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Eduard  82143

Inhalt: 5 Spritzgussrahmen mit 185 dunkelgrauen Teilen 1 Rahmen mit 10 Klarsichtteilen 1 Fotoätzteilplatine mit 47 Teilen 1 Bogen Abdeckmasken 2 Decalbögen 16-seitige Bau- und Bemalungsanleitung im Format A4
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Eduards    ProfiPacks    beinhalten    immer    die    wichtigsten    Zutaten    für    einen schnellen   Bau.   So   findet   man   darin   fein   säuberlich   verpackte   Spritzguss- rahmen,   einen   Rahmen   mit   den   Klarsichtteilen,   eine   farbig   bedruckte   Foto- ätzteilplatine,   einen   Bogen   mit   flexiblen   und   exakt   vorgestanzten   Abdeck- masken    für    die    Cockpitverglasung    und    die    Räder,    sowie    die    nötigen Decalbögen. So ist es auch bei der neuen Focke-Wulf Fw 190A-5. Die     Spritzgussteile     stammen     aus     modernen,     mittels     CAD-Programm (Siemens   NX   -   übrigens   das   gleiche   mit   dem   die   großen   Vorbilder   konstruiert werden)     generierten     Duraluminium-Formen.     Alle     Teile     verfügen     über traumhafte   Oberflächen   mit   feinsten,   scharfkantigen   Details.   Nietenreihen, Wartungsklappen,    Blechstöße    und    z.B.    die    Verschlüsse    der    Motorver- kleidung   sind   extrem   fein   ausgeführt.   Alles   in   allem   sind   die   Spritzrahmen sehr   sauber   hergestellt   und   sehen   wie   eine   hochskalierte   Version   des   sehr guten   1/72er   Kits   aus,   was   natürlich   in   gewissem   Umfang   auch   zutrifft.   Grate und   Fischhäute   sind   an   den   Bauteilen   nicht   erkennbar.   Sogar   die   meist   als obligatorisch     zu     betrachtenden     Formtrennlinien     erkennt     man     nur     bei genauestem hinsehen. Eine    willkommene    Option    ist    das    Vorhandensein    der    unterschiedlichen, mehrfach   vorhandenen   Konsolen   und   der   Instrumentenbretter   im   Cockpit. Der   Bausatz   beinhaltet   die   üblichen   Teile   mit   den   Instrumenten   und   Gerät- schaften,   aber   auch   glatte   Bauteile   zum   Bekleben   mit   den   Fotoätzteilen. Dies     ist     grundsätzlich     eine     hervorragende     Idee,     da     das     durchaus zeitaufwändige Abfeilen   der   Oberflächen   als   Vorbereitung   für   die   Ätzteile   ent- fällt.    Trockenpassungen    der    Hauptkomponenten    bestätigen    eine    hervor- ragende   Passgenauigkeit!   Im   Gegensatz   zu   anderen   Neuentwicklungen,   z.B. der    1/48er    Bf    109    von    Eduard    sind    hier    Passstifte    an    den    Rumpf-    und Tragflächenteilen vorhanden, was den Zusammenbau erleichtern wird. Der   komplette   Motor   ist   nicht   vorhanden,   sondern   es   liegt   nur   der   erste Zylinderkreis   bei,   was   aber   bei   geschlossener   Motorabdeckung   vollkommen ausreichend   ist.   Auch   der   Waffenschacht   bleibt   leer.   Hier   kann   man   mit   dem hauseigenen   Brassin-Set   Nr.   648408   Fw   190A-5   engine   &   fuselage   guns nachrüsten.   Motor   (648391)   und   Waffenschacht   (648392)   sind   auch   getrennt voneinander   erhältlich.   Getreu   dem   Motto,   das   ich   in   der   Einleitung   schon beschrieben   habe.   Quer-,   Seiten-   und   Höhenruder   liegen   separat   bei   und können   so   recht   einfach   in   ausgelenkter   Stellung   angebracht   werden.   Als Außenlast kann bei einer Variante eine Bombe angebracht werden. Die   Klarsichtteile   beinhalten   natürlich   beide   typischen   190er   Hauben,   inkl. der   geöffneten   und   geschlossenen   Variante,   die   eine   unterschiedliche   Breite aufweisen.    Mit    den    Fotoätzteilen    lässt    sich,    wie    oben    bereits    erwähnt, überwiegend   der   Cockpitbereich   detaillieren.   Wie   üblich   bei   Eduard   werden die   Instrumentenbretter   in   Sandwichbauweise   verklebt   und   erhalten   dadurch eine   sehr   realistische   Tiefenwirkung.   Das   Gurtzeug   für   den   Pilotensitz   ist natürlich   ebenfalls   vorhanden.   Über   die   Qualität   der   farbig   bedruckten   Foto- ätzteile muss ich nicht mehr viel sagen, sie sind von hoher Güte. Als weiteres obligatorisches   Zubehör   verfügt   der   Kit   über   einen   Bogen   Abdeckmasken aus   gelbem   Kabuki-Material.   Dieser   beinhaltet   Elemente   für   die   Glasteile und Hauptfahrwerksräder.
