. Darüber würde ich mich sehr freuen. Dafür ist die Fahrerluke so schön wiedergegeben, dass es viel zu schade ist, diese im geschlossenen Zustand einzubauen. Noch ein paar Worte zum Turm, der wie gesagt auf qualitativ sehr hohem Niveau rangiert. Egal ob die separaten Seitenteile im Innenraum, die Kanonenwiege mit dem axialen DT-Maschinengewehr (Kal. 7,62 mm), der zweigeteilten Kommandantenluke, die gepanzerten Dachlüfter oder der beschriebenen Textur der Oberfläche des Gussturms samt Schweißnähten. Eine geradezu bestechende Optik, die Miniart hier abgeliefert hat. Alle Glasteile stehen der bis jetzt begutachteten Bauteile weder in der Ausführung noch in ihrer Transparenz in nichts nach. Natürlich sind alle Winkelspiegel und alle originalen Glasteile in bester Qualität in Polystyrol abgespritzt. Um alle Details des T-34/85 im Maßstab 1:35 darzustellen, kommen die sinnvollen Photoätzteile zum Einsatz. Zur Verwirklichung von Schnallen oder Gurten eignet sich diese Technik am besten. Weswegen zwei Klebeverfahren zum Einsatz kommen. Für Plastik das sog. Kaltschweißverfahren, für das Verkleben zweier unterschiedlicher Materialien wie Stahl und Polystyrol hat sich das sog. Adhäsionskleben mit Cyanacrylat-Kleber (umgangssprachlich=Superkleber) durchgesetzt.
Decals & Ätzteile
Die wenigen hierfür benötigten Schriftzeichen sind in Weiß, die Hoheitsabzeichen in Farbe, scharf auf dünnem Trägerfilm gedruckt. Den zweiten Bogen, der zwei tschechoslowakische Roundel´s Nummer 21 trägt, benötigt man für die dritte Version. Bei diesem Hoheitsabzeichen sind die Nationalfarben rot und blau gegenüber den Decals Nummer 20 vertauscht angeordnet.
Bauanleitung
Auf Anhieb versteht ein jeder diese klar und unmissverständliche Anleitung zum Bau des T-34/85. Einzig die Angabe der Bohrergröße und in welcher Farbe der Innenraum zu gestalten ist, moniere ich. Zudem würde ich es sehr begrüßen, wenn die Bauteile eine Bezeichnung bekommen würden. Auf Seite zwei und drei zeigt die Anleitung die ersten 3 von insgesamt 7 Markierungsmöglichkeiten. Variante vier bis sieben wird auf den Seiten 21 – 23 veranschaulicht, wobei die beiden letzten und die erste den Luxus genießen, den Panzer von allen vier Seiten zu zeigen. Selbst leichte Gebrauchsspuren zeigen die Bilder, was eine große Hilfe beim „Altern“ des Modells gibt. Bis auf die letzte Version sind alle Panzer in 4BO Russian Green gehalten. Der Letzte, ohne Abzeichen aus dem Nord Jemen, trägt ein Farbkleid in Camouflage mit Sand und 4BO Russian Green, was für eine gewisse Auflockerung sorgt. Fünf Farben gibt die kleine Referenz/Farbkarte auf Seite 20 unten an. Dafür werden 6 Hersteller von Farben genannt. Vallejo, Mr. Color, AK RC, Mission Models, AMMO MIG und Tamiya. Da dürfte wirklich für jeden die passende Farbe Dabei sein.
Markierungsvarianten:
- T-34/85 CZECHOSLOVAK PROD. EARLY TYPE Turmnummer 651, Romanian People´s Army,1950
- T-34/85 CZECHOSLOVAK PROD. EARLY TYPE Turmnummer 353, Hungarian People´s Army, Hungary, Budapest Autumn 1956
- T-34/85 CZECHOSLOVAK PROD. EARLY TYPE Turmnummer 33, Hungarian Rebels Tank. Hungary, Budapest Autumn 1956, Hungary “A néppel, a népért” (With the people, for the people)
- T-34/85 CZECHOSLOVAK PROD. EARLY TYPE Nummer 32, Israel Defense Forces (ex -Egyptian Armed Forces tank), Late 1950´s
- T-34/85 CZECHOSLOVAK PROD. EARLY TYPE Turmname Zizka, Czechoslovak People´s Army, 1960´s
- T-34/85 CZECHOSLOVAK PROD. EARLY TYPE Turmnummer 4, Czechoslovak People´s Army, 1960´s
- T-34/85 CZECHOSLOVAK PROD. EARLY TYPE North Yemen, Late 1960´s
Fazit
Mit viel Liebe zum Detail hat MiniArt die tschechoslowakische Version des T-34/85 in Form diese Bausatzes wiedergegeben. Aufgrund der vielen feinsten Kleinteile, die äußerst Vorsichtig vom Rahmen zu trennen sind, da der Anguss etwas filigraner hätte ausfallen können, der Ausstattung mit Ätzteilen und der hohen Anzahl der Bauteile wegen, empfehle ich diesen Kit nur den Erfahrenen Modellbauer. Stellenweise ist die Detaillierung auf sagenhaftem Niveau, die Oberflächengestaltung des Gussturms eine Augenweide und die hinsichtlich auf mit Inneneinrichtung ausgestatteten Varianten des Kits bezogene, überbordende Vollständigkeit von am fertigen Modell nicht mehr einsehbare Bereiche, erstaunlich. Wer diesen Kit nicht erwirbt, ist selbst schuld. Gebührend hat MiniArt die Ikone „T-34“ hervorragend in Maßstab 1:35 umgesetzt. Ich verzeihe diesem Kit das Fehlen der Plane und des Materials beider Bergeseile. Auch der Zubehörmarkt braucht noch ein wenig Möglichkeiten, hier für Kaufanreize zu sorgen. Ansonsten würde ich nichts dem Bausatz zurüsten, außer den mit Inneneinrichtung in Betracht ziehen. Hut ab, vor diesem Kit!
Diesen sehr empfehlenswerten Bausatz erhalten Sie im gut sortierten Fachhandel.
Guido Veik
(Mai 2021)

Möchte an dieser Stelle einfach mal Dankeschön sagen! Stellvertretend auch für die anderen Berichte, Review‘s, usw. Freu mich jedesmal wen ich hier bei euch reinschaue und das Neuste lese.
DANKE
Hallo Horst,
Vielen herzlichen Dank für deine netten Worte, es freut uns wirklich sehr, dass die Berichte und Reviews gut ankommen und dir Freude bereiten. Wir werden unser Bestes geben, dass das weiterhin so bleibt. 😉
Das Kitchecker Team wünscht dir eine wunderschöne Woche und viel Spaß mit den nächsten Berichten.