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Eduard  11112

Inhalt: 11 hellgraue Spritzgussrahmen mit 416 Teilen 1 Rahmen mit 17 Klarsichtteilen 2 Fotoätzteilplatinen mit 56 Teilen 14 Resinteile 1 Bogen mit Abdeckmasken 1 Decalbogen 20-seitige Bau- und Bemalungsanleitung im Format A4
Eduards   Peshka   wird   in   einem   praktischen   Stülpkarton   geliefert,   den   eine schöne   Boxart   ziert.   Alle   grauen   Spritzgussteile   sind   gemeinsam   in   einem Kunststoffbeutel     verpackt,     die     Klarsichtteile     liegen     separat     bei.     Die Spritzgussteile   von   Zvezda   machen   einen   fabelhaften   Eindruck.   Die   Blech- stoßlinien   sind   supersauber   und   ultrafein   graviert.   Hunderte   Nietenreihen zieren   die   Tragflächen,   den   Rumpf   und   die   Leitwerke.   Alle   Spritzgussteile sind   scharfkantig   und   gut   detailliert   ausgeführt.   Sinkstellen   oder   Formversatz sind nicht, Fischhäute nur minimal zu erkennen. Die   Auswurfpins   sind   so   platziert,   dass   sie   nach   dem   Zusammenbau   nicht mehr   sichtbar   sein   dürfen.   Die   Klarsichtteile   sind   zwar   nicht   ganz   perfekt, aber   noch   im   grünen   Bereich.   Passzapfen,   die   man   bei   den   hauseigenen Bausätzen   von   Eduard   meist   vergeblich   sucht,   sind   hier   ausreichend   vor- handen   und   werden   für   einen   korrekten   Sitz   und   einfachen   Zusammenbau vor allem des Rumpfes und der Motorgondeln sorgen. Apropos    Motor    –    das    linke   Antriebsaggregat    liegt    vollständig    bei.    Einer offenen   Motorgondel   steht   also   nichts   im   Weg.   Die   Bauanleitung   beginnt auch   gleich   mit   diesem   Abschnitt.   Weil   die   Detaillierung   der   Kunststoffteile so   gut   ist,   werden   hier   nur   wenige   Fotoätzteile   verbaut.   Besonders   vorsichtig sollte   man   beim   Abtrennen   mancher   Teile   von   den   Gussästen   sein.   Vor allem   einige   lange   und   dünne   Leitungen   sehen   sehr   zerbrechlich   aus.   Auch der Motorträger wirkt ziemlich filigran. Folgende   Plastikteile   des   Originalbausatzes   werden   komplett   durch   neue Resinteile   aus   Eduards   Brassin-Linie   ersetzt:   Die   Hauptfahrwerksräder   und das   Spornrad,   die   Propeller   und   die   Spinner.   Besonders   die   Räder   sind deutlich   besser   detailliert,   als   ihre   Pendants   aus   Plastik.   Außerdem   sind   sie aus   einem   Guss   und   abgeflacht,   damit   spiegeln   sie   so   das   Gewicht   des schweren      Flugzeugs      wider.      Auch      der      Herstellername      und      die Reifendimension sind lesbar. Im   Cockpit   tobt   sich   Eduard   wie   üblich   mit   Fotoätzteilen   aus.   Die   bereits farbig   bedruckten   Teile   werden   diesen   Bereich   so   richtig   aufmotzen.   Vor allem   das Armaturenbrett,   das   Funkgerät   und   die   Sitzgurte   profitieren   enorm von   den   kleinen   Helferchen.   Es   ist   übrigens   bei   praktisch   jedem   auch   noch so   kleinen   Teil   angegeben,   wie   es   zu   lackieren   ist.   Das   ist   bei   anderen Herstellern    oft    nicht    der    Fall    und    man    muss    Referenzmaterial    zu    Rate ziehen. Der   Kit   enthält   auch   vier   Figuren,   auf   die   in   der   Bauanleitung   aber   weder bezüglich   Zusammenbau   noch   Positionierung   im   Modell   eingegangen   wird. Der    Bombenschacht    kann    mit    vier    Bomben    bestückt    und    die    Klappen geöffnet   angebaut   werden.   Zusätzlich   können   zwei   größere   Bomben   an   die Tragflächenunterseite   gehängt   werden.   Weil   beim   Original   die   Besatzung durch   eine   Klappe   auf   der   Unterseite   das   Flugzeug   bestiegen   hat,   kann klarerweise     die     Kanzel     nicht     offen     dargestellt     werden.     Aber     diese Zugangsklappe kann geöffnet dargestellt werden. Der   beiliegende   Bogen   mit   exakt   vorgestanzten   Abdeckmasken   erleichtert die   Bemalung   der   vielen   Klarsichtteile   und   der   Räder   erheblich.   Einfach abziehen,   an   der   richtigen   Stelle   aufkleben   und   schon   kann   mit   der Airbrush lackiert werden.
Maßstab: 1/48 Produktlinie: ProfiPack Edition Eduard Produktseite: 11112 Download: Manual Bezugsquelle: Fachhandel Preis: UVP € 56,25
Unten: Der Schachtelinhalt im Überblick
Vorwort: Die   tschechische   Modellschmiede   Eduard   setzt   ihre   sehr   erfolgreiche   Serie   der   „Limited   Editions“   weiter   fort   und   brachte   die   „Peshka“   in   die   Modellbauläden. Mit   dieser   minimalistischen   Bezeichnung   ist   die   Petljakow   Pe-2   gemeint,   genauer   gesagt   die   Ausführung   Pe-2FT.   Bei   den   Limited   Editions   verwenden   die Tschechen   meistens   einen   Basisbausatz   eines   anderen   Herstellers   und   veredeln   diesen   mit   diversen   Zugaben.   In   diesem   Fall   stammt   das   Plastik   von   der Firma Zvezda, die ihre „Peshka“ in 1/48 erstmals 2015 aufgelegt hat. Vorbild: Die   Petljakow   Pe-2   stellte   das   sowjetische   Gegenstück   zur   britischen de    Havilland    Mosquito    dar.    Sie    wurde    zwar    als    Jagdflugzeug konzipiert,   ging   aber   als   taktischer   Sturzkampfbomber   in   Dienst   und bewährte    sich    in    dieser    ihr    zunächst    nicht    zugedachten    Rolle hervorragend.   1941   bildete   die   Pe-2   das   Rückgrat   der   sowjetischen leichten   Bomberkräfte.   Sie   flog   gewöhnlich   ohne   Jägereskorte,   so dass   sich   ihre   Piloten   bei   Bomber-   und   Aufklärungseinsätzen   ganz auf    die    Schnelligkeit    und    Wendigkeit    ihres    Flugzeugs    verlassen mussten.   Von   den   Besatzungen   erhielt   sie   den   inoffiziellen   Namen „Peschka“, russisch für den Bauern im Schachspiel. Mit   dieser   Limited   Edition   kann   die   Version   Pe-2FT   gebaut   werden. Ab   Juni   1942   wurden   alle   Pe-2   mit   hinter   dem   Cockpit   befindlichen Drehturm   mit   12,7-mm-MK   UBT   und   verstärkter   Cockpitpanzerung ausgeliefert.   Die   im   Einsatz   stehenden   Flugzeuge   wurden   ebenfalls so   nachgerüstet.   FT   steht   für   „Frontowoje   Trebowanije“   (Forderungen der Front).
Vielen Dank an die Firma Eduard für die Bereitstellung dieses Besprechungsmusters.
Reviews
Oben: Die Klarsichtteile sind gut, aber nicht ganz perfekt.
Der   von   Cartograf   perfekt   umgesetzte   Decalbogen   ist   über   jeden   Zweifel erhaben.    Absolut    sauber    und    versatzfrei    gedruckt,    weisen    die    Nass- schiebebilder   nur   einen   minimalen   bzw.   unbedingt   notwendigen   Überstand des   Trägerfilms   auf.   Die   Decals   wurden   in   Kooperation   mit   Begemot   Decals entworfen.
Review-Checkbox
Gesamteindruck
sehr empfehlenswert ! I I
Maßstab:   1/48      Teile gesamt:   503      Markierungsoptionen:    5