Maßstab: 1/48 Produktlinie: ProfiPack Edition Eduard Produktseite: 82143 Download: Manual Preis: UVP € 37,45
Unten: Der Schachtelinhalt im Überblick
Vorwort: Die   tschechische   Modellschmiede   Eduard   hat   sein   bisher   erfolgreichstes   Modell   von   Grund   auf   neu   konstruiert.   Die   Rede   ist   von   der   Focke-Wulf   Fw   190   in 1/48,   die   sich   seit   der   Einführung   im   Jahr   2006   mehr   als   90.000   Mal   verkauft   hat!   Eine   Zahl   die   in   der   Branche   seinesgleichen   sucht.   Der   Bausatz   war   zu dieser   Zeit   revolutionär,   doch   die   Neuheit   hatte   auch   seine   Tücken.   Eduard   versuchte   damals   einen   vollwertig   ausgestatteten   Bausatz   für   eine   breite Fangemeinde   unter   den   Modellbauern   zu   entwickeln.   Möglichst   alle   Optionen,   ob   offen   dargestellter   Motor,   Rumpf-   oder   Tragflächenbewaffnung,   sollten umsetzbar   sein.   Genau   da   lag   aber   für   viele,   d.h.   weniger   erfahrene   Bastler,   der   Knackpunkt,   welcher   den   Bau   unnötig   verkomplizierte   und   in   die   Länge   zog. Eduard   hat   diesen   Umstand   erkannt   und   legte   2017   mit   der   Fw   190A-4   einen   “Basis”-Kit   auf,   welcher   die   gleichen   (und   noch   mehr)   Möglichkeiten   bietet   wie der   Vorgänger,   diese   Optionen   aber   allesamt   als   Zubehör   anbietet.   So   kann   sich   jeder,   je   nach   Erfahrung,   angedachtem   Projekt   oder   Budget,   seine individuelle   190er   zusammenstellen.   Nach   der   Variante A-4   kommt   jetzt   die   Fw   190A-5   mit   versionsspezifischen   Spritzgussrahmen   für   Rumpf   und Tragflächen in die Modellbauläden. Vorbild: Hier   nur   ein   paar   Worte   zur   Geschichte   der   Focke-Wulf   Fw   190:   Die   von   Kurt   Tank   konstruierte   Maschine   hob   am   1.   Juni   1939   zu   ihrem   Jungfernflug   ab   und flog   im   September   1941   ihren   ersten   Kampfeinsatz   über   dem   Ärmelkanal.   Der   neue   Jäger   überraschte   die   RAF,   denn   er   war   viel   schneller   und   wendiger   als die   Spitfire.   Rasch   erhielt   die   Fw   190   in   England   den   bezeichnenden   Beinamen   „butcher   bird“.   Sie   war   eines   der   luftkampfstärksten   Flugzeuge   in   ganz   Europa und zeichnete sich als sehr erfolgreicher Jagdbomber der deutschen Luftwaffe aus. Bei   der   Fw   190A-5,   die   mit   diesem   Set   gebaut   werden   kann,   wurde   der   Motor   um   15   cm   nach   vorne   verlagert,   um   der   Änderung   des   Schwerpunkts   wegen   der zunehmenden    Bewaffnung    entgegen    zu    wirken.    Durch    diese    Maßnahme    stieg    die    Rumpflänge    der    A-5,    die    ab    November    1942    die    A-4    auf    den Montagebändern   ablöste,   auf   9,00   m.   Äußerlich   ebenfalls   leicht   erkennbar   war   die   Verkleidung   der   bislang   verwendeten   sehr   einfach   gestalteten   Kühlschlitze durch verstellbare Kühlklappen, mit deren Hilfe der Pilot die Temperatur des Motors steuern konnte. Weitere   Veränderungen   der   A-5   gegenüber   der   A-4   betrafen   vor   allem   die   Ausstattung,   wie   beispielsweise   einen   neuen   elektrisch   betriebenen   künstlichen Horizont,   ein   verbessertes   Höhenatemgerät   sowie   die   umfassende   Verwendung   des   FuG   25a   für   die   Freund-Feind-Kennung   (IFF).   Die   im   hinteren   Rumpf untergebrachte   Funkausrüstung   wurde   etwas   nach   hinten   versetzt   und   die   Wartungsklappe,   die   auf   der   linken   Rumpfseite   den   Zugang   zu   Funkgeräten   und anderen   Ausrüstungsgegenständen   ermöglichte,   wurde   vergrößert.   Die   Zahl   der   produzierten   Fw   190   A-5   belief   sich   auf   insgesamt   680   Maschinen.   (Quelle: teilweise Wikipedia)
Vielen Dank an die Firma Eduard für die Bereitstellung dieses Besprechungsmusters.
