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Modell, Bilder und Text: Roland Sachsenhofer
Baustufen:
Neuguineas, tobten, eingesetzt. Mit   Bausätzen   aus   dem   Hause   Italeri   kann   man   ja   recht   unterschiedliche   Erfahrungen   machen,   wie   ich   selbst   unlängst   beim   Bau   einer   Hurricane   erleben konnte.   Dieses   Angebot   scheint   mir   allerdings   über   jeden   Zweifel   erhaben.   Die   Plastikteile   entstammen   den   recht   bekannten   Accurate   Miniatures   Formen,   die ja, so darf man sagen, zu Recht Legende sind. Beeindruckend   fein   und   in   hohem   Maß   detailliert   zeigt   sich   der   gesamte   Innenraum,   vom   Cockpit   bis   zum   Heck,   selbst   die   Lafette   der   M4   Kanone   und   diese selbst   sind   mit   Freude   am   Detail   nachgebildet.   Beides,   so   viel   sei   verraten,   wie   der   allergrößte   Teil   des   Innenraums   versinkt   nach   dem   Zusammenbau   des Rumpfes allerdings vollständig in gnädiger Dunkelheit. Der Abguss   der   doch   schon   bejahrten   Formen   erfolgte   in   höchster   Qualität;   keine   Fischhaut   und   keine   Sinkstellen,   die   man   versorgen   hätte   müssen,   halten   den Modellbauer   von   einem   zügigen   und   frustfreien Aufbau   des   Modells   ab.   Ich   habe   für   den   Cockpitbereich   noch   ein   paar   Ätzteile   verbaut.   Bis   auf   das   Gurtzeug   ist von alledem allerdings nichts wirklich notwendig, denn, wie schon angesprochen, beindrucken die Bauteile mit Detailreichtum.
Italeri (Accurate Miniatures), 1/48 Ein Beitrag von Roland Sachsenhofer Die   G   Variante   der   B-25   ist   als   ein   echtes   „Kanonenboot“ mit   einer   gewaltigen   Bug-Bewaffnung   in   Gestalt   einer   75mm M4    Kanone    ausgestattet.    Die    Feuerkraft,    aber    auch    der Rückstoß   waren   gewaltig,   nachgeladen   wurde   per   Hand, gezielt mit dem ganzen Flugzeug über die Längsachse. Insgesamt    420    Maschinen    dieser    Reihe    sind    gefertigt worden,   bevor   mit   der   B-25H   eine   verbesserte   Version   für diesen Aufgabenbereich in Produktion genommen wurde. Die   Verbesserungen   bestanden   übrigens   in   einer   weiteren Vermehrung   der   Offensivbewaffnung   um   sechs   Maschinen- gewehre   am   Bug,   sowie   in   der   Verwendung   eines   T13E1 Geschützes,   das   zwar   ebenfalls   das   Kaliber   75mm   aufwies, aber   für   die   Verwendung   in   Flugzeugen   wesentlich   besser geeignet war. Die   dargestellte   B-25   Mitchell   wurde   1944   in   den   heftigen Kämpfen, die auf und um Biak, einer Insel im Nordwesten
Gespannt   war   ich   vom   ersten   Moment   an   auf   die   Qualität   der   Decals.   Speziell   jene   für   den   Bug   müssen   ja   einiges   „aushalten“:   Rundungen   und   Einbuchtungen müssen von den Schiebebildern möglichst so bedeckt werden, dass eine nahtlose Lackierung simuliert werden kann! Hier   kann   ich   nach   meinen   Erfahrungen   mit   zweien   dieser   bunten   Vögel   Entwarnung   geben:   es   funktioniert   wirklich!   Man   muss   nur   mit   etwas   Fingerspitzengefühl, einigem an Decal-Weichmacher und genug Zeit an die Sache herangehen, dann ist der Erfolg wahrscheinlich. Der   durchdachte   Zuschnitt   der   Schiebebilder   und   deren   hervorragende   Qualität   punkto   Reißfestigkeit   bei   gleichzeitiger   Geschmeidigkeit   des   Trägermaterials bereiten hier eine gute Ausgangslage für diese ja nicht unheikle Arbeit.
Zusammenfassend darf ich sagen, dass mir dieses Doppelprojekt unglaublichen Spaß bereitet hat. …und mit Italeri bin ich wieder versöhnt ;-) Hier   liegt   ein   wirklich   attraktiver   Bausatz   mit   spektakulären   Decalversionen   vor!   Wer   weiß,   vielleicht   baue   ich   die   beiden   noch   offenen   Versionen   auch   noch irgendwann! Euer Roland Sachsenhofer,