Peshka

Eduard 11112

Zielgruppe:
Anfänger
erfahrener Modellbauer
Profi
Verwendung:
Gimmick
Korrektur
Erweiterung / Detaillierung
Diorama-Zubehör
Spritzguss, Kleinserie (short run)
Spritzguss, Metallform
Spritzguss, Formen-/Technologie-Mix
Verfügbarkeit:
Limited Edition
Serie
Technologie:
Resin, klassischer Musterbau
Resin, 3D-Druck-Technologie
Wasserschiebebilder
Fotoätzteile (Messing)
Fotoätzteile, bedruckt
Ausstattung:
Resinteile
Masken
Metallteile
Vacu-Teile
Acetatfilm
Vinyl-Teile / -Räder
Begleitbroschüre
Poster / Kunstdruck
Bauanleitung, farbig
Bauanleitung, s/w
Lackieranleitung, farbig
Lackieranleitung, s/w
Figuren
Aufkleber / Abziehbilder
Auslegung:
Basisbausatz
Bausatz mit Zubehör/Aufwertung
Multimediabausatz
Dual- / Mehrfachbausatz
Bauanleitung
sachlich, zweckmäßig
High End
komfortabel
Download-Option
Konzept
Produktidee:
Wiederauflage
Varianten-Wiederauflage
Formentausch
Neu, Erstauflage
Umsetzung:
Spritzguss:
Decals:
Resin:
Qualität
Klarsichtteile:
Die    Bauanleitung    ist    vorbildlich    im   A4-Format    umgesetzt    und führt in verständlichen Bauschritten zum fertigen Modell. Die   Farbangaben   in   der   Bemalungsanleitung   beziehen   sich   auf die Palette von Gunze. Alle   fünf   Markierungsmöglichkeiten   sind   als   farbige   Vier-Seiten- Risszeichnung   in   der   Bemalungsanleitung   genau   dargestellt.   Zu den   einzelnen   Optionen   gibt   es   auch   noch   kurze   Erklärungen   in Englisch   über   die   Piloten,   die   jeweilige   Einheit   und   die   Tarn- bemalung.
Der Bausatz:
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Bauanleitung:
Markierungsoptionen: Pe-2,    later    production    batch,    serial    number    3/220,    161th    Guards    Bomber Regiment, 2nd Guards Bomber Air Corps, VVS RKKA, Winter 1943/44 Pe-2,   later   (post   205th)   production   batch,   Generalmajor   I.   Polbin,   CO   of   the   6th Bomber Aviation Corps, VVS RKKA, Germany, 1945 Pe-2   later   (post   359th)   production   batch,   1st   Guards   Bomber   Air   Division,   VVS RKKA, Germany, 1945 Pe-2   later   (post   359th)   production   batch,   flown   by   Senior   Lieutenant   E.   Sedov, 40th Bomber Air Regiment, Soviet Navy Black Sea Fleet Aviation, August 1944 Pe-2 post 205th production batch, 36th Guards Bomber Regiment
Oben: Hunderte Nietenreihen zieren die Außenoberflächen.
Unten: gebautes Modell, Quelle: Eduard