Reviews
Oben: Die Klarsichtteile sind schlierenfrei und sauber gespritzt.
Review-Checkbox
Gesamteindruck
sehr empfehlenswert ! I I
Maßstab:   1/48      Teile gesamt:   242      Markierungsoptionen:    5

Fw 190A-5 light fighter

Eduard 82143

Zielgruppe:
Anfänger
erfahrener Modellbauer
Profi
Verwendung:
Gimmick
Korrektur
Erweiterung / Detaillierung
Diorama-Zubehör
Spritzguss, Kleinserie (short run)
Spritzguss, Metallform
Spritzguss, Formen-/Technologie-Mix
Verfügbarkeit:
Limited Edition
Serie
Technologie:
Resin, klassischer Musterbau
Resin, 3D-Druck-Technologie
Wasserschiebebilder
Fotoätzteile, metallfarben
Fotoätzteile, bedruckt
Ausstattung:
Resinteile
Masken
Metallteile
Vacu-Teile
Acetatfilm
Vinyl-Teile / -Räder
Begleitbroschüre
Poster / Kunstdruck
Bauanleitung, farbig
Bauanleitung, s/w
Lackieranleitung, farbig
Lackieranleitung, s/w
Sammlerartikel / Zugabe
Aufkleber / Abziehbilder
Auslegung:
Basisbausatz
Bausatz mit Zubehör/Aufwertung
Multimediabausatz
Dual- / Mehrfachbausatz
Bauanleitung
sachlich, zweckmäßig
High End
komfortabel
Download-Option
Konzept
Produktidee:
Wiederauflage
Varianten-Wiederauflage
Formentausch
Neu, Erstauflage
Umsetzung:
Spritzguss:
Decals:
Resin:
Qualität
Klarsichtteile:
Der Bausatz:
Bauanleitung:
Unten:   Die   beiden   Decalbögen   wurden   sauber   und   versatzfrei   in   Eduard´s eigener   Druckerei   hergestellt.   Nur   die   beiden   Declas   X1   und   X2   auf   dem Stencilbogen können nicht überzeugen.
Oben: Die neuen versionsspezifischen Teile für den Rumpf und die Trag- flächen der A-5.
Unten: gebaute Modell, Quelle: Eduard
Die   Bauanleitung   ist   in   gewohntem,   übersichtlichem   Design gehalten.    Alle    Farbangaben    beziehen    sich    auf    Gunze Aqueous bzw. Mr. Color Farben. Alle    fünf    Markierungsoptionen    sind    jeweils    als    farbige    4- Seiten-Risszeichnung   in   ordentlicher   Größe   abgebildet.   Da bleiben    keine    Fragen    offen.    Eine    weitere    Seite    zeigt    die Anbringung der Stencils.
Markierungsoptionen: Oberleutnant Rolf Strohal, Stab I./JG 1, Deelen, Niederlande, April 1943 Werk-Nr. 0152594, Major Hermann Graf, JGr. Ost, Toulouse – Blagnac, Frankreich, April 1943 Werk-Nr. 0157298, Major Josef Priller, JG 26, Lille - Vendeville, Frankreich, Mai 1943 Werk-Nr. 538, 6./Schl.G 1 , Deblin - Irena , Polen , Januar 1943 Werk-Nr. 1501, Oberleutnant Walter Nowotny, 1./JG 54, Orel, Sowjetunion, Sommer 1943